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Selbst in Hollywood herrscht nun Krisenstimmung

Am 9. Juli 2019: Die große Krise von 2019 ist mittlerweile auch in Hollywood angekommen. Der Umsatz an den nordamerikanischen Kinokassen sank im letzten Kinojahr, welches am 30. Juni 2019 endete, um 9,4 %. Nur ein Filmstudio in Hollywood legte deutlich zu und das war der Marktführer Disney. Die Umsätze mit den Kinokarten erreichten im 2018 in den USA ihren bisherigen Höchstwert mit 11,9 Milliarden Dollar und dann ging es bergab. Filme aus dem ersten Halbjahr 2019 wie „Godzilla: King of the Monsters“, „Men in Black: International“ und „The Secret Life of Pets 2“ haben die in sie gesetzten finanziellen Erwartungen nicht erfüllt. Das hat mehrere Gründe, aber der wichtigste ist die Tatsache, dass mit 60 Millionen amerikanischen Abonnenten bei Netflix der Besuch eines Kinos auch nicht mehr notwendig ist.

Wir befinden uns inzwischen kurz vor dem ersten Höhepunkt der großen Krise von 2019, welche von langer Hand geplant wurde. Alle haben ihre Figuren auf dem großen Schachbrett in Stellung gebracht und der erste Zug ist vielleicht schon gemacht worden. Selbst Goldman Sachs gab mittlerweile zu, dass die FED die Kontrolle über die Finanzpolitik verloren hat. Dann ist wirklich komplett Schluss mit lustig. Die Verhaftung von Epstein könnte der deshalb der erste größere Schachzug in diesem Spiel gewesen sein. Denn fast alle großen Namen sind in diesen größten Skandal der Menschheitsgeschichte verwickelt. Dies könnte also durchaus der Auftakt zur lange angekündigten Säuberungswelle in Washington gewesen sein und danach wird überhaupt nichts mehr so sein wie früher.

Damit kommen wir zu den internationalen Aktienmärkten:

Hier läuft es seit dem Freitag nicht mehr nach dem altbekannten Schema F, sondern es wurde erstmals wieder etwas spannender. In der Nacht vor der Börseneröffnung in China stürzten die chinesischen Futures sehr deutlich ab und davon erholten sich die chinesischen Aktien tagsüber nicht mehr. Auch an den europäischen Börsen ging es gestern leicht nach unten und die Aktie der Deutschen Bank wurde in diesem Umfeld für ihre Umstrukturierung bestraft. Normalerweise wird so etwas jedoch immer belohnt. Gestern wurde die Apple Aktie von Rosenblatt Securities herabgestuft und zog damit die Nasdaq nach unten. Gleiches tat Boeing dem Dow an, nachdem das Unternehmen schon wieder einen Großauftrag an Airbus verloren hatte. Die US-Aktien verloren damit ihre Scheingewinne aus der letzten Zeit und man kann durchaus gespannt sein, wie das jetzt in einem Umfeld weitergehen soll, in welchem sich keiner mehr richtig sicher fühlt. Wir befinden uns im Niemandsland eines fast unendlich gestreckten Wirtschaftszyklus, welcher nun in Bruchteilen von Sekunden jederzeit implodieren kann. Insbesondere nach der Rede von Powell vom dem Kongress in dieser Woche wird es wackeln wie in Kalifornien, denn die Federal Reserve kann tun und lassen was sie will, es ist alles grundsätzlich falsch. Man befindet sich in der berühmten Sackgasse und der Rückwärtsgang lässt sich nicht mehr einlegen. Interessant war gestern auch die Tatsache, dass die Verzinsung der griechischen Staatsanleihen erstmals unter die der USA sank. Griechenland soll also jetzt kreditwürdiger sein als die USA? Da kann doch wirklich etwas nicht mehr stimmen.

Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen wuchs auf 353 Milliarden Dollar an und könnte nun alsbald die nächste Stufe von 400 Milliarden Dollar überspringen. Der Bitcoin kostet 12.743 Dollar und sein Marktanteil beträgt 64,1 %, d.h. nur ihm ist dieses Wachstum in erster Linie zu verdanken und er beherrscht bald wieder Zweidrittel des Kryptomarktes. Gold und Silber werden heute wieder unterdrückt (Waterboarding vom Feinsten) mit 430 Euro pro Kilo und 1.392 Dollar pro Unze. Der WTI-Ölpreis sitzt wie gelähmt bei 57,43 Dollar pro Fass.

In den USA sind zehntausende Fische nach dem Brand bei Jim Beam gestorben, weil der meiste Whisky in den nahegelegenen Fluss lief. Der Alkohol dabei machte den Fischen nur wenig zu schaffen, aber der Zucker in ihm reduzierte den Sauerstoffgehalt des Wassers, weil er wie verrückt Zucker liebende Mikroben im Wasser anlockte, welche den Fischen den Sauerstoff stahlen. Sie erstickten also im Alkohol und holten sich keine Alkoholvergiftung. Das einzige, was man deshalb augenblicklich vor Ort machen kann, ist den Sauerstoffgehalt des Wassers wieder zu erhöhen.

Um China zu provozieren, verkauften die USA Waffen im Wert von 2,2 Milliarden Dollar an Taiwan. Der Handels- und Wirtschaftskrieg wurde also nicht für eine Minute unterbrochen. Das war nur eine Hinhaltetaktik zur Hinauszögerung des unabwendbaren Crashs in diversen Bereichen. In China reduzierten die Autohändler im Juni die Preise um bis zu 50 %, um ihre Fahrzeugbestände vor dem 1. Juli zu verringern. Zu diesem Termin traten neue Abgasbestimmungen in Kraft und nur dadurch wurde der Absatzrückgang der Autos in China im letzten Monat vorerst gestoppt. Doch das wird nicht lange vorhalten und dann immer höhere Preisnachlässe zur Folge haben. In Hongkong trugen die Demonstranten zumindest vorerst den Sieg davon. Die Verwaltungschefin des Stadtstaates Hongkong Carrie Lam sagte gestern, dass das Auslieferungsgesetz jetzt definitiv vom Tisch sei. Zumindest für die nächste Zeit, weil auch diese Gräben inzwischen viel zu tief sind. Man kann nicht alles immer wieder hinauszögern. Irgendwann ist immer Schluss und das ist die Grundlage der aktuellen großen Krise.

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