Privacy Policy Täglich neue Höchststände an den Börsen | AG News

Täglich neue Höchststände an den Börsen

Tesla ist heute inzwischen an der Börse mehr wert als GM (General Motors) und Ford zusammen. Die Aktien von Apple und Microsoft haben mittlerweile einen Börsenwert erreicht, welcher so hoch ist, wie alle deutschen börsennotierten Unternehmen zusammen. Letztmals hatten wir solche wahnwitzigen Zustände in der Zeit der New Economy Phase von 1999. Wie das endete, scheinen die meisten von uns bereits wieder vergessen zu haben. Doch damals hatten wir noch eine robuste Wirtschaft im Rücken und dies ist heute nicht mehr der Fall. Diese Aktienhausse wird alleine von den Zentralbanken befeuert und hat überhaupt nichts mehr mit den fundamentalen Wirtschaftsdaten zu tun. Es handelt sich um den Versuch eines Fluges zum Mond, welcher jedoch die Erdanziehungskraft der Erde nicht verlassen kann und deshalb an der harten wirtschaftlichen Realität zerschellen wird. Die Zentralbanken kaufen nämlich weiterhin kräftig Gold ein, weil sie das Ende dieses Films nicht nur kennen, sondern die ganze Veranstaltung inszeniert haben.

Zu Beginn dieser Woche wurde noch der dritte Weltkrieg an die Wand der Leitmedien gemalt und heute erinnert sich fast schon keiner mehr daran. Der Ölpreis bekam fürchterlich eins auf den Deckel und erholt sich gerade wieder sehr mühsam davon, weil sich die Nachfrage bedingt durch die weltweite Rezession im Rückwärtsgang befindet. Einige Investoren haben sich dabei mit der Ölspekulation ordentlich die Finger verbrannt, aber der nächste Anstieg des Ölpreises ist trotzdem nicht mehr fern. Bis zur Wahl in den USA im November ist es noch lange hin und in dieser Zeit wird es noch mindestens zu zwei weiteren inszenierten Krisen kommen. Aber eine davon könnte zugleich die letzte sein. Es handelt sich schon seit Jahren nur noch um eine gigantische Show, welche noch mindestens bis zum April anhalten wird und dann ihre zerstörerischen Kräfte freisetzen wird. Die Edelmetalle Gold und Silber haben sich von ihrem Rückschlag in dieser Woche übrigens wesentlich schneller erholt als das Erdöl und das zeigt uns, dass sich die große Wirtschaftskrise gerade erst richtig warmläuft.

Angeblich soll in der nächsten Woche der Vorvertrag zum großen Handelsvertrag mit den Chinesen unterzeichnet werden, aber Chinas Präsident Xi möchte damit nichts zu tun haben. Er kennt diese Luftnummer nur zu genau und will sich das später nicht ankreiden lassen. Der Baltic Dry Index geht derweil weiter dramatisch nach unten und das bedeutet, dass weltweit weniger Güter verschifft werden, weil der Welthandel nachlässt. In Großbritannien hat der Einzelhandel für das letzte Jahr seine schlechtesten Zahlen vorgelegt und deshalb muss Boris Johnson dringend etwas tun, bevor auch er den Zorn seiner Bevölkerung zu spüren bekommt. Präsident Macron in Frankreich interessiert das schon gar nicht mehr. Er will sein Ding mit der Rentenreform knallhart durchziehen, selbst wenn mehr als die Hälfte der Franzosen mit den Streikenden sympathisiert. Seinem berühmtesten Amtsvorgänger General Charles de Gaulle hat ein ähnlicher Streik 1968 jedoch das Genick gebrochen und es wird ihm damit nicht anders ergehen. Wir befinden uns deshalb am Beginn eines sehr schicksalhaften Jahres und wir müssen auf die nächste Actioneinlage auch gar nicht besonders lange warten. Das geht jetzt alles Schlag auf Schlag!

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