Privacy Policy Was bedeutet eigentlich Digitalisierung? – AG News

Was bedeutet eigentlich Digitalisierung?

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Kürzlich war ein Reporter in den Leitmedien ganz entrüstet, weil die Schüler an Gymnasien noch immer die traditionellen Berufe wie Zahnarzt, Rechtsanwalt, Architekt etc. auf ihren Wunschlisten eintrugen. Er war der sicheren Meinung, dass man heute Berufe aus der digitalen Wirtschaft angeben und ergreifen müsse, falls man in der nahen Zukunft noch einen Arbeitsplatz finden möchte. Er ließ damit aber durchblicken, dass er selbst das Thema Digitalisierung noch nicht ganz richtig verstanden hatte und steht damit nicht ganz alleine in der Bildungslandschaft herum. Wir befinden uns nämlich erst in der Vorphase der eigentlichen Digitalisierung. Was heute noch immer unter Digitalisierung verstanden wird, ist aber eher als die Vorstufe dazu anzusehen. Die Verwendung eines Computers als Schreibmaschine gilt noch immer als die Vollendung der Digitalisierung und ist dabei nur der Anfang. Auch die Verwendung von Software und der Einsatz eines Internetanschlusses sind lediglich die Grundvoraussetzungen zu einer möglichen Digitalisierung des Arbeitsplatzes. Erst durch den Versand von E-Mails mit dieser Anordnung kann man von der ersten Stufe der Digitalisierung seit der Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts sprechen. Kennzeichnend für diese Phase war das Aufbrechen von Monopolen, Oligopolen und anderen verkrusteten Märkten. Wer in dessen Gefolge vom Preisverfall in diesen Marktsegmenten sprach, der hat das mit den Monopolen etc. nicht richtig verstanden. Sie dienen und dienten der Ausbeutung der Märkte und ihr Ableben führte natürlich zu niedrigeren Preisen. Die E-Mails führten zum Niedergang der Bundespost und die Musikdateien zum Niedergang einstiger legendärer Plattenlabels wie zum Beispiel EMI. Andere Unternehmen der New Economy der neunziger Jahre wie zum Beispiel Amazon rasierten gleich eine ganz Reihe von Branchen ab und wurden dabei selbst zu Monopolen. Schließlich hatten die Monopolisten die Gefahr rechtzeitig erkannt und der Digitalisierung einen Riegel vorgeschoben. Die vorgenannten Berufe wird es deshalb auch noch im gesamten 21. Jahrhundert geben, weil die eigentliche Digitalisierung erst noch bevorsteht. Doch dafür muss erst noch das zentrale und damit monopolistische derzeitige Internet abgelöst werden. Die große Gefahr der Digitalisierung erkannten die Zentralbanken rechtzeitig und Amazon konnte nur durch die größte Aktienblase in der Geschichte der Menschheit auf den Weg zu einem Supermonopol gebracht werden. Zum Glück wird es dort jedoch niemals ankommen. 

Das heutige Internet war also lediglich der Anfang eines grundlegenden Wandels und ein absoluter Glücksfall für die Menschheit. Die wirkliche Digitalisierung könnte ein feudales System, welches Jahrtausende lang währte und einigen Oligarchen ein unbeschwertes Leben ermöglichte, für immer beenden. Sie nutzten die Unwissenheit der Massen und zogen ihnen mit uralten Märchen das Fell über die Ohren. Die Erfindung des Computers und damit der späteren Datenübertragung war ein grober Fehler des Systems der Raubwirtschaft, welches diesen Planeten an den Rand des ökonomischen und ökologischen Kollapses führte. Die ersten Anwendungen des Internets zeigten dessen Innovationskraft in den Bereichen der Unterhaltungsindustrie (Musik, Film und Fernsehen) und dem Handel (Ebay und Amazon) schon zur Jahrtausendwende eindrucksvoll auf. Es konnte ganze globale Industrien innerhalb kürzester Zeit zerlegen und nur durch das bestehende Finanzsystem konnten diese aufstrebenden Unternehmen wie zum Beispiel Google gerade noch gebändigt werden. Doch die vehemente Zensur der sich über das Internet verbreitenden neuen Medien sorgte durch die Entwicklung des dezentralen Internets für den zweiten Durchbruch der digitalen Wirtschaft. Doch diese ist mit der Speerspitze des Bitcoins gerade erst in Ansätzen erkennbar, obgleich sie in diesem Jahr den Graben zwischen der alten und der neuen Welt überbrücken helfen muss. Denn ohne ein dezentrales Internet gibt es nach dem Desaster der zweiten Weltwirtschaftskrise schlicht und ergreifend keine Zukunft mehr. Die Probleme sind zu komplex als, dass man sie mit dem Vorschlaghammer lösen könnte.

Wir befinden uns im Jahr 2020 auf einem Tiefpunkt der menschlichen Zivilisation und der absolute Tiefpunkt ist noch lange nicht erreicht. Noch nie waren die Menschen so derart unwissend wie heute, obgleich sie mit jedem Smartphone mehr Wissen anzapfen könnten, als es jemals zuvor der Fall war. Doch viel zu wenige Menschen nutzten diese Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, insbesondere die sogenannten Intellektuellen, welche in Wirklichkeit als völlig Unwissende einzustufen sind. Durch die gezielte Weitergabe von falschen Informationen über Jahrhunderte hinweg, gerieten wir in diese schier ausweglose Situation, in welcher wir selbst zwei Monate nach dem Ausbruch einer Epidemie in China noch immer nicht genau wissen, worum es eigentlich genau geht. Dies wäre in einer wirklich digitalisierten Welt sehr leicht zu vermeiden gewesen. Der Planet Erde könnte leicht 10 Milliarden Menschen in paradiesischen Zuständen leben lassen, ohne dass die Umwelt darunter leiden müsste. Um wieder auf den richtigen Weg zu finden, müssen die kompletten Informationsgrundlagen auf dieser Welt wieder zugänglich sein, welche von habgierigen und inkompetenten Wissenschaftlern blockiert wurden, nur weil sie ihre verqueren Ansichten in Zusammenarbeit mit dem organisierten Verbrechen der Menschheit aufzwingen wollten. Deshalb ist vermutlich mehr als die Hälfte des angesammelten „Wissens“ in den weltweiten Universitätsbibliotheken vollkommen falsch, weil sich kriminelle Akademiker auf Kosten anderer und weitaus begabterer Kollegen profilieren wollten. Es in diesem System nicht um das Wissen, sondern nur um Geld, Geltung und Macht. Die meisten Nobelpreise, insbesondere die aus den letzten Jahren, kann man direkt in die nächste Mülltonne kloppen. 

In der echten digitalen Wirtschaft warten deshalb keine prekären Arbeitsmöglichkeiten, weil das Wissen bald wieder seinen einstigen Stellenwert zurückbekommt und es damit sehr teuer macht.

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