Privacy Policy Vom Wirtschaftswunder zur großen Krise – AG News

Vom Wirtschaftswunder zur großen Krise

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Am 27. September 2019: Das Geschäftsmodell der Zentralbanken ist ziemlich einfach. Sie pumpen zunächst Geld in die Wirtschaft und lösen damit ein sogenanntes Wirtschaftswunder aus. Dies war bei uns in den fünfziger Jahren der Fall, doch unsere Wirtschaft war lediglich auf Drogen und nachdem diese ihre Wirkung verloren hatten, kam ein gigantischer Kater. In unserem Fall heißt das, dass wir uns seit 1968 nur mit Schulden weiter über Wasser halten konnten. Nach der New Economy Krise zur Jahrtausendwende reichte nicht einmal mehr das und man stahl deshalb einem Teil der Bevölkerung durch die Einführung von Hartz IV die zugesagte Arbeitslosenunterstützung. In der ersten Finanzkrise wurde im nächsten Schritt die Staatsverschuldung aller westlichen Staaten bis zur äußersten Grenze ausgereizt. Man musste deshalb in diesem Jahrzehnt die Zinsen dauerhaft niedrig halten, um noch einigermaßen über die Runden zukommen. Die Wirtschaftsaufschwünge wurden seit der Einführung der Zentralbanken immer von diesen gesteuert. Nachdem man die Geldmenge erweitert hatte, musste sie jeweils auch wieder zurückgeführt werden, um nicht das eigene System in die Luft fliegen zu lassen. Aus der Reduzierung der Geldmenge resultierte dabei immer eine nachfolgende Wirtschaftskrise. Gleich beim ersten Mal hatte man mit dem Ersten Weltkrieg das System maßlos überzogen und damit die große Depression in den dreißiger Jahren verursacht. Auch beim vorerst letzten Mal hat man zunächst mit dem sogenannten Quantitative Easing (Erweiterung der Geldmenge) das System überzogen und jetzt in der Schlussphase beim Quantitative Tightening (der Reduzierung der Geldmenge) den eigenen Transmissionsriemen des Finanzsystems zerstört. D.h. bei der gewollten Auslösung einer weiteren traditionellen Wirtschaftskrise in diesem Jahr hat man aus Versehen das eigene Finanzsystem zerlegt. Die aktuelle Liquiditätskrise wird heute und am Montag neue Höhepunkte erreichen und sie ist nicht mehr durch die übliche Erweiterung der Geldmenge zu lösen. Die globale Geldmenge sinkt übrigens trotz der aktuellen Liquiditätsspritzen augenblicklich und daraus resultieren auch die schwachen Börsenkurse gestern in den USA und China. Man kann nur noch die Notbremse ziehen und ein neues Finanzsystem starten, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen (Währungsreform).

 

Mit in dieses Gesamtbild passen auch die Einbrüche bei den Kryptowährungen und den Edelmetallen, sowie im politischen Bereich das geplante Impeachment von Donald Trump. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen ist nämlich weiter auf 212 Milliarden Dollar abgestürzt. Auch Silber mit 516 Euro pro Kilo und Gold mit 1.499 Dollar pro Unze gingen ordentlich in die Knie. Der WTI-Ölpreis langsam weiter ab und ist mit 56,16 Dollar pro Fass für diese Jahreszeit zu niedrig. Es ist alles aus dem Ruder gelaufen und wer die Leitmedien noch konsumiert kann dieses Chaos entweder lesen oder anschauen. Nichts passt mehr zusammen. In der einen Woche geht die Welt mit Greta und dem Klima unter und in der nächsten Woche wird schon wieder eine andere Sau durch das globale Dorf getrieben. Die Insolvenz von Thomas Cook war bestimmt kein Anzeichen, dass es der Weltwirtschaft besonders gut geht, doch unsere Politiker haben nichts anderes zu tun, als ein Klimapaket zu schnüren. Dabei verlieren täglich weitere Menschen ihren Arbeitsplatz und die Politik feiert lediglich die Ankunft weiterer Flüchtlinge. Dabei beziehen zum Beispiel 75 % aller Syrer das vorher erwähnte Hartz IV Geld. Und das kann man ihnen nicht einmal richtig vorwerfen, weil es einfach nicht genügend Arbeitsplätze in diesem Märchenland gibt. Es hat sie schon lange nicht mehr gegeben und mit dem Drucken bunter Bildchen ist kein Geld mehr zu verdienen.

 

Wer sich die Weltwirtschaftskrise aus der Nähe anschauen möchte, der kann zum Beispiel einen günstigen Urlaub in Hongkong machen. Dort bekommt man augenblicklich ein Hotelzimmer schon ab 9 Dollar, also für Hongkonger Verhältnisse ist das schon gratis. Diese Chance tut sich so schnell nicht wieder auf. In Großbritannien hat das Brexit-Chaos bei Jaguar Landrover angeblich dazu geführt, dass man die Produktion für eine Woche einstellte. Doch von welcher Ungewissheit ist hier die Rede? Dieses Chaos dauert nun schon seit über drei Jahren an und es wird erst beim Untergang des Finanzsystems enden. Das weiß doch jedes Kind. Bei einer entsprechenden Nachfrage stellt kein Unternehmen seine Produktion nur wegen eines Affentheaters ein.

 

Die Firma Wework hat jetzt scheinbar nur noch Geld für ein paar Monate und deshalb musste man sogar den Privatjet von Adam Neumann verkaufen. Die Ratingagentur S&P stufte gestern die Kreditwürdigkeit von Wework auf B ab und auch die Preise seiner Unternehmensanleihen gingen weiter in den Keller hinab. D.h. Wework geht vollständig den Bach hinunter. Und so etwas wollte man wieder einmal an die Börse bringen, weil das in der Vergangenheit (z.B. in der New Economy Phase) bestens funktionierte. Die ahnungslosen Kleinaktionäre investierten ihre Ersparnisse in solche Schrottfirmen und die Banken kassierten ihre üppigen Provisionen. Es war die reine Raubwirtschaft und damit ist es jetzt vorbei. Doch der letzte Coup des Systems steht uns allen noch bevor. Und darauf sollte man sich auch gesundheitlich gut vorbereiten. Gehen Sie deshalb schleunigst noch einmal zum Arzt und lassen Sie alles überprüfen, weil Ihnen sehr bald das notwendige Geld für so etwas fehlen wird.

 

 

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