Privacy Policy Über einen Rabbi, welcher in Israel als Antisemit bezeichnet wird, weil er den Staat abschaffen will – AG News

Über einen Rabbi, welcher in Israel als Antisemit bezeichnet wird, weil er den Staat abschaffen will

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Heute fordert der bayerische Ministerpräsident Söder sogar Höchststrafen für antisemitische Äußerungen in Deutschland und deshalb soll ein für alle Mal ein angeblich antisemitischer Rabbi aus Israel das alles ad absurdum führen.

Kann es überhaupt einen antisemitischen Rabbi in Israel geben?

Eigentlich nicht, weil die Antisemiten in Israel an der Macht sind und er dies mit seiner Gruppe gerne beenden möchte.

Und weil er definitiv keiner von ihnen ist, sondern ein landesweit bekannter Anti-Antisemit, kann er bestenfalls ein Semit sein.

Neturei Karta ist eine jüdische Vereinigung, welche kontroverse Lösungen vertritt und zu ihnen gehört Rabbi Weiss.

Sie möchte zum Beispiel das Blutvergießen im Gaza-Streifen dadurch beenden, dass man den Staat Israel auflöst.

Das dürfte sehr schwierig werden, aber weil der israelische Staat gerade frisch seine Bevölkerung durchgeimpft hat, könnte dies jedoch anders als geplant schon bald der Fall sein.

Zumindest wird das einen politischen Umbruch durch die Überlebenden des zweiten Holocaust zur Folge haben.

Man trifft nicht sehr oft einen Rabbi mit einer palästinensischen Flagge an seinem Revers.

Aber die Mitglieder von Neturei Karta sind einfach etwas anders gestrickt.

Es handelt sich dabei um eine religiöse Gruppierung von Juden, deren Bezeichnung im Aramäischen mit „Beschützer der Stadt“ zu übersetzen wäre.

Bei dieser Stadt handelt es sich um Jerusalem und diese Vereinigung wurde gegründet, weil sie den Staat Israel nicht anerkennt.

Einer ihrer Anführer ist Rabbi Weiss und er erklärt die genaueren Zusammenhänge:

„Der Zionismus ist eine Umwandlung des Judentums d.h. der jüdischen Religion und der Ehrfurcht vor Gott in ein rein materielles Konzept des Nationalstaates.“

„Damit wollen die Gottesfürchtigen nichts zu tun haben.“

„Um diesen Nationalstaat zu gründen, hatte man Gott aus der Gleichung herausgenommen.“

Er fügte weiter hinzu:

„Wir wurden von unseren Propheten gewarnt, dass wir aus dem Land vertrieben werden und das geschah mit der Zerstörung des Tempels (in Jerusalem) vor 200 Jahren.“

„Wir sollten nicht in großer Zahl zurückkehren, weil es ein von Gott auserwähltes Exil gewesen war.“

„Wir sollten uns auch gegen kein Land erheben, in welchem wir gelebt haben.“

(Was jedoch der Fall war und zu den Problemen in den letzten Jahrhunderten führte)

„Wir sollten loyale Bürger sein und für das Wohlergehen unserer gastgebenden Länder predigen.“

(Das war die überwiegende Mehrheit der Juden und nur eine Minderheit hielt sich nicht daran, aber das genügte, um den Deep State entstehen zu lassen)

„Wir sollten auch keinen Versuch unternehmen, um das Exil zu beenden.“

Wer nicht mit der Torah, der jüdischen Bibel, vertraut ist, sollte wissen, dass dies eine sehr revolutionäre Ansicht ist.

Neturei Karta glaubt daran, dass sie den Vorgaben ihrer heiligen Schrift folgen und dass die Vertreibung aus Palästina eine göttliche Fügung war, welche man nicht hätte verändern dürfen.

Sie gehen auch davon aus, dass ihnen ihre Religion vorschreibt, dass sie öffentlich dagegen protestieren müssen, wenn von staatlicher Seite gegen die Prinzipien des Judentums verstoßen wird.

Sie möchten insbesondere ihren Mitbürgern klarmachen, dass es einen grundlegenden Unterschied zwischen einem Israeli und einem Juden gibt.

Rabbi Weiss:

„Das Ziel (der Zionisten) war die Schaffung ihres materiellen Staates und dabei wurde alles, was ihnen im Weg stand bedenkenlos hinweggefegt.“

„In der Torah heißt es aber: Du sollst nicht stehlen und damit verstößt der Zionismus gegen die Torah.“

„Sie wissen ganz genau, dass uns unsere Religion nicht dazu auffordert die Waffen zu ergreifen und ein Land zu erobern.“

„Ganz im Gegenteil: Es ist uns sogar verboten.“

Und noch einmal Rabbi Weiss: „Sie entwendeten uns den Davidstern und behaupten damit in aller Welt, dass sie Gottes Willen erfüllt hätten.“

„Sie schüchtern dabei jeden ein, der dagegen aufbegehrt und bezeichnen ihn als Anti-Semiten.“

Juden als Antisemiten, das ist wohl die Kernschmelze der Lügen!

„Das ist lächerlich und zugleich auch tragisch, weil sie nicht die Torah repräsentieren.“

In der Tat gründete der Deep State 1948 auf der Grundlage der von ihm selbst in die Wege geleiteten Balfour Deklaration den Staat Israel.

Der Deep State als Motor der heutigen realen Raubwirtschaft (Du sollst nicht stehlen) hat in der Tat nichts mit dem jüdischen Glauben und dessen Symbol dem Davidstern zu tun, sondern er verehrt ganz ungeniert das Pentagramm oder auch einen Zacken weniger.

Die Kritiker Israels im jüngsten Nahostkonflikt sind deshalb schlimmstenfalls Kritiker des Deep State oder Anti-Satanisten.

Mit Antisemitismus hat dies aber nichts zu tun und das sollte selbst ein ehemaliger Tierarzt wissen, wenn er nicht schon sehr früh Religion in der Schule abgewählt hat.

 

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One thought on “Über einen Rabbi, welcher in Israel als Antisemit bezeichnet wird, weil er den Staat abschaffen will

  • Juni 2, 2021 um 10:38 pm
    Permalink

    Die orthodoxen Juden halten sich an die religiösen Gesetze. Dagegen kann nur ein weltlicher Staat sein, der es mit der Glaubensfreiheit nicht ernst nimmt. Das „ultra“ ist eine Tautologie und gehört zum typischen Instrumentarium derer, denen Gesetze egal sind; man kann es übersetzen mit „Ketzer“, „Verschwörungstheoretiker“, „Antisemit“.
    Meiner Ansicht nach sollte Fake News eingedeutscht werden zu Faketen. Womit wir bei der Ausgrenzung nämlich zu tun haben.

    Entweder man ist gläubig, orthodox, oder man ist es nicht. Ultragläubig ist ein Irrgläubiger.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/ultra-orthodoxe-gegen-den-staat-israel-die-idee-des.1278.de.html?dram:article_id=417316

    Bei uns wird man auch Antisemit, Verschwörungstheoretiker, ein Ketzer, wenn man sich an rechtsstaatliche Gesetze hält.

    Der Deep State ist nichts anderes als der weltliche Staat. Da verehrt man Macht, Reichtum, Privilegien, da betet man Götzen an und verfilzt sich mit den Banken, Pharma-Industrien, Waffenhändlern, Ölmagnaten, bis man nicht mehr herauskommt und ein Automatismus aus Sachzwängen entsteht.

    Das Wort „diskriminieren“ kommt aus dem Lateinischen und wird penetrant in falschem Zusammenhang benutzt. Es bedeutet „scheiden, unterscheiden“ und nicht „herabsetzen“. Platon hat das Denken definiert als „Urteil abgeben“, denn nichts anderes tun wir, wir diskiminieren und fällen damit ein Urteil.

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