Privacy Policy Warum die Außerirdischen gerade jetzt wieder Hochkonjunktur haben – AG News

Warum die Außerirdischen gerade jetzt wieder Hochkonjunktur haben

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Am 20. Juli 2019: Immer wenn es wirtschaftlich und politisch klemmt, nimmt die angebliche Beobachtung von Außerirdischen zu. Denn spätestens mit der Landung der Marsbewohner in New York in einer Radioshow von Orson Welles in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts wusste man, dass dies sehr gut funktioniert. Deshalb gab die Bundeszentrale für politische Bildung auch gerade einen Leitfaden für den Erstkontakt mit Außerirdischen heraus. Spätestens dann müsste einem klar sein, dass es sich um einen verspäteten Aprilscherz handelte. Außerdem ist völlig unwahrscheinlich, dass Außerirdische die gleiche Größe wie Menschen haben und sich mit uns verständigen können. Man sollte sich deshalb erst einmal mit der Struktur des Weltraums beschäftigen und mit der von Albert Einstein gesuchten Weltformel beschäftigen, dann würde einem die Dummheit solcher Annahmen über Außerirdische direkt ins Gesicht springen. Falls intelligente Lebewesen von uns etwas wahrgenommen haben, dann befinden sich längst Leuchtbojen im Weltraum, welche dezent darauf hinweisen, dass man mit uns und unserem abgewirtschafteten Planeten nichts anfangen kann. Weshalb sollten sich überlegene Geschöpfe mit uns überhaupt abgeben? Es gibt eine Reihe ganz anderer Planeten, welche weitaus lukrativer sein dürften. Deshalb führte diese Kampagne zu Effekten wie der Veranstaltung „Storm Area 51“ auf Facebook. Der Initiator Matty Roberts macht sich nun berechtigte Gedanken, dass er bald Besuch vom FBI bekommt. Inzwischen haben sich nämlich über 1,7 Millionen Menschen für diese Veranstaltung angemeldet, welche am 27. Juni als Scherz begann. In den ersten drei Tagen meldeten sich scheinbar nur 40 Leute, doch dann hob es zum viralen Hit ab. Der Initiator sah ein Interview in einem angeblich auf dieser Luftwaffenbasis geparkten UFO und hatte dabei selbst den Eindruck, dass diese eine schlecht angefertigte und völlig unglaubwürdige Kulisse war. Deshalb wollte er sich darüber lustig machen und dieser Schuss ging voll nach hinten los. Auf der Area 51 gibt es nicht von Außerirdischen, weil die bestimmt nicht gigantische Strecken im Weltraum zurücklegen, um ausgerechnet hier Schiffbruch zu erleiden. Die Ansichten unserer Propagandisten über Außerirdische sind in etwa so ausgereift wie die ersten Wandmalereien von Höhlenbewohnern in Südfrankreich.

Im Iran haben die USA wohl wieder ihre eigene Drohne abgeschossen und dies vielleicht nicht zum ersten Mal. Die iranische Drohne flog jedenfalls nach dem angeblichen Abschlusszeitpunkt gemäß ihres eigenen Timecodes noch ziemlich passabel durch die Luft. Auch das aktuelle Kapern eines britischen Schiffs durch den Iran korreliert wieder sehr gut mit dem gesunkenen WTI-Ölpreis. Seltsamerweise machen die Iraner so etwas immer genau dann, wenn der Ölpreis unerwartet sinkt. Können sie also unseren Ölpreis manipulieren? Wohl eher nicht, denn die Manipulatoren sitzen in dieser schlechten Show auf der anderen Seite der Welt.

Die Clowns von den G7-Saaten verlangten gestern, dass private Unternehmen wie Facebook keine eigenen Währungen (Libra) auf den Markt bringen dürfen, welche nicht demokratisch kontrolliert werden können. Doch das ist genau das, was die Zentralbanken seit über 300 Jahren machen. Die Berater von Italiens Innenminister Matteo Salvini raten ihm noch immer zu einer Auflösung der Koalition in Rom, welches jedoch gerade jetzt zu Beginn der großen Krise das Land noch weiter wirtschaftlich schädigen würde. Zum Glück kann er scheinbar noch selbst denken und wartet weiter ab. Wie es scheint, hat der Chef der New Yorker Abteilung der FED, John Williams, gestern nur einen Testballon in Sachen Zinssenkungen in den USA aufsteigen lassen. Und nach den gestrigen praktischen Erfahrungen will man das dann doch wohl eher vorerst bleiben lassen. Das hört sich, aber eher nach Jugend forscht an, als an die einstmals größte Zentralbank der Welt.

Damit kommen wir zum werktäglichen Irrsinn an den internationalen Aktienmärkten

Nur der technologielastige Aktienindex Chinext in China konnte sich in der vergangenen Woche einigermaßen erfolgreich behaupten und schloss daher im grünen Bereich ab. In Europa ging die vergangene Woche für alle Aktien im tiefroten Süden zu Ende und vor allem die italienischen Aktienwerte wurden durch die Gerüchte über eventuelle Neuwahlen am meisten unnötig belastet. In den USA gehörten wieder einmal die kleinen Aktientitel und die Nasdaq zu den größten Verlierern der Woche. Insbesondere die Aktien von Netflix waren eine einzige Katastrophe. Die FANG-Aktien (Facebook etc.) haben weiterhin eine Widerstandslinie nach oben erreicht, welche sie seit 2 Jahren und auch in der vergangenen Woche nicht mehr durchbrochen haben. Der scheinbar unendliche Aufstieg der Aktien nähert sich erkennbar seinem Ende. Nur Microsoft erreichte neue unsinnige Höchstwerte jenseits einer Marktkapitalisierung von 1 Billion Dollar. Der Volatilitätsindex VIX erwachte aus seinem tiefen Winterschlaf und versuchte mühsam dem Wert von 14 zu nähern. Die Wetten auf eine Zinssenkung von 50 Basispunkten durch die FED stürzten nach dem geplatzten Testballon von John Williams von 70 auf 22 % ab. Doch aufgeschoben ist noch längst nicht aufgehoben.

Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen ging leicht auf 289 Milliarden Dollar hinauf und der Bitcoin kostet heute 10.605 Dollar bei einem leicht sinkenden Marktanteil von 65,4 %. Falls er sich jedoch an sein bisheriges Muster hält, wird er in der nächsten Expansionsphase die 20.000 Dollar innerhalb kürzester Zeit erreichen. Das Silber kletterte auf 464 Euro pro Kilo und das Gold auf 1.425 Dollar pro Unze an. Der Silberpreis befand sich 2016 zum letzten Mal auf diesem Niveau, als die große Krise ihren Anfang nahm. Der WTI-Ölpreis krachte in dieser Woche von 61 auf 55,76 Dollar hinab und dies trotz der jüngsten angeblichen Kaperung eines britischen Schiffs. Die Markt-Manipulationen funktionieren nicht mehr, weil dadurch die Ölbestände in den letzten Monaten angestiegen sind. Sie müssen zu niedrigeren Preisen verscherbelt werden und das wird einigen wieder Kopf und Kragen kosten. Die Zentralbanken haben sich weltweit in Richtung Zinssenkungen entschieden und das heißt in Richtung Gefahrenzone oder große Krise. Da kann selbst ein gealterter Tom Cruise in Top Gun 2 auch nichts mehr ändern. Das Feuerwerk beginnt spätestens im September und alle werden ganz überrascht tun, obwohl es alle schon längst wussten.

Last but not least kam es gestern wieder zu erstaunlichen Bruch im chinesischen Bankensystem, bei welchem für kurze Zeit die Repo-Rate durch die Decke. D.h. einer chinesischen Bank ging es kurz vor dem Wochenende ganz schlecht!

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