Privacy Policy Vom dritten Weltkrieg sind wir noch sehr weit entfernt – AG News

Vom dritten Weltkrieg sind wir noch sehr weit entfernt

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Am 15. Juni 2019: Das Säbelrasseln gehört zu einer Raubwirtschaft, wie das Funkeln der Sterne in der Nacht. Früher lebte die Raubwirtschaft vom einen zum nächsten Krieg, doch inzwischen ist der gesamte Planet vollständig ausgeplündert. Weil auf dem Mars niemand lebt und wir momentan nicht einmal bis zum Mond fliegen können, ist das Schicksal der Raubwirtschaft besiegelt. Ihre Vertreter können anfangen, was auch immer sie wollen, es funktioniert einfach nichts mehr so, wie sie dies bis bislang gewohnt waren. Ähnlich wie die Dinosaurier verstehen sie ihre eigene inzwischen feindliche Umwelt nicht mehr und reiten sich damit immer tiefer in das eigene Verderben hinein.

Jüngstes Beispiel hierfür ist der Beschuss zweier Öltanker im persischen Golf. Mit dieser Nachricht wollte man den sinkenden Ölpreis wieder in die Höhe treiben, was nicht gelang. Schlimmer war aber noch das kommunikative Chaos am Donnerstag, nachdem die USA zunächst von einer Geiselnahme der Schiffsbesatzungen durch die Iraner berichtete und sich Putin später für die Rettung seiner elf Seeleute bei der iranischen Regierung bedankte. Die Machthabenden bauten sich wie Pippi Langstrumpf ihre eigene Traumwelt zusammen, welche gerade schnurstracks auf die Klippen der Realität zufährt. Aber das Zerschellen werden die meisten Deutschen überhaupt nicht mitbekommen, weil sie sich über Greta, die Grünen und anderen Schwachsinn aufregen, welcher zum Glück nur ein Albtraum bleibt. Dem System geht an allen Ecken und Enden der Saft aus. 11 Billionen Dollar werden mittlerweile negativ verzinst und die Inflationserwartungen gehen gegen null. Der globale wirtschaftliche Niedergang beschleunigt sich monatlich. Es ist ganz offensichtlich einiges restlos aus dem Ruder gelaufen, aber die Deutschen folgen treu und brav ihren Rattenfänger von den Leitmedien auf die Klippen. Dabei wäre es längst an der Zeit, sich nicht nur Gedanken für die eigene Zeit zu machen, sondern etwas zu tun. Aber wieder einmal ist die heiße Liebe zur Führerin wichtiger als das Nachdenken über das eigene Leben. Wie das endet, das wissen wir alle zu genau, aber keiner möchte es wahrhaben.

Zurück zu den Ereignissen, welche gerne in den Leitmedien verschwiegen werden:

China ließ gestern einen hochrangigen Vertreter der US-Botschaft antreten. Dabei wurde ihm offiziell mitgeteilt, dass die Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Hongkong zu unterlassen sind. Es wird in unseren Leitmedien sehr intensiv über die seit einer Woche andauernden Proteste in Hongkong berichtet, nicht jedoch über die 31. Protestwoche der Gelbwesten in Frankreich. Dabei liegt Paris deutlich näher als Hongkong.

Interessanter war deshalb gestern eine Meldung auf T-Online, dass Andrea Enria, der amtierende Vorsitzende der europäischen Bankenaufsichtsbehörde plötzlich warnte, dass es wieder zu viele faule Kredite in den europäischen Banken gibt. Doch die waren seit der letzten Finanzkrise niemals verschwunden. Sie wurden nur unter den Teppich gekehrt. Jetzt zieht man sie zu passender Gelegenheit wieder aus der Schublade heraus, weil man einen Plan B zur Rettung der eigenen Pfründe hat. Doch dieser Plan B ist genauso unausgegoren wie das, was man die letzten 20 Jahre anstellte. Diesen Untergang sollte man sich deshalb live anschauen, weil man das die nächsten 100 Jahre nicht mehr geboten bekommt.

In Großbritannien stiegen die Wetten auf Boris Johnson als neuen britischen Premierminister auf 83 % an, aber es wird noch einen Monat dauern, bis die Entscheidung über dieses Amt getroffen wird. Doch egal wer es auch immer werden wird, bis Ende August passiert ohnehin nichts mehr. Unsere Krisen sind gesteuert und die Machthabenden werden dafür nicht ihre Urlaubspläne ändern. An den weltweiten Aktienmärkten tat sich gestern deshalb nichts Entscheidendes. Man ließ einfach alles in der Schwebe, weil man im Zeitplan noch etwas hinterherhinkt. Ob es in der kommenden Woche zu einem Feuerwerk der amerikanischen Zentralbank FED kommt, wage ich zu bezweifeln, weil das die Urlaubspläne der Dummen und Faulen absehbar durchkreuzen würde. Doch egal was die FED auch immer noch in ihrer verbleibenden Zeit macht, es wird nicht mehr funktionieren. Selbst die Zeitschinderei ist Ende August endgültig vorbei.

Die Türkei rückt dem Ramschniveau immer näher, nachdem ihre Kreditwürdigkeit von Moody´s von Ba3 auf B1 herabgestuft wurde. Die Aussichten bleiben nach Moody´s weiterhin negativ. Doch dies sind alles nur noch Schulnoten an einer bald nicht mehr existierenden Schule. Nicht nur die Türkei ist vom Staatsbankrott bedroht, sondern alle Staaten der Welt. Sobald der erste gewichtige Dominostein fällt, ist das System innerhalb weniger Stunden platt. Und wenn ein gewisser Rostin Behnam, seines Zeichens ein leitender Funktionär der amerikanischen CFTC (Commodity Futures Trading Commission, also einem Hauptverantwortlichen für die Verschwendung von Rohstoffen auf dieser Welt) doch glatt behauptet, dass das Finanzsystem durch den Klimawandel (insbesondere die zahlreichen Stürme) gefährdet wäre, dann kann man sich leicht ausmalen, was wir noch alles zu hören bekommen.

Last but not least:

Wenigstens die Feuerwehrleute von Kalifornien haben erkannt, dass mit den Drohnen von DJI aus China trotz Handelsstreit amerikanische Menschenleben retten kann. Sie nutzen sie ohne Rücksicht auf anders lautende Bemerkungen. Und der Kurs der Deutschen Bank Aktie ging mit 6,03 Euro ins Wochenende! Nur 3 Cent über der Todeszone. Das finde ich überhaupt beruhigend.

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