Privacy Policy Trumps Ölbombe explodiert – AG News

Trumps Ölbombe explodiert

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In Krisenzeiten erkennt man immer die wahren Fähigkeiten der Menschen, welche dann mitunter sogar über sich hinauswachsen. Von Donald Trump kann man das bislang noch nicht behaupten.

Er hat in dieser für die USA existenziellen Krise bislang auf ganzer Linie versagt. Von „Make America Great Again“ können die Amerikaner in den nächsten Jahren bestenfalls nur noch träumen.

In Wirklichkeit geht es bereits heute schon wieder um das nackte Überleben wie in der ersten Finanzkrise.

Neuester Höhepunkt in seiner jüngsten Pannenserie ist die von ihm angestiftete Öl-Rallye, welche den WTI-Ölpreis in der vergangenen Woche innerhalb von 2 Tagen von 20 Dollar auf 31 Dollar hinauftrieb.

Bis zu dem von ihm angestrebten Wunschpreis von 50 Dollar pro Fass wäre es noch ein ziemlich langer weg, doch die Saudis sorgten schon gestern dafür, dass dieser Höhenflug morgen zu Ende geht. 

Trump pokerte damit endgültig zu hoch, ohne auch nur irgendeine Karte im Ärmel zu haben. Damit kann man in der Tat mitunter abräumen, aber nicht in diesem schwierigen Umfeld.

Die von ihm großspurig angekündigte Einigung mit der OPEC+ blieb nach neuesten Meldungen aus und deshalb kommt der mit heißer Luft hochgetriebene Ölpreis morgen mit vollem Karacho wieder zur Erde zurück.

Dabei wird es die US-Ölförderbetriebe vollständig zerlegen, denn dies war das eigentliche Ansinnen der Saudis bei dieser ganzen Ölschwemme und Putin kann dabei entspannt aus seiner Quarantäne-Kabine zuschauen.

Dieser harte Schlag ins Kontor der US-Ölförderbranche wird eine Pleitewelle zur Folge haben, welche auch Präsident Trump hinwegfegen könnte. Schließlich wollte er ein präsidialer Geschäftsmann sein und dieses Image fliegt ihm jetzt um die Ohren.

An wirklich jeder amerikanischen Wirtschaftsuniversität lernt man die Theorie des sogenannten Gefangenendilemmas, welche man als Basiswissen mit in die Verhandlungen von zum Beispiel Ölkartellen nehmen könnte.

Das Gefangenendilemma ist so ziemlich die einzige verwertbare Theorie aus 5 Jahren Volkswirtschaftslehre, welche man mit in die Praxis hinüberretten kann. Es erklärt zum Beispiel das Verhalten von Autofahrern auf der Autobahn erklären, welche damit die bekannten Staus auslösen.

Man könnte damit aber auch die Parteien eines erweiterten Ölkartells dirigieren, wenn man es denn kennen würde. Doch als das Gefangenendilemma in der Studienzeit von Donald Trump durchgenommen wurde, war er wohl seinen Gedanken irgendwo anders. 

Ohne klare Absprachen getroffen zu haben, hätte er in der letzten Woche niemals seinen Tweet abschicken dürfen. Die Kurve des WTI-Ölpreises hob danach ab, wie eine Rakete und ohne zweite Stufe rammt sie sogar angespitzt tief in den amerikanischen Boden hinein.

Dieses fehlende Wissen von Donald Trump rächt sich jetzt knapp 50 Jahre später nach seinem Studium.

Nur in einem tadellos funktionierenden Ölkartell würden sich alle ausnahmslos an einen WTI-Ölpreis von 50 Dollar pro Fass halten, weil sie dann bei einer steigenden Nachfrage alle wieder davon profitieren würden.

In der derzeitigen desolaten Situation der zweiten Weltwirtschaftskrise mit einer viel zu niedrigen Gesamtnachfrage gibt es ohne ein Kartell weitaus interessantere Optionen.

Jeder will bei sinkender Nachfrage seinen Marktanteil halten und geht deshalb im Preis herunter. Die anderen müssen deshalb nachziehen und im Endeffekt kann keiner mehr Geld daran verdienen.

In diesem Fall sagte sich Saudi-Arabien folgerichtig, dass einer das Ölgeschäft verlassen sollte und dann werden künftige Kartellabsprachen wieder einfacher und lukrativer.

Das ist in diesem Fall der Schwächste, und zwar die USA. Sie können unterhalb von 50 Dollar pro Fass auf ihren Schieferfeldern nicht wirtschaftlich fördern.

Russland wäre auf diese Weise nicht so schnell zu besiegen, weil sie nach eigenen Angaben bis hinunter auf 25 Dollar pro Fass angeblich keine Schmerzen kennen würden.

Deshalb werden jetzt die ohnehin wirtschaftlich sehr angeschlagenen USA mit einem ab morgen kollabierenden Ölpreis aus dem globalen Ölgeschäft gedrängt. 

Im Ölmarkt muss man sich künftig auf langfristige Strategien einstellen. Schnellschüsse wie die von Trump gehen nach hinten los. Wir sprechen in diesem Zusammenhang über Zeiträume von 2 bis 3 Jahren.

Ob dann Saudi-Arabien in der heutigen Konstellation noch an Bord ist, das wird sich noch zeigen.

Aufgrund der schwachen Nachfrage in den nächsten Jahren und der ebenfalls sehr angeschlagenen wirtschaftlichen Situation Saudi-Arabiens, könnte sich Russland Saudi-Arabien in aller Ruhe einverleiben, weil auch China wirtschaftlich eine schwere Schlagseite hat.

Damit kommen wir zum heutigen Tipp, welchen ich als Scouting bezeichnen würde. Sicherlich kennen Sie Ihre Umgebung, in welcher Sie wohnen, falls Sie nicht gerade frisch umgezogen sind.

Dennoch sollten Sie in nächster Zeit Ihr näheres Umland noch einmal zu Fuß genauer besichtigen. Im Auto geht das nicht, weil man sich dabei nicht auf die Landschaft konzentrieren kann.

Bei diesen „Besichtigungen“ sollten Sie sich auf die Potenziale konzentrieren, d.h. was gibt es wo? Für den nächsten Winter benötigen Sie zum Beispiel Holz.

Hier in den Wäldern gibt es seit den letzten Stürmen genügend Holz, aber kaum noch intakte Wälder. Man kann sich jetzt schon die Stellen merken, an welchen man zu gegebener Zeit Holz holen kann, weil hier niemand mehr in den Wäldern aufräumt.

Die Sturmschäden im letzten Winter waren einfach zu groß, weshalb noch immer zahlreiche Waldwege von umgestürzten Bäumen blockiert werden.

Für den kommenden Sommer müssen Sie zum Beispiel nach Plätzen Ausschau halten, an denen Löwenzahn, Brombeeren, Walnüsse oder andere Dinge in diesem Jahr wieder wachsen werden.

Sie können in der Kürze der Zeit keinen eigenen Garten aufbauen, falls Sie nicht schon einen besitzen! Ohne ein Zubrot aus der Natur erreichen Sie nämlich noch weit vor dem Herbst einen BMI wie ein Supermodel! Nur zahlt Ihnen keiner dafür auch nur einen Cent!

Nachdem erst vor zwei Wochen noch mit Geld umhergeworfen wurde, wird es schon etwas ruhiger. Falls Sie noch mit dem Zählen der erhaltenen Zuschüsse beschäftigt sind, sollten Sie heute trotzdem einen Blick in den Spiegel werfen, bevor Sie sich einen Swimmingpool kaufen.

Dort hat man schon einmal alles zusammengerechnet und ist auf 1,8 Billionen Euro gekommen. Diese Summe will man nun bei den „Reichen“ eintreiben.

Selten habe ich so gelacht, weil man seit dem Untergang von Atlantis keine Reichen mehr geschröpft hat. Es wird also die allgemeine Bevölkerung treffen und die wird das nicht so einfach hinnehmen. Weder hier noch anderswo.

In New York haben schon am vergangenen Freitag auch die kleinen Ladenbesitzer ihre Geschäfte verbarrikadiert und wenn das bei uns der Fall sein wird, dann sollten Sie sich mit Ihrem Scouting ganz schön beeilen.

Im nächsten Beitrag geht es im Anhang um Waffen!

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