Privacy Policy

Negative Zinsen haben wertloses Geld zur Folge

Am 8. Oktober 2019: Der frühere Chef der Credit Suisse Oswald Grübel sagte in der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) am vergangenen Sonntag, dass negative Zinsen nur so zu interpretieren seien, dass das Geld wertlos ist. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen und er ist nicht der einzige Rufer in der Wüste. Den Auftritt der „Extinction Rebellion“ in Berlin kann man deshalb eher als die Auslöschung des Geldes verstehen. Selbst Jutta Ditfurth bezeichnete in Spiegel-Online diese Gruppe als esoterische Weltuntergangssekte, welches die Hamburger leider nicht erkennen. Aber es ist das erste Mal, dass ich Frau Ditfurth zustimmen muss. Der Weltuntergang ist noch ziemlich weit entfernt, die völlige Entwertung des Geldes aber nicht. Denn daran arbeiten die Zentralbanken mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit. Mit der Verschlechterung des Klimas ist in erster Linie die Stimmung an den weltweiten Märkten gemeint.

 

Die Nachfrage am Repo-Markt bei der amerikanischen Zentralbank Federal Reserve nahm gestern deshalb nicht ganz überraschend zu, weil diese künstliche Beatmung des Finanzsystems nicht mehr abgeschaltet werden kann. Es wird erst wieder mit dem Untergang des Finanzsystems zur Ruhe kommen. Wir haben es deshalb mit einem weiteren Herzkammerflimmern zu tun und jeder Zuschauer von TV-Serien wie 911 (dem Notruf in den USA) auf PRO 7 mit einer bis zur Unkenntlichkeit verunstalteten Jennifer Love Hewitt in einer Hauptrolle, weiß was dann die Stunde geschlagen hat. Normalerweise kam bei diesen Wirtschaftskrisen immer erst ein Börsencrash um die Ecke, doch dieses Mal wird der wie gestern auch gestern schon wieder geschehen, durch das Erzählen völlig dämlicher Märchen von den Verantwortlichen in den USA und China verhindert, weil er von strohdummen Computern beherrscht wird. Einen Aktiencrash werden wir dieses Mal deshalb vermutlich nicht als letzte Warnung auf dem Bildschirm sehen.

 

Eines der bösesten Omen  ist augenblicklich jedoch der amerikanische Kinospielfilm „Joker“. Beim Kauf einer Kinokarte hören Sie augenblicklich in den USA den Spruch des Verkäufers über die Risiken und Nebenwirkungen dieses Films. Ich habe 20 Jahre Product Placement in großen Hollywood-Filmen gemacht und gemeint ist damit die Tatsache, dass grob geschätzt (es ist eine Faustregel in diesem Geschäft) 1 % das tun werden, was die Hauptdarsteller machen. Unter den Verwendern von Antidepressiva wie Prozac dürfte dieser Prozentsatz deutlich höher sein. Ich wollte damit den Verkauf der Produkte und Dienstleistungen meiner Kunden ankurbeln, aber in diesem Streifen geht es nicht um den Verkauf von Autos etc. Der Joker ist ein Heiliger des Finanzsystems und deshalb bereits in den Batman-Filmen zu sehen gewesen. Er verkörpert die angeblich besten Werte dieser Ideologie und das ist die Zerstörung. Joker hat eine sehr lange Geschichte und deshalb zieht er sich wie ein blutiger Streifen durch meine Buchreihe. Sollten Sie also demnächst vornehmlich in den USA einem Joker in freier Natur nachts und begegnen, dann kann ich nur wie mein Professor in anorganischer Chemie beim Schreiben explosiver Formeln an der Tafel mit ganz sarkastischem Unterton sagen: „Dann ist es das Letzte, was Sie sehen werden! Die Black-Dahlia-Morde in den USA nach dem Zweiten Weltkrieg sprechen diesbezüglich ganz für sich.

 

Auch die Insolvenzen von Reisegesellschaften wie Thomas Cook in diesem Herbst sind ebenfalls ein klassisches Anzeichen für eine Weltwirtschaftskrise. Man muss deshalb kein Wahrsager sein, um weitere Insolvenzen in diesem Markt im vierten Quartal zu prophezeien. Sie sind alle durch die unsinnigen Maßnahmen der Zentralbanken zum Teil hoffnungslos überschuldet und beim kleinsten unvorhergesehenen Problem gefährdet. Wer also jetzt noch einen Urlaub außerhalb der EU plant, der kann sich gleich zu einer Sitzung der anonymen Joker begeben. China hat im Zuge dieser großen Krise seine Goldbestände erneut um 100 Tonnen erhöht, weil der Dollar absehbar wertlos werden wird.

 

Im schier endlos erscheinenden Drama um den Ausstieg der Briten aus der EU ist dem von unseren Leitmedien bereits totgesagten britischen Premierminister Boris Johnson ein Sieg nach Punkten gelungen. Er könnte damit sein Ziel am 31. Oktober durchaus erreichen, weil er jetzt mit äußerst harten Bandagen kämpft, was seine Vorgängerin nicht wagte. Dieser Austritt gefährdet wirtschaftlich so gut wie nichts, sondern höchstens das Überleben der Bürokratie in Brüssel. Nur deshalb verbreiten sie diese Untergangsstimmung. Schließlich explodiert Ihr Gesangsverein ja auch, nur weil Sie aus ihm austreten. Es sein denn, Sie waren das letzte Mitglied.

 

In Ruanda erblickte das erste afrikanische Smartphone das Licht der Welt. Das muss man sich einmal vorstellen: Sollte China den USA die Herstellung der iPhones verweigern, müssten sich die Amerikaner das Mara X und Mara Z aus Ruanda in Afrika kaufen. Was können die, was die Amerikaner nicht mehr können?

 

Die Kryptowährungen stehen heute noch immer im Nirgendwo zwischen dem völligen oder teilweisen Abstieg bei 223 Milliarden Dollar und der Bitcoin kostet nur 8.272 Dollar. Der Silberpreis ist mit 512 Euro pro Kilo ruhig gestellt und der Goldpreis bei 1.498 Dollar pro Unze arretiert. Der WTI-Ölpreis befindet sich bei 52,41 Dollar Fass weiterhin im Krisenmodus und er könnte bei einem Wirtschaftsabschwung wie im Jahr 2009 auf 10 Dollar pro Fass abrutschen. Das würde alle Ölfirmen ruinieren, weil sie vor lauter Schulden jetzt schon keine Luft mehr bekommen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.