Privacy Policy Was man über die Giga-Factory von Tesla in Deutschland wissen sollte | AG News

Was man über die Giga-Factory von Tesla in Deutschland wissen sollte

In Shanghai in China musste man sehr lange warten, bis endlich die versprochene Autofabrik von Tesla gebaut wurde. Kurz bevor das riesige Grundstück wieder verloren abhandengekommen wäre, baute man in nur 168 Tagen die zugesagte Fabrik tatsächlich auf, welche künftig 150.000 Model 3 Fahrzeuge pro Jahr herstellen soll. Damit umgeht man zwar die Zölle der Chinesen, trifft dort aber auf einen Markt für Elektroautos, welcher im letzten Monat um 45 % schrumpfte. Das ergibt alles überhaupt keinen wirtschaftlichen Sinn und genau deshalb tut man es in einer real existierenden Planwirtschaft. Wir haben es gerade mit der größten globalen Absatzkrise in der Geschichte des Automobils zu tun, und zwar schon seit der letzten Finanzkrise von 2008 und deshalb hätte man sich schon etwas mehr Gedanken zu diesem Thema machen sollen. Zunächst wurde das Problem der Überproduktion in der Automobilwirtschaft durch Subventionen wie der Abwrackprämie und günstigen Leasingangeboten überbrückt. Als dies alles nichts nützte, wurden sämtliche Stellflächen auf der Erde mit Autos zugepflastert. Dies konnte man alles nur deshalb machen, weil die Zentralbanken den Automobilfirmen zinslose Kredite gewährten, damit diese immer weiter auf Halde produzieren konnten. Was das mit Klimaschutz zu tun hat, das möge man mir bitte einmal erklären. In einer Marktwirtschaft hätte man schon viel früher die Handbremse gezogen und die Produktion sowie das Personal reduzieren müssen, deshalb sorgt nur eine echte Marktwirtschaft für ein besseres Klima auf dieser Erde.

Weil die Märkte für konventionelle Autos restlos verstopft sind, kam man schließlich auf die Idee mit den Elektrofahrzeugen, weil dann die ganze Welt ein neues Elektroauto kaufen muss. Irgendwie genial sind sie ja schon, unsere Führer und Lenker, das muss man ihnen lassen. Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Es geht hierbei also nicht um irgendwelche Bemühungen zur Erhaltung oder gar Verbesserung der Umwelt. Wenn das der Fall wäre, dann würde man dies garantiert niemals tun. Über die Umwelt wird immer nur geredet und so gut wie nichts getan. Man versucht lediglich neue Märkte für neue Autos zu schaffen und der Strom dafür kommt auch weiterhin aus der Kohle und dem Erdöl. Man hätte es deshalb besser bleiben lassen. Außerdem hatte jüngst ein Tesla-Kunde mit seinem Unfallwagen ein diesbezügliches Erlebnis gehabt, weil kein Automobilverwerter seinen Tesla-Schrott abnehmen wollte. An ein Recycling-Konzept für Elektroautos hat ganz offensichtlich noch keiner gedacht.  

Bei Elon Musk handelt es sich um den Sohn reicher Eltern, welcher sich scheinbar zu viele Iron Man Filme anschaute und deshalb heute gerne so sein möchte wie sein filmisches Vorbild Tony Stark. Er verkaufte deshalb Kalifornien einen unterirdischen Schnellzug, welcher aber bis heute nur sehr viel Geld verschlungen hat. Das Licht der Welt erblickte er jedenfalls bislang noch nicht. Augenblicklich kämpft Elon Musk vor Gericht mit den Nachwehen seines Solar City Projektes, mit welchem er jedem Tesla-Fahrer auch noch eine Solaranlage für dessen Haus verkaufen wollte. Bei den Tesla-Fahrzeugen hatte er sicherlich die richtige Idee, weil man sie auf Deutschlands Straßen von Anfang an verhältnismäßig oft sah und weil sie auf den ersten Blick etwas für das Auge sind. Unübersehbar sind mittlerweile in großen Städten auch die Tesla-Händler an den besten Adressen und an wichtigen Autobahnstrecken auch die Ladestationen im attraktiven Design. Problematisch ist jedoch die Produktqualität seiner Fahrzeuge und die vielen Batteriebrände. Auch das Märchen von den selbstfahrenden Teslas sollte man nicht unbedingt im Selbstversuch testen, denn das könnte entweder ins Nirwana oder ins Gefängnis führen.

Vor Tesla und allen anderen Elektroautos steht noch eine sehr lange Durststrecke von etlichen Jahren. Zu Euphorie besteht deshalb überhaupt kein Anlass und schon gar nicht in Brandenburg. Bis die Zukunft der Elektroautos wirklich beginnt, wird es noch einige Jahre dauern, weil wir zunächst die Trümmer der zweiten Weltwirtschaftskrise beseitigen müssen. In den nächsten Wochen fliegen uns die ganzen Verfehlungen der zentralen Planwirtschaft in Form des Zentralbankensystems ordentlich um die Ohren. Nur deshalb werden gerade im Schweinsgalopp die Grundrente und die Abschaffung des Solidarbeitrags beschlossen, weil sie ohnehin niemals realisiert werden können. Es handelt sich dabei nur um reine Propaganda, damit man demnächst sagen kann, wie erfolgreich man doch eigentlich war, bis wieder einmal die zweite Finanzkrise aus den bösen USA kommend alles kaputt machte. Wer hätte das nur ahnen können?

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