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Top oder Flop – der Tag der Entscheidung

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Für die meisten ist dies heute ein ganz normaler Tag, weil sie sich ausschließlich über die Leitmedien informieren. Doch das entspricht übertragen auf die geistige Gesundheit einer ausschließlichen mentalen Ernährung durch Fast Food.

Das ist bekanntlich nicht sehr zu empfehlen und deshalb werden in den nächsten Tagen auch viele erkennen, dass es keine besonders gute Idee war, den Leitmedien jemals geglaubt zu haben. Sie deuten inzwischen ganz zaghaft eine Verknüpfung von Corona-Virus und Weltwirtschaft an. Doch bald kommen sie mit einer ganz schlechten Verschwörungstheorie um die Ecke.

Ohne dies jedoch, wie immer in solchen Fällen, etwas genauer zu erläutern. Der vorgenannte Zusammenhang besteht in der Tat, doch die Weltwirtschaft war ganz eindeutig schon vor dem Corona-Virus da. Sie wurde durch kriminelle Maßnahmen an den Rand ihrer Möglichkeiten gebracht und sollte deshalb ursprünglich durch eine grüne Währungsreform aufgefrischt werden.

Als jedoch das Corona-Virus in Wuhan in China ausbrach und anschließend auf eine einzigartige Welttournee ging, disponierte man relativ rasch um. Greta wurde kurzerhand auf das Abstellgleis verfrachtet und seitdem ist das Virus ganz unbestritten der neue Star unserer Leitmedien.

Doch wie das mit solchen ad hoc Konzepten auch in der betriebswirtschaftlichen Praxis ist, bestehen einige Tücken, weil man das Ganze unter Zeitdruck nicht weiter durchdacht hatte. Aber so ist schon immer mit Schnäppchen gewesen.

Wer kauft sich schon eine Boeing 747 MAX, nur weil sie für einen Dollar zu haben ist? Denn erstens fliegt sie nicht besonders zuverlässig und zweitens kann es sich nicht einmal ein Millionär leisten, sie auch nur einmal vollzutanken.

Zumindest nicht mit den noch in der letzten Woche gültigen Ölpreisen, weil es sich nach dem Tankstopp um keinen Millionär mehr handeln würde. Ähnlich verhält es sich auch mit der Weltwirtschaft am heutigen Tag. Sie kann nicht mehr abheben und obendrein verfügen die Zentralbanken auch nicht über das notwendige Geld, um sie neu zu betanken.

Ähnlich wie in dem Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, sind die Zentralbanken, nämlich seit geraumer Zeit völlig blank. Sie besaßen außerdem zu keinem Zeitpunkt eigenes Geld, sondern holten es sich bei Bedarf von den Bürgern der betreffenden Länder.

Dies könnte sich heute auf ganz fatale Art und Weise rächen, weil sich die seit dem 16. September 2019 andauernde Liquiditätskrise einem neuen Höhepunkt zustrebt. Das bedeutet nichts Gutes für unsere Geldbeutel.

Das Drama begann in den USA bereits am Morgen, als die Nachfrage am Repo-Markt einen neuen Höchstwert erreichte, nachdem die Kreditlinien bereits im Vorfeld etwas erweitert wurde. Trotzdem war das größere Angebot um den Faktor 2,1 überzeichnet, d.h. jeder Zweite bekam kein Bargeld für seine eingereichten Papiere.

Es muss jetzt eben richtiges Geld nachgeschossen werden und das bisherige Ausstellen wertloser Schecks funktioniert einfach nicht mehr. Wie lange muss man noch warten, bis das die Zentralbanken endlich kapieren und uns dieses Geld endlich abknöpfen?

Zunächst stiegen die Aktien in den USA deutlich an, um hernach erwartungsgemäß wieder abzufallen. Es handelte dabei um einen ganz gewöhnlichen Anstieg eines typischen Bärenmarktes. Interessant wird es erst wieder zum Börsenschluss. Sollten die Indizes heute rot bleiben, dann wäre dies ein Novum und eine böses Vorzeichen.

In Deutschland vollführte der DAX das gleiche sinnlose Kunststück und beim kleinsten Anstieg der Deutsche Bank Aktie im Land der Börsenzwerge, brüllten die Fachmedien gleich wieder etwas von Aufschwung. Aber schon bald werden sie wieder schreiben: Wer hätte das nur ahnen können? Doch nach dem totalen Absturz ist es dafür dann zu spät.

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