Privacy Policy Virgin Galactic will noch vor SpaceX an die Börse | AG News

Virgin Galactic will noch vor SpaceX an die Börse

Am 10. Juli 2019: Virgin Galactic will noch vor SpaceX an die Börse gehen und dort 800 Millionen Dollar einsammeln. In der Theorie klingt das alles ganz interessant, aber in Wirklichkeit gibt es kein neues Wettrennen ins Weltall. Denn für solche Science-Fiction-Abenteuer ist zumindest vorerst kein Geld mehr vorhanden. Wir haben ganz andere Probleme zu bewältigen und deshalb kann man solche Projekte getrost in das nächste Jahrhundert verschieben. Hinzu kommt die Tatsache, dass beide Unternehmen nur in relativ niedrigen Umlaufbahnen fliegen und das echte Weltall erst weiter oben beginnt. In diesen Höhen können die Raumschiffe beide Unternehmen nicht verkehren, weil die kosmische Strahlung alle Passagiere töten würde.

Man tut deshalb gut daran, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. So erging es gestern auch Netflix, dessen Aktien von Warner aus der höheren Stratosphäre geschossen wurden, indem sie diesem Streamingdienst die Fernsehserien-Ikone „Friends“ abschoss. Netflix schaffte es nämlich nicht rechtzeitig, eigene erfolgreiche Fernseh-Inhalte zu produzieren und wird deshalb sehr bald wieder von den Bildschirmen verschwinden. Einen richtig großen Rückschlag wird Netflix im nächsten Börsencrash erleben, wenn sich die Marktkapitalisierung fast halbieren wird. Davon wird sich Netflix nicht mehr erholen und dann vielleicht von Apple geschluckt oder gleich ins Museum der Wirtschaftsgeschichte verfrachtet.

Die 50-jährigen italienischen Staatsanleihen wurden gestern gleich sechsfach überzeichnet, nicht weil dieses Land vor wirtschaftlicher Kraft nur so strotzt, sondern weil die Anleger auf der Jagd nach den letzten kleinen Renditen den wirtschaftlichen Sachverstand komplett verloren hatten. Von diesem Geld werden sie keinen einzigen Cent jemals sehen und schon gar nicht in 50 Jahren. Wir befinden uns am Rand des Wahnsinns der negativen Zinsen, welche unser derzeitiges Finanzsystem direkt in den Abgrund führen werden, und zwar sehr bald.

Damit kommen wir zu den internationalen Aktienmärkten, welche bislang noch Freigang haben:

Die chinesischen Aktienmärkte fanden gestern keine neue Richtung und blieben deshalb weitgehend auf dem Niveau, an welchem sie bereits angelangt waren. Eine weitere Verbesserung ist nicht mehr zu erwarten, weil sämtliche Instrumente ausgereizt sind. Auch in Europa verzeichneten die Aktien einen sehr schwachen Börsentag. Nur in den USA stiegen die Aktien aufgrund neuer falscher Gerüchte über die Handelsgespräche mit China zunächst an und schwächten sich dann auch gleich wieder ab. Erst kurz vor dem Börsenschluss wurden die amerikanischen Aktienmärkte wieder von den üblichen Verdächtigen extrem nach oben gezogen, damit das Gesamtbild für die Leitmedien wieder stimmte. Doch beim Dow klappte das nicht. Er ging am dritten Tag in Folge nach unten und das tat er übrigens seit dem vergangenen März nicht mehr. Für die Schwingungen beim Dow war hauptsächlich Boeing verantwortlich, weil das Unternehmen nicht mehr zur Ruhe kommt und aufgrund seiner wirtschaftlichen Größe sogar die aktuelle Krise beschleunigen könnte. Donald Trump streute ein Gerücht über einen Großauftrag aus Katar aus, welches sich aber nicht bewahrheitete und damit den Kurs wieder einbrechen ließ.

Hinter dem inhaftierten amerikanischen Milliardär Jeffrey Epstein könnte aufgrund neuer Erkenntnisse eine staatliche Institution gestanden haben, welche seine Aktivitäten gezielt zur Erpressung bekannter Namen in den USA nutzte. Diese Meldungen verdichteten sich nur einen Tag später von Arbeitsminister Alexander Acosta zu seiner eigenen Entlastung. Wie auch immer ist es der Auftakt zu einer der erschütterndsten Vorgänge in der jüngeren Geschichte und es unsere Sicht auf die politische Landschaft für die nächsten Jahrzehnte grundlegend verändern.

Dass die Taliban den Krieg in Afghanistan gewonnen haben, dürfte inzwischen vielen klar sein. Doch die einzigen, welche das noch nicht ganz mitbekommen haben, sind die amerikanischen Steuerzahler. Sie können nicht nur diese Zeche bezahlen, sondern auch die Kosten einer völlig aus dem Ruder gelaufenen über einhundertjährigen Raubwirtschaft. Auch den Briten schwant Böses in diesem Herbst und das nicht ganz zu Unrecht. Deshalb bereiten sich jetzt schon angeblich 40 % von ihnen auf einen No Deal Austritt vor und legen sich Vorräte in ihren Kellern an. Es ist aber nicht der Austritt aus der EU, welche ihnen zu schaffen machen wird, sondern die Währungsreform in Großbritannien.

Ein von den amerikanischen Behörden beschlagnahmtes Schiff mit Kokain im Wert von 1,3 Milliarden Dollar an Bord in Philadelphia gehörte der Bank JP Morgan, wie sich gestern herausstellte. Auch in diesem Bereich muss man künftig umdenken, wenn man der Meinung war, dass der Drogendealer auf dem Schulhof seiner Kinder die Waren selbst importiert hätte. Das verhielt sich alles komplett anders und die meisten großen Namen aus dem Drogengeschäft, wurden uns bislang als ehrenhafte Unternehmer vorgestellt. Doch womit sie wirklich quasi über Nacht reich wurden, wollten sie nicht preisgeben. Aber mit Drogen, Waffen und Sklavenhandel wird auch heute noch immer das große Geld verdient, und zwar mit dem Wissen der Behörden. Es ist die einzige Branche, welche keine Wirtschaftskrisen kennt. Diese bleiben den anderen Wirtschaftszweigen vorbehalten und die aktuellen Zahlen aus deutschen Produktionsstatistik zeigen an, dass wir uns seit dem Januar 2019 in einer Rezession befinden. Schließlich hat sich auch bei uns in Deutschland der Dax von den wirtschaftlichen Daten weit entfernt und ohne eine Krise kommen beide nicht mehr zusammen, was unmöglich ist. Sie treffen sich demnächst wieder und die Leitmedien werden die Wirtschaftskrise wieder bis zum Erbrechen in die Welt hinausposaunen. Insbesondere die Gewinnwarnung von BASF war ein klares Warnsignal an alle, welche auch heute noch das Gegenteil behaupten.

Last but not least:

Merkel hatte inzwischen den dritten Zitteranfall, welcher zeitlich äußerst exakt in den Rahmen der großen Krise passt! Das kann kein Zufall sein, denn es wird höchste Zeit sich in Sicherheit zu bringen.

Am 11. Juli 2019: An den US-Börsen herrschte gestern wieder der komplette Wahnsinn, nachdem Jerome Powell inzwischen derart devot ist, dass er seine Zinssenkung schon heute ankündigte. Doch selbst in den US-Wirtschaftsleitmedien wurde ganz offen gefragt, wie man dies bei den aktuellen Höchstkursen der Aktien und der Niedrigverzinsung der Staatsanleihen noch begründen will? In einer vollkommen verrückten Welt muss man nichts mehr rational begründen. Man macht einfach was man will, weil die Argumentation schon immer falsch gewesen ist. Die Fed manipulierte insgeheim die Aktienmärkte und jetzt macht sie es eben ganz offenkundig. Und das war sicherlich noch äußerst harmlos im Gegensatz zu den anderen Dingen, welche die Federal Reserve in den letzten 105 Jahren anstellte. Am Ende eines Kreditzyklus sind die Zentralbanken machtlos und sind bankrott. In der Vergangenheit wurden sie auf Kosten des Steuerzahlers wieder aufgepäppelt, um ihre Retter später wieder vollkommen auszusaugen. Dies sollte dieses Mal verhindert werden und die Chancen dafür waren noch nie so gut wie heute.

Trotzdem gingen die US-Aktien gestern bis zum Börsenschluss in Europa südwärts und stiegen erst danach wieder an. Eine Nachkorrektur kurz vor Börsenschluß in den USA war gestern nicht mehr notwendig. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen erhielt erneut einen Dämpfer und notiert heute nur noch bei 314 Milliarden Dollar. Der Bitcoin kostete 11.530 Dollar und sein Marktanteil stieg weiter auf 65,4 % an, d.h. man hat scheinbar den Bitcoin unter Kontrolle gebracht und damit auch gleich den gesamten Markt der Kryptowährungen. Silber stieg heute auf 434 Euro pro Kilo an und bleibt damit weiterhin preislich noch immer günstig. Die Unze Gold kostet heute 1.414 Dollar, was auch noch kein richtiges Alarmzeichen ist, aber ein eindeutiger Hinweis darauf, dass etwas ansteht. Das WTI-Rohöl wurde durch die Kriegstreiberei der Leitmedien mit erfundenen Schlagzeilen auf 60,73 Dollar pro Fass hinaufgetrieben, aber das steht alles auf sehr wackligen Beinen und könnte schnell zum messerscharfen Bumerang werden.

Bei der Deutschen Bank gab es scheinbar am gleichen Tag für die Chefetage maßangefertigte Anzüge und für die anderen die Chance auf einen Neuanfang, weil sie ihre Arbeitsplätze in London verloren hatten. Doch damit nicht genug, wird jetzt auch noch in den USA bezüglich des 1MDB Fonds in Malaysia gegen die Deutsche Bank ermittelt, nachdem sie von Goldman Sachs verpfiffen wurde, welche ebenfalls in diesen Skandal verwickelt ist. Die schlechte Bank oder besser gesagt die Resterampe der Deutschen Bank, welche demnächst als Morgengabe dem deutschen Steuerzahler übergeben wird, ist eine tickende Zeitbombe. Sie entstand erstaunlicherweise nur deshalb, weil das Management der Deutschen Bank an einen Wirtschaftsaufschwung nach 2015 glaubte. Dabei war schon 2012 für jeden Leser der alternativen Wirtschaftsblogs klar, dass dies ohne einen Crash oder eine Währungsreform nicht möglich war. Das sind die konkreten Auswirkungen einer auch heute noch gelehrten Volkswirtschaftslehre an deutschen Hochschulen, welche im Kern kompletter Schwachsinn ist.

Last but not least:

Augenblicklich gibt es eine Panik um den Libra von Facebook, welche ebenfalls nur durch die Ahnungslosigkeit über Geld und Währungen zu vergleichen ist. Denn die sinnleere Volkswirtschaftslehre wird nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt gelehrt. Von der technischen Seite her gesehen ist diese Aufregung noch nachvollziehbar, dass Facebook mit dem Libra den Zentralbanken absehbar die Butter vom Brot nimmt. Aber dass sich auch die PBOC (Zentralbank von China) verrückt machen läßt, spricht wieder einmal Bände darüber, dass bis heute noch kein einziger Mensch wirklich verstanden hat, wie das mit dem Geld wirklich funktioniert. Facebook ist nämlich genauso wenig in der Lage eine funktionierende Währung auf die Beine zu stellen, wie Virgin Galactic einen Flug zum Mars.

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