Privacy Policy Warum wir nicht zum Mars geflogen sind und es vorerst auch nicht tun werden | AG News

Warum wir nicht zum Mars geflogen sind und es vorerst auch nicht tun werden

Am 18. Juli 2019: Die NASA hat die bemannten Weltraumflüge zu Beginn der siebziger Jahre deshalb eingestellt, weil im August 1971 der Goldstandard für den US-Dollar aufgehoben wurde und damit sein enormer Wertverfall beschleunigt wurde. Die USA erlebten etwa um das Jahr 1955 ihren größten Wohlstand (Peak Prosperity) und von da ab ging es nur noch nach unten. Als das Weltraumrennen zu Beginn der sechziger Jahre von Präsident John F. Kennedy eröffnet wurde, sah die wirtschaftliche Welt in den USA noch ganz gut aus. Aber mit dem Vietnam-Krieg hatten sich die USA finanziell übernommen und dies führte zunächst zur Aufhebung des Goldstandards und später zur Niederlage 1975 in Vietnam. Es handelte sich dabei um einen völlig sinnlosen Eroberungskrieg im Nachgang zum Zweiten Weltkrieg. In der zweiten Hälfte der siebziger Jahre nahm die Inflation in den USA außerordentlich zu und sie wurde erst zu Beginn der achtziger Jahre wieder mit extrem hohen Zinsen eingedämmt. Dies bremste die US-Wirtschaft weiter ab und mit der Industrialisierung Chinas ab dem Ende der achtziger Jahre nahm das Schicksal endgültig seinen Lauf. Die Sowjetunion geriet ab Ende der siebziger Jahre in eine existenzbedrohende Wirtschaftskrise und fiel deshalb zunehmen als Gegner im Weltraumrennen aus. Doch heute hält Russland mit einer Raumfahrttechnologie aus den fünfziger Jahren die internationale Weltraumstation ISS am Laufen. Wenn also in diesen Tagen von der Eroberung des Mondes oder gar weiter entfernten Planeten, wie dem Mars träumt, der kann das gerne tun. Aber mit auf der Erde aufschlagenden Weltraumkapseln ist das in etwa so realistisch wie der Sieg in der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft DTM mit einem Trabi aus der Serienproduktion der DDR. Und damit kehren wir zurück in die harte Realität des Jahres 2019.

Und die ist von einer zuvor nicht gekannten Kriminalität gekennzeichnet, welche uns zuvor von den Leitmedien verschwiegen wurde. Es war in Wirklichkeit zu keinem Zeitpunkt in den letzten 5.000 Jahren besser, aber das wollte man uns vorgaukeln. Wie sich scheinbar erst jetzt herausstellte, war Jeffrey Epstein selbst als Freigänger in seiner angenehmen Haftzeit für junge Mädchen eine große Gefahr. Jedenfalls hatte er in jener Zeit mindestens zwei junge Frauen missbraucht, weil zwei Fälle aus dieser Zeit außergerichtlich durch Abfindungen beigelegt wurden. Amazon scheint es ebenfalls nicht mehr so geschmeidig zu laufen. Der Versandhändler hat ganz offensichtlich ein Problem mit seiner Dienstleistung Amazon Prime, weil die Frage wie man dieses Abonnement wieder kündigt, sich um den Faktor 18 erhöhte. Die Drogenkrise in den USA ist entgegen anderslautender Meldungen aus unseren Leitmedien noch längst nicht am Abklingen. Trotzdem wurde der Drogenboss El Chapo endlich für das Verschieben ganzer Kokain-Berge zu lebenslanger Haft in den USA verurteilt. Doch für die eigentlichen globalen Drogenhändler ist nur ein kleiner Widersacher von der Bildfläche beseitigt worden. Wer auf eigene Rechnung handelt, der wandert hinter schwedische Gardinen, damit die von den Staaten geduldeten Kartelle in Ruhe ihrem Unwesen nachgehen können.

Damit kommen wir zu den Aktienmärkten:

An den chinesischen Aktienmärkten passierte gestern nicht besonders viel, weil sie morgens etwas zulegten und dies nachmittags gleich wieder abgaben. Unter dem Strich blieben sie deshalb unverändert. Die europäischen Aktien wurden gestern stark nachgefragt, aber auch nur bis die US-Börsen eröffneten. Dann ging es steil in den dunklen Keller hinab. Auch in den USA beruhigten sich die Aktien wieder etwas. Der S&P 500 fiel unter die Marke von 3.000 und die Kreditmärkte, welche ansonsten parallel nebeneinander verlaufen, entkoppelten sich in den letzten Tagen sehr stark voneinander. Dies sollten wir weiter im Auge behalten. Die Zinsen der US-Staatsanleihen sanken wieder und dieses einfältige Schauspiel müssen wir uns noch bis zum Big Bang geduldig anschauen. Wichtig ist auch die invertierte Kurve der Zinsabstände zwischen den dreijährigen US-Staatsanleihen und den Zehnjährigen. Dieses Schauspiel dauert nun schon seit 38 Tagen in Folge an und auch das geht nicht unendlich so weiter. Zusätzlich nimmt weiterhin die sich negativ verzinsende Verschuldung zu und dies ist ein sicherer Weg zum großen Knall. Das ist mathematisch einfach nachzuweisen. Die Schwelle zu den negativen Zinsen hätte man niemals überschreiten dürfen. Das war schlechterdings grob fahrlässig, weil es das Kapital (auch das der Leser) auffrisst. Je tiefer die Zinsen noch sinken sollten, desto schneller geht das. Man hörte bereits vor Jahren mit weiteren Zinssenkungen auf, weil das zu gefährlich ist. Was die Sache noch bedenklicher ist, das ist die Tatsache, dass es keinen Weg zurück mehr in die positiven Zinssätze gibt. Diesen Lehrgang absolviert gerade die amerikanische Zentralbank FED.

Am 19. Juli 2019: Nicht nur bei Amazon Prime macht sich die schwächelnde Konjunktur bemerkbar, sondern auch bei Netflix gingen die Abonnementszahlen erstmals zurück. Das ließ den Aktienkurs einknicken und aufgrund strategischer Probleme mit den Inhalten, fangen die richtigen Probleme bei diesem Unternehmen jetzt erst richtig an. Sehr interessant war die Veröffentlichung von Dokumenten, aus welchen hervorgeht, dass die USA am 15. September 1945 einen groben Plan zur atomaren Auslöschung der Sowjetunion zu Papier brachten. Das ist ein weiterer Beleg für die Pläne zur Weltherrschaft, dabei hatte man sowohl die Ideologie der Kommunismus durch eine Alimentierung von Karl Marx aktiv unterstützt, als auch die Oktoberrevolution durch die Einschleusung von Lenin nach Russland. Die Wall Street finanzierte die Oktoberrevolution und traute den Revolutionären nicht zu, dass diese sich von ihnen trennten.

Der Automobilabsatz in der EU brach im Juni um 7,8 % ein. Das ist der höchste Wert in diesem Jahr und seit dem September 2018 (mit damals -23,5 % zum Auftakt) ging es ununterbrochen nach unten. Man muss eigentlich nur die Grundschule absolviert haben, um festzustellen, dass nicht mehr viel Wasser unter Schiff ist, bevor dieses auf Grund läuft. Auch die Bank of Korea kürzte überraschend ihre Zinsen von 1,75 % auf 1,5 %, weil sich der Export nach Japan verringerte. Das wird zwar nichts bringen, aber deshalb wird man beim nächsten Mal die Zinsen noch mehr senken. Doch weil mit 1,5 % kaum noch Spielraum existiert ist das böse Spiel bald zu Ende.

Damit kommen wir zu den Aktienmärkten:

Der Chef des New Yorker Ableger der amerikanischen Zentralbank FED, John Williams, sorgte gestern mit seinen Äußerungen über die Rückkehr zur Nullzinspolitik in den USA für einen kleinen Aufschwung der US-Aktienindizes. Lediglich dem US-Dollar tat dies nicht gut. Echte Profis würde einfach die Schnauze halten, aber wir haben es heute mit Leuten zu tun, welche überhaupt nicht verstanden haben, dass die Zinsen inzwischen keinerlei Einfluss mehr auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. Netflix verlor gestern übrigens einen Wert, mit welchem man die Deutsche Bank kaufen könnte. Leider will das aber keiner außer dem strohdummen deutschen Steuerzahler. Aber wenigstens konnte die Nasdaq mit den Äußerungen von John Williams ihren Verlust von Netflix wieder ausgleichen. Auch der S&P legte zu, er konnte aber die Grenze 3.000 Punkten nicht erreichen. Die merkwürdige Entkoppelung von Investment Grade und High Yield Unternehmensanleihen in den USA ging weiter. Deshalb gibt es bald mehr zu diesem Punkt zu berichten. Selbstverständlich entwickelten sich auch die US-Aktien und die US-Staatsanleihen weiter kräftig auseinander. Die Zinsen der US-Staatsanleihen sanken nach den Äußerungen von John Williams und so war eine gewisse Absicht dahinter, weil man sein Pulver längst verschossen hat. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen ging leicht auf 284 Milliarden Dollar hinauf und der Bitcoin kostete wieder 10.489 Dollar. Sein Marktanteil 65,8 %. Wesentlich dynamischer ging es ausnahmsweise bei den Edelmetallen zu. Ein Silberpreis mit 468 Euro pro Kilo und ein Goldpreis von 1.438 Dollar pro Unze versprechen einen glühend heißen Herbst. Der WTI-Ölpreis ist mit 56,06 Dollar pro Fass weiterhin ziemlich niedrig und deshalb sanken hier in Süddeutschland auch die Benzinpreise auf neue Bestwerte. Wer noch günstiger tanken möchte, dem sei im Urlaub Österreich ans Herz gelegt.

Last but not least:

Wladimir Putin bot Recep Erdogan den Kauf der neuesten Version der Su 35 Kampfjets an, und zwar nur einen Tag, nachdem die F-35 Lieferung der Amerikaner abgesagt wurde. Das nenne ich Service an den Rüstungskunden vom Allerfeinsten.

2 Gedanken zu „Warum wir nicht zum Mars geflogen sind und es vorerst auch nicht tun werden

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