Privacy Policy Wie ein Da Vinci im Wert von 450 Millionen Dollar verschwand – AG News

Wie ein Da Vinci im Wert von 450 Millionen Dollar verschwand

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Im November 2017 wurde ein Gemälde von Jesus mit dem Titel “Salvator Mundi” (Erlöser der Welt) dem berühmten Maler Leonardo da Vinci zugeschrieben. Doch diese Entscheidung war in der Kunstwelt sehr umstritten. Abgesehen von seinem extrem hohen Preis in Höhe von 450 Millionen Dollar war auch sein Verkauf an einen Unbekannten sehr spektakulär. Man vermutete hinter dem geheimnisvollen Bieter den Kronprinzen Mohammed bin Salman und war sich auch bezüglich der Echtheit dieses Kunstwerks nicht vollkommen sicher.

Richtig mysteriös wurde es allerdings erst in dieser Woche, als der Louvre Abu Dhabi die geplante Ausstellung dieses Werks kurzfristig absagte. Damit war Bild plötzlich wieder in aller Munde. Vollends angeheizt wurde die Gerüchteküche durch ausweichende Antworten des Museums in Abu Dhabi und den Aussagen von dessen Mitarbeitern, dass sie dieses Gemälde angeblich noch nie in ihren Räumen gesehen hätten. Ferner hätten sie und auch keine Ahnung, wo es sich heute befinden könnte. Auch die Verantwortlichen im Louvre in Paris zerbrechen sich inzwischen die Köpfe, weil man es anlässlich des 500. Todestages von Leonardo Da Vinci in diesem Jahr auch zeigen wollte. In Abu Dhabi hüllte man sich von Anfang an in Schweigen, wie man überhaupt zu einer Vereinbarung zur Ausstellung des Gemäldes kam. Dies wiederum nährte die Spekulationen, dass es sich tatsächlich um den saudischen Kronprinzen gehandelt haben könnte, welcher im Nachbarland herrscht. Vielleicht hatte er es sich mit dieser Ausstellung wieder überlegt und seine Zusage zurückgezogen. Andere wiederum sind der Meinung, dass es sich beim Kauf des Gemäldes lediglich um eine simple Geldwäsche von einer halben Milliarde Dollar handelte.

Der letzte bekannte Aufenthaltsort dieses Kunstwerks war Zürich, weil es dort von einer Versicherung überprüft wurde. Danach verlor sich seine Spur und bleibt wohl für längere Zeit verschwunden.

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