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Wie geht es mit der EU weiter?

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Die Antwort liefert ein kleiner Blick zurück in die Geschichte. Ich halte grundsätzlich nichts von der Analogie gewisser Zahlen, aber die Ähnlichkeit der Ereignisse von 1989 und 2019 sind nicht von der Hand zu weisen. Und weil diese Krisen nicht dem Zufall überlassen werden, sondern ein integraler Bestandteil des aktuellen Finanzsystems sind, könnte es unter den Machthabenden durchaus einige geben, welche an Zahlen glauben. 1989 war nicht nur die DDR, sondern der gesamte Ostblock wirtschaftlich am Ende. Auch dies war kein Zufall, sondern von langer Hand geplant worden, weil dieses Projekt nach 1917 vollkommen aus dem Ruder lief. Dabei lag es nicht in erster Linie am System, welches den Untergang der Sowjetunion auslöste, sondern an einer sehr schlechten Kopie der Raubwirtschaft. Kommunismus gab es auf dieser Welt zu keinem Zeitpunkt, aber in den ausgeraubten Kulturen Südamerikas näherte man sich diesem Ideal scheinbar ziemlich gut. Aber mit Sicherheit kann man dies heute nicht mehr feststellen, weil man alles ausrottete und damit keine zuverlässigen Überlieferungen möglich machen.

Beim angeblichen Kommunismus im Ostblock und anderswo handelte es sich lediglich um die härteste Version der Raubwirtschaft. Die Genossen lebten in Armut und die sowjetische Führungsschicht gönnte sich des gleichen Luxus mit den gleichen westlichen Marken, wie die vorgeblichen Kapitalisten. Auch in der DDR fuhr die Oberschicht Volvo und nur das gemeine Volk den Trabi oder Wartburg. Die harte Version der Raubwirtschaft erforderte eine Mauer und selbst in der westlichen Form der etwas weicheren Raubwirtschaft ist die Wirtschaftsflucht nicht gänzlich unbekannt, wie wir ab 2015 leidvoll erfahren mussten. In einer echten Marktwirtschaft gäbe es keine Flüchtlinge, weil man überall auf diesem Planeten sein wirtschaftliches Auskommen erhalten könnte. Das Problem sind überall auf der Welt nur die Kriminellen, welche auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung ihrer Faulheit frönen möchten. Wäre Diebstahl nicht nur den Untertanen verboten, wäre die halbe Miete zur reinen Marktwirtschaft schon bezahlt.

Die Wirtschaft kam aber auch in der damaligen Bundesrepublik ins Stocken, weil die Märkte gesättigt waren und die Entwertung der D-Mark bereits weit vorangeschritten war. Die Banken befanden sich deshalb in einem ähnlichen Zustand wie heute, weil sie als Blutsauger nur das absaugen können, was durch die Adern einer Volkswirtschaft fließt. Auch Vampire können schließlich nicht von Luft und Liebe leben. Sie benötigen die Blutreserven des Roten Kreuzes, wenn sie richtig einen über den Durst trinken möchten. Früher brachte man durch zwei Weltkriege die Raubwirtschaft wieder auf Touren, aber das war schon 1989 aufgrund von Verschwendung und Verschuldung nicht mehr möglich. Also setzte man auf die Karte des osteuropäischen Frühlings nach dem völlig gleichen Prinzip wie später beim sogenannten arabischen Frühling. Mit dem einzigen Unterschied, dass damals die Euphorie auf beiden Seiten (im Osten und im Westen) einen kurzen Wachstumsschub bis 1992/1993 auslöste. Die D-Mark wurde im Zuge der deutschen Wiedervereinigung zu Tode geritten und weil auch beim Dollar die Luft entwichen war, musste zu dessen Unterstützung ein neues Konstrukt der finanziellen Ausbeutung her und das war die EZB mit ihrem Euro. Auch hier kam es zu einem noch kürzeren Wachstumsschub von 2002 bis 2003. Seither befinden wir uns sowohl in den USA als auch in der EU auf Talfahrt. Zunächst wurde bis 2012 die europäische Peripherie bis auf die Knochen ausgesaugt und jetzt ist einfach Schicht. Die Briten möchten sich rechtzeitig noch von diesem sinkenden Schiff absetzen und diverse Signale an den Finanzmärkten sagen uns seit gestern sehr deutlich, dass dieser Auftakt zum Endspiel der EU in der nächsten Woche über die Bühne gehen wird. Es kommt ganz klar zu einer Währungsreform des Euro.

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