Privacy Policy Wer hat den Handelskrieg gewonnen? | AG News

Wer hat den Handelskrieg gewonnen?

Vor einem Monat hätte die Antwort noch gelautet, dass es keinen Sieger gab, doch das Corona-Virus verteilt die Karten gerade neu. Aktuell fühlen sich die USA noch als Sieger, aber das wird sich nach dem Bruch der Logistikkette schnell wieder ändern.

Der absehbare Bruch der Logistikkette würde die USA zwingen, wieder selbst zu produzieren, doch dies kommt zur absolut falschen Zeit. Die USA befinden sich nach dem gescheiterten Impeachment-Verfahren inmitten eines Umbruchs der Macht, einer aufziehenden Weltwirtschaftskrise, einer Sinnkrise und einer gigantischen Umweltkrise.

Der Zeitpunkt zu einem wirtschaftlichen Neuanfang wäre durch die Veränderungen in China jetzt durchaus gegeben, aber bis sich die USA neu aufgestellt haben, wird es noch mindestens ein Jahr oder sogar noch länger dauern. Außerdem werden sich mit einem zeitlichen Verzug auch die USA den weltweiten Auswirkungen des Corona-Virus stellen müssen.

China befand sich bis zum Ausbruch des Corona-Virus in einer strategisch besseren Position als die USA, welche sich jetzt aber täglich verschlechtert und das kommunistische System womöglich vollkommen hinwegfegen wird, falls man die Kurve mit der Viruserkrankung nicht rechtzeitig hinbekommt.

Im vierten Quartal wurden die Aktienmärkte durch die tägliche Vertröstung auf ein baldiges Handelsabkommen mit China in der Schwebe gehalten und jetzt mit der baldigen Aufnahme der allgemeinen Produktion in China. Beides wird nicht eintreten, weil auch gestern die Produktionstätigkeit in China in wichtigen Städten nicht wiederaufgenommen wurde.

Man konnte dies an der besseren Luft in einigen ausgewählten Städten sehr gut erkennen. Nur in Wuhan verschlechterte sich die Luft bedenklich, weil höchstwahrscheinlich die Krematorien auf Hochbetrieb laufen. Anders ist das nicht zu erklären. Es findet hier ein Holocaust statt und wieder einmal schaut die Welt ungerührt zu.

Auch im Zweiten Weltkrieg hat die US Air Force das Drama in den Konzentrationslagern aufgrund ihrer Lufthoheit sehr gut erkennen können. Heute können das sehr viele über die Satelliten im Weltall verfolgen. Durch das gezielte Bombardement der Eisenbahnlinien zu den Konzentrationslagern hätte man einiges verhindern können. Doch man tat wie auch heute nichts!

Die zweite Weltwirtschaftskrise hat durch das Corona-Virus ordentlich Fahrt aufgenommen und deshalb nutzte erwartungsgemäß die amerikanische Zentralbank FED diese Steilvorlage heute in der Anhörung vor dem Kongress in Washington. Jerome Powell sagte, dass wirtschaftlich in den USA alles in Ordnung wäre, aber das Corona-Virus diese schöne Bilanz verhageln würde. Es wird also gelogen, dass sich die Balken biegen.

Powell sagte ferner, dass man die Liquidität verringern müsse, was in einer solchen Situation die ganze Sache noch verschlimmern wird und daher den baldigen Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise durch einen Aktiencrash verursachen wird. Donald Trump hat sich von den hohen Aktienkursen in seiner Amtszeit verführen lassen und bekommt bei einem Aktiencrash vor der Wahl ein echtes Problem.

Noch nie wurde ein US-Präsident während einer Wirtschaftskrise wiedergewählt. Aber es gab auch noch nie einen Aktiencrash im ersten Quartal eines Jahres. Doch Donald Trump wird auch diese letzte Hürde noch spielend nehmen, weil seine Gegner sich weiter selbst zerlegen werden.

Nur im Handelskrieg wird es keine Entscheidung mehr geben, weil sich die Kontrahenten selbst beide Beine stellten. Wir sehen deshalb gerade sehr deutlich den Globalismus am Horizont für immer untergehen. Vom Klimawandel spricht übrigens in den Leitmedien inzwischen gar niemand mehr, nicht weil er verschwunden wäre, sondern weil man eine andere Sau fand, welche man besser durch das globale Dorf jagen konnte. So schnell kann das mit der Propaganda enden, wenn es nichts mehr zu holen gibt.

 

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