Privacy Policy Wie der Westen Russland um 300 Milliarden Dollar erleichterte – AG News

Wie der Westen Russland um 300 Milliarden Dollar erleichterte

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Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte am Sonntag, dass mehr als 300 Milliarden Dollar aus Russland geraubt wurden.

Der Großteil davon wurde für Zahlungen von Öl- und Gaslieferungen gestohlen, weil der Energieriese Gazprom aufgefordert wurde, Geld auf westliche Bankkonten einzuzahlen.

Außenminister Lawrow sprach in einem ausführlichen Interview mit einem italienischen Fernsehsender eine Vielzahl von Fragen der Beziehungen zwischen Moskau und dem kollektiven Westen an.

Insbesondere weitreichende Sanktionen gegen russische Unternehmen und die Öl- und Gasindustrie nach Beginn der russischen Militäraktion in der Ukraine.

„Sie wollten Russland bestrafen, also haben sie es einfach gestohlen“, sagte Lawrow dem italienischen Sender Mediaset.

„Uns wurde Geld gestohlen (über 300 Milliarden Dollar), der größte Teil des Betrags stammte aus Öl- und Gaslieferungen.“

„Jetzt wird uns angeboten, den Handel wie bisher fortzusetzen und das Geld bleibt trotzdem bei ihnen“, sagte Lawrow.

„Und wenn sie wollen, werden sie es wieder einsacken.

Das ist der Grund“, fügte er hinzu und bemerkte, dass im Westen „niemand darüber spricht“.

Auf die Frage, warum Russland Gaslieferungen zurückhält, was Italien natürlich alarmiert hat, erklärte Lawrow, dass der Westen jederzeit wieder Gelder von Russland abziehen könnte, wenn die Umstände unverändert bleiben würden.

„Gazprom wurde dazu gezwungen, das Geld auf seinen Konten bei westlichen Banken zu halten (gemäß den westlichen Regeln)“, sagte Lawrow.

Er fügte hinzu, dass „wir jetzt vorgeschlagen haben, dass die Lieferungen nicht mehr als bezahlt gelten, wenn die Gazprombank nur Euro oder Dollar erhält.

Erst wenn sie in Rubel umgetauscht sind, können sie nicht mehr gestohlen werden.“

Das ist schlicht und ergreifend der Grund für diese Maßnahme.

„Für die Käufer ändert sich nichts“, erklärte der Außenminister, da sie die im Vertrag genannten Summen weiterhin in Euro und Dollar zahlen und der Umtausch erst später erfolgt.

Wir müssen uns vor unserem eigenen Volk verantworten und dürfen deshalb dem Westen nicht erlauben, seine Raubwirtschaft fortzusetzen.“

Darüber hinaus äußerte Lawrow sein Erstaunen darüber, dass Italien an der Spitze der Lobbyarbeit für Sanktionen gegen Russland stehe und stellte fest, dass dies angesichts der engen Verbindungen Roms zu Moskau ungewöhnlich sei.

Mario Drucki ähm Draghi zieht eben im Hintergrund in Italien die Fäden.

„Italien steht an der Spitze derjenigen, die nicht nur antirussische Sanktionen akzeptieren, sondern auch Initiativen auf jede erdenkliche Weise vorschlagen.

Es war wirklich seltsam für mich, das zu sehen, aber jetzt haben wir uns bereits daran gewöhnt, dass Italien eben so sein kann“, sagte er.

Russland hört nie auf, einen Atomkrieg zu verhindern.

In einem weiteren Kommentar zur geopolitischen Landschaft, der Bedrohung durch einen Atomkrieg angesichts der aktuellen Entwicklungen und dem Wettrüsten erklärte Russlands Außenminister, dass Russland die Bemühungen zur Abwendung eines Atomkriegs nie eingestellt habe.

„Russland hat nie aufgehört, Vereinbarungen zu treffen, die die Nichtinitiierung eines Atomkriegs garantieren“, betonte er.

Laut Lawrow wurde Moskau zum Bau von Waffen mit Überschallgeschwindigkeit getrieben, weil das US-Raketenabwehrsystem auf Russland ausgerichtet ist.

„Wir wussten sehr genau, dass das US-Raketenabwehrsystem nicht gegen Nordkorea und den Iran, sondern gegen Russland und später gegen China gerichtet sein würde“, sagte er.

Russland benötigte laut Lawrow Waffen, die in der Lage waren, diese Raketenabwehr zu besiegen.

„Andernfalls könnte das Land, das über Raketenabwehr- und Offensivwaffen verfügt, versucht sein, einen ersten Schlag auszuführen, in der Hoffnung, dass ein Vergeltungsschlag durch Raketenabwehrsysteme unterdrückt wird“, erklärte der Minister.

Lawrow erklärte auch, dass die USA die strategische Diskussion mit Russland, in der Systeme mit Hyperschall in Betracht gezogen werden sollten, eingestellt haben, sodass Moskau sich nun auf sich selbst verlassen musste.

Laut dem Diplomaten haben die NATO, die US-geführte Militärorganisation und die Länder, aus denen sie besteht, inmitten der Situation in der Ukraine aufgehört, eine Einigung in dieser Angelegenheit zu erzielen.

„Aktuell ist selbst die Nato nicht mit den Amerikanern kompatibel.

Sie haben die letzten Treffen nicht im Rahmen der NATO abgehalten.

Ein Treffen, welches der Unterstützung und zur Koordinierung der Maßnahmen in der Ukraine dient.

Sie haben nur Delegationen einberufen, weil es in der NATO einen Konsens gibt.

Aber sie (die Amerikaner) müssen alle Probleme schnell und im Alleingang lösen“, erklärte Lawrow.

Am vergangenen Freitag betonte Lawrow, dass Moskau niemanden mit Atomwaffen gefährde und dass die westlichen Länder diejenigen seien, die das Problem verursacht haben.

Am 24. Februar startete Russland eine militärische Intervention in der Ukraine als Reaktion auf den Aufruf der abtrünnigen Republiken Donezk und Lugansk zur Unterstützung bei der Verteidigung gegen die ukrainische Aggression.

Die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und eine Reihe anderer Nationen reagierten mit der Verhängung umfassender Sanktionen gegen Russland und einige seiner größten Banken und Unternehmen, während sie gleichzeitig die finanzielle und militärische Unterstützung für die Ukraine verstärkten.

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