Privacy Policy Was wurde aus den restlichen 80 Tonnen Gold der Australier? – AG News

Was wurde aus den restlichen 80 Tonnen Gold der Australier?

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Nachdem Australien zusehends in eine Wirtschaftskrise gerät, ist es langsam an der Zeit, den Verbleib der 80 Tonnen Gold der australischen Zentralbank RBA (Royal Bank of Australia) in den Tresoren der Bank of England aufzuklären. Letztmals vor 6 Jahren (2013) erlaubte die Bank of England eine teilweise Überprüfung der australischen Goldbestände durch die australische RBA. Doch das Prüfergebnis wurde bis heute nicht veröffentlicht, was in solchen Fällen üblich ist, wenn man zum Beispiel in die USA nach Fort Knox schaut. Auch dort wurden die Überprüfungen der amerikanischen Goldbestände nicht veröffentlicht. Außerdem ist es völliger Schwachsinn, seine Goldbestände nicht im eigenen Land zu belassen. Das riecht schon förmlich nach einem Verbrechen.

Dies läßt in einer hoch verschuldeten Welt auch nur den Schluss zu, dass alle diese Goldbestände im Westen höchstwahrscheinlich nur noch auf dem Papier existieren. Denn Ende 1996 besaß die RBA noch insgesamt 247 Tonnen Gold. In einem Verkaufsrausch baute sie diesen Bestand auf die besagten 80 Tonnen ab und warf 167 Tonnen zu einem preislich ungünstigen Zeitpunkt im ersten Halbjahr 1997 auf den Markt. Nur drei Jahre später hätte man einen viel besseren Ertrag im Gold-Bullenmarkt von 2000 bis 2011 erzielen können. Die ersten Ausläufer der Finanzkrise müssen also bereits damals spürbar gewesen sein. Aber nicht nur Australien war derart unvernünftig, sondern auch Kanada. Es verkaufte in den späten neunziger Jahren und zu Beginn des neuen Jahrtausends seine kompletten Goldbestände in Höhe von 500 Tonnen. Zum besseren Verständnis sei hinzugefügt, dass im September 2001 erstmals das gesamte Weltwirtschaftssystem kollabierte und es sehr seltsam ist, dass dies die Terroristen vom 11. September derart exakt wussten. Kein Ökonom auf der ganzen Welt hatte selbst 10 Jahre später auch nur den Hauch einer Ahnung, was da genau vor sich ging.

Weil die undurchsichtigen Goldgeschäfte bereits in den sechziger Jahren begannen und die westliche Welt schon in der Mitte der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts ihren Zenit des Wohlstandes durchlief, dürfte es sich lediglich um das Verscherbeln der letzten Überreste des über Jahrzehnte angesammelten Vermögens gehandelt haben. Die Goldbestände des Westens flossen in jener Zeit auf dunklen Wegen nach Asien. Nach 2001 gingen 15.000 Tonnen Gold nach Indien. Hinzu kommen private Goldbestände in Indien in Höhe von 25.000 Tonnen. 17.000 Tonnen Gold befinden sich mittlerweile in China und diese Zahl beinhaltet nicht die geheim gehaltenen Goldreserven der chinesischen Zentralbank. Da sehen die 80 Tonnen Gold der Australier heute inzwischen sehr mickrig aus. Egal ob sie noch physisch vorhanden sind oder nicht. Verpfändet sind sie auf jeden Fall.

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