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Weshalb steigen die Aktienkurse in der aktuellen Wirtschaftskrise noch immer an?

Ob die Aktienkurse in unserem Finanzsystem steigen oder fallen hat schon lange nichts mehr mit der realen Wirtschaft zu tun. Die Börsen sind der Spielball der Zentralbanken und Donald Trump hätte gut daran getan, diesen Schwindel zu entlarven. Doch kaum im Amt ließ auch er sich von den steigenden Aktienkursen blenden, weil sie noch für eine prosperierende Wirtschaft gelten. Aber die Weltwirtschaft läuft seit einem Jahr nicht mehr rund und deshalb dürfte es längst keine neuen Rekorde an den Aktienmärkten mehr geben. Inzwischen ist es Donald Trump höchstpersönlich, welcher über angebliche Erfolge in den Verhandlungen mit den Chinesen berichtet und damit die Börsen bei Laune hält. Besonders lange wird das nicht mehr funktionieren und dann gilt er als der Sündenbock für diese Misere. Hätte er also dazu geschwiegen, wäre ihm dies erspart geblieben.

 

Bei einer Wirtschaftskrise handelt es sich um die Erntezeit am Ende eines Kreditzyklus in unserem perfekten System der Raubwirtschaft. In diesem Zeitraum wird eine maximale Zahl von Menschen in die Schuldenfalle hineingeführt. Man verkauft ihnen deshalb Aktien und Immobilien zu überhöhten Preisen, sowie Autos, iPhones etc. und zwar alles auf Kredit mit ganz geringen Zinsen. Das treibt die Kurse der Aktien und die Preise der Immobilien in die Höhe. Aber nur bis zu einem bestimmten Punkt, dann bricht alles gezielt zusammen und man kann die Ernte einholen. Man führt eine neue Währung ein, welche weniger wert ist und nimmt den Leuten ihre Aktien, Immobilien, Autos etc. für kleines Geld wieder ab. Was dann noch bleibt, sind die Schulden aus diesen Käufen, welche anders als das Geld im Wert nicht sinken. Es steigen die Zinsen und mit dem wertlosen Geld dürfen die meisten bis zum Lebensende ihre Schulden abbezahlen, während die Diebe täglich vor der großen Frage stehen, welchen Lamborghini sie heute aus der Garage ziehen sollen.

 

Die treibende Kraft hinter diesem lukrativen Geschäftsmodell sind die Zentralbanken, welche ab 1694 den Staaten in einem unlauteren Verfahren systematisch die Geld- und Wirtschaftspolitik entzogen haben. Dies ist der tiefere Grund dafür, weshalb grundsätzlich jeder in Deutschland Wirtschaftsminister werden kann. Ein Wirtschaftsminister hat in der Praxis ähnlich viel mit Wirtschaft zu tun, wie der Kneipier (Wirt) an der nächsten Straßenecke. Nämlich nichts. Deshalb heißt es ja auch so schön im Volksmund: Wer nichts wird, der wird Wirt. Zu Ehrenrettung dieses Berufsstands möchte ich aber hinzufügen, dass jeder deutsche Wirt mehr darauf hat, als jeder bisherige deutsche Wirtschaftsminister. Denn im Gegensatz zu einem Wirt hat der Wirtschaftsminister überhaupt nichts zu tun. Die Weltwirtschaft wird von den privaten Zentralbanken geführt und diese ziehen zur Erheiterung der Bevölkerung in regelmäßigen zeitlichen Abständen ihre Krisen durch. Die Wirtschaftskrisen haben nichts mit dem Kapitalismus zu tun, wie Karl Marx irrtümlich vermutete, sondern nur mit dem Geldsystem der Zentralbanken. In einer freien kapitalistischen Marktwirtschaft gäbe es nur wenige Wirtschaftskrisen. Diese wären nicht weiter gravierend und nach einem (oder maximal 2 Jahren) Jahr wieder komplett verschwunden.  

 

Bei den Zentralbanken handelt es sich um ein privates Bankenkartell, welches sich mehrheitlich in Privatbesitz befindet. Der Staat vergibt die Lizenz zum Gelddrucken und bekommt dafür eine überschaubare Lizenzgebühr. Den richtigen Reibach mit dem wertlosen Fiatgeld (Papiergeld) machen aber natürlich die Zentralbanken, welche damit fast alle Völker der Welt permanent ihres Wohlstands berauben. In einer freien Marktwirtschaft wären nur die Faulen arm, aber in einer Raubwirtschaft sind selbst die Fleißigen nicht die Reichen. Dieses diebische Geschäftsmodell machte in der Vergangenheit viele Bankiers sehr reich und die zweite bzw. dritte Welt sehr arm. Hinzu kam eine Umweltverschmutzung unbeschreiblichen Ausmaßes und wer glaubt, dass dieses Pack auch nur das geringste Interesse an einem Klimaschutz hat, der sollte vielleicht seinen Drogenkonsum etwas drosseln. Die erste räuberische Zentralbank der Welt eröffnete 1694 ihre Pforten in London und war der Vorgänger der heutigen Bank of England. Sie war der eigentliche Grund für die Verarmung der britischen Bevölkerung, welche im ersten Industrieland der Welt eigentlich hätte im Wohlstand schwelgen müssen. Immer wenn die Zahl der Armen im 18. und 19. Jahrhundert in England zu groß wurde, dann verschiffte man einen Teil davon in die Kolonien. Die lukrativste Zentralbank ihrer Zeit war die amerikanische Federal Reserve, welche 1913 gegründet wurde. Je größer das Einzugsgebiet einer Zentralbank ist und je mehr Betriebe sie ausnehmen kann, desto wertvoller ist sie. Jeder der mindestens einmal in den USA war, dem ist der krasse Gegensatz von Armut und Reichtum aufgefallen. Das ist die Hinterlassenschaft der FED und die EZB verursachte in diesem Jahrhundert die gleichen Schäden in der EU. Die Menschen in allen Ländern mit einer Zentralbank verlieren durch die gewollte Inflation des Fiatgeldes einen Teil ihres Vermögens. Ein solches durch das unbegrenzte Drucken des Geldes inflationäres System funktioniert nur über einen bestimmten Zeitraum hinweg (Kreditzyklus) und muss am Ende liquidiert werden. Am Ende eines Kreditzyklus steht immer eine Währungsreform, wenn man das System nicht grundsätzlich beenden möchte. Das ist der eigentliche Grund für die zahlreichen Währungsreformen in den unterschiedlichen Ländern zur Fortführung der Raubwirtschaft. Das in sich wertlose Fiatgeld ist aber nicht unbedingt eine instabile oder sich selbst aus sich heraus entwertende Währung. Man könnte sie grundsätzlich ewig betreiben und die betroffenen Länder würden sogar zu den wohlhabendsten der Welt gehören. Aber das ist gar nicht gewollt. Unser derzeitiges Finanzsystem ist deshalb eine beinahe perfekte Raubwirtschaft für Betrüger und hat mit einer echten Marktwirtschaft eigentlich gar nichts mehr zu tun.

 

Mit der Federal Reserve hatte man die größte Volkswirtschaft der Welt seit 1913 wie ein Vampir ausgesaugt und im September 2001 stand sie deshalb kurz vor dem Kollaps. Deshalb hatte man mit der Europäischen Zentralbank (EZB) rechtzeitig vorgesorgt und mit der Währungsreform von 2002 bzw. der Einführung des Euro wieder etwas Geld in das System der Raubwirtschaft hereingeholt. Nun waren die Europäer an die Melkmaschine in Frankfurt angeschlossen und mit Griechenland, Italien, Spanien und Portugal waren die ersten Kühe bis zur Eurokrise von 2012 schon schlachtreif gemolken worden. Was dann folgte, war das Schlachten des dicksten Schweins (Deutschland) durch eine offensichtliche Verschuldungsoffensive, wie sie die Welt zuvor noch nie gesehen hatte. Dazu gründete man den europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), welcher zusammen mit der EZB die EU bis zum Anschlag ausnahm. Die Endphase einer Zentralbank konnte man in Venezuela sehr schön beobachten. Sie nahm das Land systematisch aus und hinterließ zum Schluss nur noch eine Hyperinflation für die Bevölkerung. Die Bankiers machten sich rechtzeitig aus dem Staub und in der Zentralbank von Caracas stapeln sich lediglich die Schuldscheine, von denen niemand mehr etwas hat. Denn auch das Gold Venezuelas ist inzwischen längst fort.

Wir befinden uns in der Endphase des Kreditzyklus aller Kreditzyklen, welcher extrem in die Länge gezogen und über den ganzen Planeten ausgedehnt worden ist. Egal ob man sich in Grönland im Norden oder Feuerland im Süden befindet, der globale Zahltag oder Tag der Abrechnung rückt deutlich näher. In Deutschland muss man lediglich der Kurs der Deutschen Bank Aktie beobachten welche gerade bei 6,05 Euro steht. Es fehlen vielleicht von 30 bis 50 Cent und dann bricht der Höllenlärm eines global einstürzenden Finanzsystems aus.

 

Bei uns in Europa sieht es nach dem genialen Wirken von Mario Draghi an der Spitze der EZB keinen Deut besser aus. Durch den ständigen Entzug des Wohlstands aus den Taschen der Bürger nimmt deren Kaufkraft beständig ab und die Wirtschaft trocknete immer mehr aus. Dies überbrückte man durch private Schulden, bis auch damit nichts mehr zu machen war und jetzt befinden wir uns auf der Zielgeraden, weil auch die Arbeitslosigkeit deutlich steigt. Die Zahl der Firmen- und Privatinsolvenzen nimmt immer weiter zu, was das Ende nur noch beschleunigt. Es hat also nichts mit Konjunkturzyklen oder dergleichen zu tun. Vielmehr gibt es einfach nichts mehr zu klauen und dann bricht eine Raubwirtschaft aus rein rechnerischen Gründen in sich zusammen. Da kann man machen, was man will.  

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