Privacy Policy Sotheby´s oder stolze 275 Jahre lang am Puls der Wirtschaftskrisen – AG News

Sotheby´s oder stolze 275 Jahre lang am Puls der Wirtschaftskrisen

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Am 18. Juni 2019: Das berühmte Auktionshaus Sotheby´s wurde 1744 gegründet und gestern von Patrick Drahi, einem französisch-israelischen Geschäftsmann und Milliardär, für 3,7 Milliarden Dollar erworben. Das war immerhin fast die Hälfte seines Privatvermögens, denn er wird auf insgesamt 8,6 Milliarden Dollar geschätzt. Sotheby´s war bisher ein an der Börse notiertes Unternehmen, aber jetzt befindet es sich wieder in Privatbesitz. Der Verkauf dieses Auktionshauses ist im Rahmen der großen Krise von 2019 nur deshalb interessant, weil die Geschäfte von Sotheby´s ein sehr guter Indikator für den Zustand der Weltwirtschaft sind. Laufen die Geschäfte dieses Auktionshauses schlecht, dann ist eine Wirtschaftskrise im Verzug, weil dann selbst bei den Reichen und Superreichen das Geld nicht mehr so locker sitzt. Es war deshalb ein sehr mutiger Schritt für den neuen Eigentümer Patrick Drahi, denn er griff in eines der berühmten fallenden Schwerter einer Krise. Sotheby´s wird demnächst noch weiter an Wert verlieren und eine Wende hin zum Besseren im Luxusmarkt der Künste ist beim besten Willen noch lange nicht zu erkennen. Wir befinden uns gerade in den ersten Anfängen der offiziellen Krisenkommunikation, welche aber erst mit einem Aktiencrash die Schlagzeilen beherrschen wird. Und dieser kann noch mit viel Mühe bis Ende August hinausgezögert werden. Augenblicklich sieht aber vieles danach aus, dass es morgen nach dem Presseauftritt der amerikanischen Zentralbank FED an den internationalen Märkten rumpeln können.

In Dänemark durchsuchte die Polizei gestern die Zentrale der Nordea-Bank im Zuge der erweiterten Untersuchungen in Sachen Geldwäsche. Doch damit wird in einer Raubwirtschaft das große Geld verdient, weshalb diese Untersuchungen keine echten Erkenntnisse erbringen werden. Diese Geschichten verlaufen irgendwann vollkommen im Sand, solange nicht das alte Finanzsystem kollabiert. Und genau dies ist im Zuge der großen Krise zu erwarten. Die wirtschaftlichen Wolken verdunkeln sich immer mehr, wenn selbst Morgan Stanley zur Erkenntnis gelangt, dass wir uns in einer Rezession befinden, welche angeblich durch den Handelskrieg ausgelöst wurde. Das ist insofern falsch, als die große Krise schon im Februar 2018 ihren ersten großen Ausbruch hatte. Das waren zwei Monate vor dem Beginn des Handelskriegs mit China. Aber das Kartell der Banken will natürlich andere für die aktuelle Krise verantwortlich machen, obwohl es nur sie alleine betrifft.

Der nächste absehbare Nagel im Sarg der großen Krise von 2019 ist nach drei Jahren möglicherweise der Austritt der Briten aus der EU. Zu jenem Zeitpunkt setzte dieser Blog ein, weil mit dem damaligen Volksreferendum etwas passierte, was nicht hätte passieren dürfen. Nach dem Votum bei den vergangenen Europawahlen ist der Vollzug eigentlich nicht mehr zu umgehen. Der richtige Mann für diesen Vorgang wäre Boris Johnson und er wird anscheinend tatsächlich der nächste britische Premierminister. Ein Austritt aus der EU würde entgegen der anders lautenden Propagandameldungen nicht einmal die Mütze einer Palastwache am Buckingham-Palast umkippen lassen, aber er wird trotzdem als Steilvorlage für eine Begründung der großen Krise herhalten müssen. Die Zeit drängt, weil der Krisenbaum bereits lichterloh brennt und eine Hinauszögerung bis nach dem Sommer immer unwahrscheinlicher wird.

Damit kommen wir zur aktuellen Übersicht über weltweit wichtigsten Aktienmärkte:

Die chinesischen Aktienmärkte waren gestern kurz nach ihrer Eröffnung noch in bester Laune und stiegen deshalb deutlich an. Die großen chinesischen Aktientitel legten dabei zu, doch die kleinen und technologielastigen Titel zogen die chinesischen Märkte später in die Tiefe hinab. Auch auf den europäischen Märkten sah es ziemlich durchwachsen aus, wobei die französischen Aktien führten und die Spanier auf dem letzten Rang landeten. Die Aktie der Deutschen Bank sackte gestern auf 6,11 Euro ab und wäre ohne die ganzen Stützungskäufe der EZB längst nur noch in den Geschichtsbüchern präsent. Was dabei alles an Vermögenswerten sinnlos verbrannt wurde, muss man später den Verursachern knallhart in Rechnung stellen. Beim anstehenden Aktiencrash geht die Aktie der Deutschen Bank plötzlich über die Klippen (wer hätte das auch nur erahnen können) und wir haben unsere systematisch erzeugte europäische Bankenkrise gut sichtbar vor Augen. Die amerikanischen Aktienwerte kannten gestern ebenfalls keine klare Richtung und erst nachdem die europäischen Börsen geschlossen hatten, wurde es in den USA ganz still. Aber nur bis wenige Minuten vor dem Börsenschluss, dann sackten, nämlich die US-Märkte rapide ab. Die Nasdaq hielt sich den ganzen Tag über an ihrem gleitenden 50-Tagesmittelwert fest, verlor aber in den letzten fünf Minuten ihren Halt. Auch gestern kam es in den USA erneut zu einem Short Squeeze (einem Platzen der Wetten auf fallende Aktien durch das Bankenkartell), um die Verluste vom Freitag zu neutralisieren, d.h. bei anderen durch Betrug zu stehlen. Nur bei Tesla gibt es einen seit 7 Monaten andauernden glasklaren Trend nach unten in Richtung Insolvenz oder Übernahme. Der Dollar zog gestern wieder ordentlich an und erreichte seine Höhen vor der Veröffentlichung der schlechten Arbeitsmarktdaten in den USA. Das britische Pfund verlor an Wert, nachdem es absehbar gewesen war, dass Boris Johnson neuer Premierminister wird. Außerdem könnte es zu einem Austritt aus der EU ohne vorherige Verhandlungen kommen. Das würde geradezu perfekt in das Drehbuch der großen Krise von 2019 passen. Das britische Pfund nähert sich damit langsam den Tiefpunkten aus dem Jahr 2016. Und damit würde sich der Kreis endgültig schließen. Der chinesische Auslands-Yuan bleibt weiterhin in seinem schmalen Kanal auf einem tiefen Kursniveau, um die Klippen des Handelskriegs mit den USA zu umschiffen. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen befindet sich weiterhin auf seinem hohen Niveau vom Wochenende mit 285 Milliarden Dollar. Es sind in diesem Jahr die institutionellen Anleger, welche den derzeitigen relativ stabilen Boom befeuern und nicht die Kleinanleger von 2017. Der Bitcoin kostet heute 9.177 Dollar, Ethereum 268 Dollar und Litecoin 131 Dollar. Silber versucht mit 427 Euro einen seiner unzähligen Ausbruchsversuche. Doch erst in der großen Krise sind damit die großen Gewinne zu machen. Gleiches gilt für das Gold mit 1.344 Dollar pro Unze. Doch erst nach der Währungsreform werden wir den von den Zentralbanken garantierten doppelten Wert sehen. Beim WTI-Ölpreis setzt sich der Rückgang mit 51,66 Dollar pro Fass hartnäckig fort. Er ist der letzte Sargnagel und wenn er demnächst unter die 45 Dollar pro Fass fällt, werden die Leitmedien wieder eine Krise ins Land hinausposaunen, welche seit 11 Jahren nie weg war. Es ist also alles startklar für den großen Auftakt zum Finale.

Last but not least:

Peking warnte gestern die USA wieder davor, sich durch nichts einschüchtern zu lassen. D.h. das wird jetzt auf Biegen und Brechen durchgezogen, weil es auch gar nicht mehr anders geht.

In der US-Landwirtschaft könnte das Jahr 2019 zum schlechtesten Jahr aller Zeiten werden, d.h es kommt zur größten Hungersnot in den USA seit der großen Depression in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts.

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