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Wie geht es mit unserer Wirtschaft weiter?

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Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft ist relativ klar. Auch in den Prognosemodellen anderer Praktiker geht es mit den Zinsen in der jetzigen Krise gar klar in den negativen Bereich und damit will man uns schröpfen. Doch dies wird nur kurzfristig gelingen, weil man mit diesem Schritt das alte Betrugsmodell der Zinsen und Zinseszinsen selbst in die Luft sprengt. Normalerweise gibt der Staat die Währung eines Landes heraus und wenn es sich dabei nicht um Silber- oder Goldmünzen handelt, dann fallen selbstverständlich auch keine Zinsen an. Doch in unserem Finanzsystem werden die nationalen Währungen von Zentralbanken herausgegeben, welche sich in privatem Besitz befinden. Und für ein Stück bedrucktes Papier braucht kein geistig gesunder Mensch Zinsen zu bezahlen. Das ist reiner Betrug und wenn die Zinsen gegen null gehen, wie in den letzten Jahren, dann hat sich dieser Teil des Betrugssystems erübrigt. Bei den negativen Zinsen schneiden sich die Zentralbanken in die eigenen Finger, doch das haben diese Finanzgenies scheinbar noch nicht richtig verstanden. In ihrem System ist bei null Prozent das Ende erreicht und deshalb leben wir in der EU schon in einer Zone des Zwielichts, welche die Briten verständlicherweise gerne verlassen möchten.

Am 20. August 2019: In China wurden gestern die Aktien zu Wochenbeginn durch die Rettungskräfte der dortigen Zentralbank gleich nach der Börseneröffnung auf die gewünschten Kurse hinaufgezogen. In Europa führten die Aussichten auf ein nicht näher definiertes deutsches Konjunkturprogramm ebenfalls zum Anstieg der Kurse, sowie zu einem leichten Rückgang der Verzinsung der zehnjährigen Bundesanleihen. Auch in den USA wurden die Aktienkurse ein zwei Schritten nach oben gehievt, welches zum größten Short-Squeeze in diesem Jahr führte. Bemerkenswert war nur der Rückgang der US-Börsenkurse kurz vor deren Schließung, d.h. man konnte die manipulierten Gewinne nicht halten. Der US-Dollar ging an fünf aufeinanderfolgenden Tagen nach oben und erreichte seinen Höchstwert des Jahres. Dies ist Wasser auf die Mühlen der verschuldeten Schwellenländer wie Argentinien, Türkei usw. und wird sie bald noch mehr in die Schlagzeilen bringen. Der chinesische Auslands-Yuan ging nach unten und an diesem Trend wird sich vorerst nichts ändern. Doch trotz der ganzen Manipulationen an den Börsen geht die reale globale Wirtschaftsleistung weiter in den Keller, weshalb die nächsten Kursabstürze vorprogrammiert sind. Es führt einfach kein Weg an ihnen vorbei.

Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen steht heute bei 279 Milliarden Dollar und der Bitcoin kostet 10.809 Dollar. Das ist eine leichte Zunahme aber noch lange keine Trendwende. Der WTI-Ölpreis stieg aufgrund der niemals eintreffenden Wachstumsraten durch niemals aufgelegte Konjunkturprogramme auf 56,24 Dollar pro Fass an. Aber er wird schon diese Woche wieder zur Vernunft kommen. Der Silberpreis befindet sich heute wieder mit 494 Euro pro Kilo im Aufwind und auch das Gold überschritt mit 1.503 Dollar pro Unze wieder seine kritische Marke von 1.500 Dollar.

Nach GE (General Electric) hat nun auch bei Disney ein Whisteblower verraten, dass dort anscheinend ebenfalls die Bücher über Jahre hinweg gefälscht wurden. Erst in Krisen wie diesen kommen diese Machenschaften zum Vorschein, denn Betrüger haben nur dann Hochkonjunktur, wenn die Unternehmen Einnahmen zu verzeichnen haben. Erst wenn diese Quellen nicht mehr sprudeln, kommen die ganzen Täuschungen zum Vorschein, welche nur in einer Raubwirtschaft möglich sind. In einer echten Marktwirtschaft würde so etwas viel früher auffliegen.

Während in China die Bankenkrise erst richtig auf Touren kommt, kann man in Ghana bereits die Auswirkungen studieren. Dort kamen in einer vernichtenden Bankenkrise insgesamt 23 Kreditinstitute unter die Räder oder ein Drittel aller Banken in Ghana. Ungefähr 70.000 Anleger schauen nun in die leeren Röhren und dies angesichts einer Dürrekatastrophe in diesem Land, welche zu einer richtigen Wasserknappheit führte. Das gibt einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns in den nächsten Monaten noch bevorsteht. Die negativen Zinsen werden nämlich auch bei uns einigen Kreditinstituten den Rest geben.

Im Streaming-Krieg um die Marktanteile von Netflix, in welchen sich Disney und Apple begeben haben, hat Letzterer scheinbar 6 Milliarden Dollar für Serien und Filme ausgegeben. Das ist ein Geldbetrag, mit welchem jeder durchschnittliche Fernsehzuschauer in Deutschland ein Programm zusammengekauft hätte, welches Netflix direkt tief im Meer versenkt hätte. D.h. auch hier haben sich die üblichen Verdächtigen in dieser Branche wieder einmal die Taschen bis zum Anschlag aufgefüllt, ohne dass Apple auch nur einen Bruchteil eines Gegenwerts seiner Investition gesehen hätte. In Brasilien ging schließlich der Bienenbestand um eine halbe Milliarde zurück, nachdem der Einsatz von Pestiziden sprunghaft angestiegen war. Und das sind nur 3 von etlichen hundert Nachrichten, welche allesamt nicht in unseren Leitmedien auftauchen.

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