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Wie kann man Geld für die Zukunft sparen?

Das Sparen von Fiatgeld ist mehr oder minder sinnlos, weil sich das Fiatgeld ständig entwertet und zum Schluss in Rauch aufgeht. Für zukünftige Vorhaben sind dies deshalb die denkbar ungünstigsten Voraussetzungen. Ganz anders sieht es hingegen mit Hartgeld aus. Das konnte man schon immer sparen und daran wird sich auch weiterhin nichts ändern. Es stellt sich deshalb die Frage, was Fiatgeld eigentlich ist? Es hat nichts mit der italienischen Automobilmarke zu tun, sondern mit dem Spruch “Fiat Lux” d.h. “es werde Licht”. Fiatgeld bedeutet deshalb “es werde Geld” und wer daran glaubt, wird demnächst wieder einmal sehr enttäuscht sein. Denn Papier bleibt Papier, auch wenn eine Banknote daraus angefertigt wird. Ganz anders verhält es sich mit dem Hartgeld und damit sind nicht etwa die Euro-Münzen gemeint. Auch sie sind nicht immer das wert, was auf ihnen steht. Wenn man jedoch über Münzgeld aus reinem Gold und Silber verfügt, dann kann währungspolitisch alles mögliche passieren, aber sie werden niemals völlig wertlos sein. Ihr Wert kann schwanken, aber nicht komplett verschwinden. Wenn man also wirklich etwas für seine Zukunft beiseitelegen möchte, dann fährt man mit Hartgeld auf der sicheren Seite.

Beim Fiatgeld handelt es sich um das größte Betrugsmodell in der Geschichte der Menschheit. Es wird im nächsten Jahrzehnt tausend Jahre alt und wurde ursprünglich in China erfunden. Es ruinierte dort bereits einige Dynastien, bevor es die Brüder Polo nach Venedig brachten. Das damalige Staatsoberhaupt der Republik Venedig ließ die bunten Scheine aus China, welche eigentlich als Geschenk der Chinesen an ihn gedacht waren, als “Teufelszeug” verbrennen. Das war die einzig vernünftige Reaktion, doch leider hielt es den Siegeszug des Papiergeldes in Europa nicht auf. Dafür war die Idee für Betrüger einfach zu genial. Denn Papiergeld oder auch digitales Geld ist lediglich ein Gutschein im Tausch für ein werthaltiges Gut oder eine werthaltige Dienstleistung. Wenn man zum Beispiel sein Auto bar oder auch über Paypal verkauft, dann läuft man in der Zeit, bis man dieses Geld wieder gegen etwas anderes eintauscht große Gefahr, dass man bei einem plötzlichen Wertverfall des Fiatgelds am Schluss mit leeren Händen dasteht. Und das ist der Trick bei der ganzen Sache, man tauscht etwas wertvolles guten Gewissens gegen etwas Wertloses aus. Wenn man im Neandertal einen Euroschein gegen eine Keule hätte eintauschen wollen, dann wäre man garantiert mit dieser von ihrem Besitzer erschlagen worden. Doch heute machen damit alle ihre Tauschgeschäfte, weil sie die Risiken nicht mehr kennen. War der Neandertaler deshalb schlauer als die Menschen im 21. Jahrhundert? In dieser Beziehung schon, weil man grundsätzlich nie etwas gegen ein Versprechen eintauschen sollte. Ein Versprechen kann leicht gebrochen werden.

Dazu sollte man aber auch wissen, dass Papiergeld an sich eine sehr sichere Sache sein könnte, wenn alle Menschen ehrlich wären. Doch wie wohl jeder weiß, ist das in der Realität nicht der Fall. Stabiles Papiergeld würde nur in einer vorher bestimmten Menge gedruckt werden und es wäre für die Verwender sogar zinslos. Dieses seriöse Fiatgeld wäre durch die Waren und Dienstleistungen eines Landes gedeckt und man würde deshalb gerade so viel davon drucken, wie zum Warentausch notwendig wäre. Papiergeld ist ein reines Tauschmittel. D.h. man ginge auf die Bank und müsste für einen Kredit keine Zinsen bezahlen. Das hört sich nur deshalb für uns utopisch an, weil wir es nicht anders gewohnt sind. Diese Form des Fiatgelds wurde zum Beispiel als staatliches Geld mit dem Namen “Greenback” von Präsident Lincoln zur Finanzierung des Krieges gegen die Südstaaten gedruckt und es funktionierte für eine gewisse Zeit. Doch leider konnte auch er nicht der Verführung widerstehen, etwas mehr Geld zu drucken, als dem Greenback zuträglich war. Wer deshalb die berühmte “Lizenz zum Gelddrucken” besitzt, der gibt dieser Versuchung eher früher als später nach. Das ist das große Problem beim Fiatgeld und selbst mit einem Goldstandard war es bislang nicht nachhaltig zu lösen.

In früheren Zeiten beanspruchten die Kaiser und Könige die Münzprägung für sich, um ihren Lebensstil und ihre Kriege zu finanzieren. Doch das Hartgeld war schon früher ziemlich knapp, auch wenn man andere ausrauben konnte. Es führte permanent zum Geldmangel der Herrscher und deshalb kamen findige Kaufleute ab dem siebzehnten Jahrhundert auf die Idee, sie mit dem Fiatgeld zu lösen. Erste Versuche in Schweden und Frankreich verliefen für beide Länder verheerend, aber sie hinterließen die ersten Vorläufer der heutigen National- und Zentralbanken. Diese wurden später privatisiert und damit nahm das heutige Unheil mit den wertlosen Währungen seinen Lauf. Heute kontrollieren private Zentralbanken in fast jedem Land der Welt die nationale Währung. Und wer das Geld besitzt, der verfügt auch über die eigentliche Macht im Staat. Nur der Iran hat beispielsweise keine solche globalisierte Zentralbank und das ist zugleich der eigentliche Grund, weshalb dieses Land seit Jahrzehnten von den USA bekämpft wird. Die Zentralbanken erschlichen sich in den einzelnen Ländern die Lizenz zum Drucken von Banknoten und nutzten dies weidlich aus. Sie brachten in der Regel nichts mit und wurden mit diesem kriminellen Geschäftsmodell steinreich. Sie gaben Banknoten heraus, welche zum offiziellen Zahlungsmittel der Staaten erklärt wurden und bezahlten damit die Kriege der Staatslenker. Dafür verlangten sie nicht nur saftige Zinsen, sondern deckten es für staatliche Projekte auch noch mit entsprechenden Staatsanleihen. Diese verkauften sie weiter und machten auch damit noch einmal ordentliche Gewinne. Dreister ging es kaum noch. Am Schluss hinterlassen sie wie aktuell in Venezuela ein vollkommen ausgeplündertes Land mit einer galoppierenden Inflation. Die dortige private Zentralbank wird irgendwann Insolvenz anmelden und dann kann man die Banknoten verbrennen oder als Andenken für spätere Zeiten sammeln. Nächste Kandidaten für ähnliche geldpolitische Entwicklungen sind Argentinien und die Türkei. Die Währungen beider Länder werden demnächst Feuer fangen und damit weitere Länder anstecken. Am Ende geht das ganze Fiatgeld des Planeten in Rauch auf und man wird ein neues Währungssystem starten müssen. Das ist zumindest der Plan. Ob er aufgehen wird, wage ich sehr zu bezweifeln. Wir bekommen zwar in der Tat eine neue Währung, welche aber nicht mehr von den bisherigen Zentralbanken gesteuert wird.

Aktuell befinden wir uns noch in der letzten Phase des Währungssystems von Bretton Woods aus dem Jahr 1944. Es löste damals am Ende des Zweiten Weltkriegs das britische Pfund als Leitwährung ab und brachte der Welt den Dollar als neue Leitwährung. Die nächste Leitwährung wird wohl der chinesische Yuan werden und wie beim letzten Mal gibt es wieder eine Art von Goldstandard. Das System der raubwirtschaftlichen Zentralbanken beherrschte sogar das kommunistische China, welches längst kein kommunistisches Land mehr ist. Das einzige echte kommunistische Land war die Sowjetunion mit ihren Vasallenstaaten im Ostblock. Die UdSSR hatte keine private Zentralbank und deshalb musste sie folgerichtig von der Landkarte verschwinden. Eigentlich wäre das System von Bretton Woods bereits im Jahr 2001 zum Abschuss fällig gewesen, aber mit dem Euro ab 2002 und der damit verbundenen größten Zentralbank der Welt (der EZB), konnte man die Kugel im Spielcasino der Zentralbanken noch einmal knapp 20 Jahre rollen lassen. Aber jetzt sind alle Karten endgültig ausgereizt und man nahm deshalb die nächste globale Währungsreform schon im Jahr 2017 mit den Vorschriften von Basel III in Angriff. Für den Euro wurde eine Währungsreform übrigens schon Anfang Dezember 2018 beschlossen. Über diesen Vorgang wurde nur durch einen Fehler in der Berichterstattung unserer Leitmedien informiert. Einen Termin nannte man in diesem Zusammenhang natürlich nicht. Weil jedoch zum 29. März 2019 die neue Regelung für Gold in den Tresoren der Banken in Kraft trat und seither der Goldpreis schrittweise nach unten gedrückt wurde, könnte dieses Spektakel wohl im zweiten Halbjahr über die Bühne gehen. Um zum Thema zurückzukehren, heißt das, dass das Vermögen auf dem Papier schon zum Jahresende deutlich geringer ausfallen könnte. Die Ersparnisse werden in einer Währungsreform abgewertet und die Schulden bleiben zur Freude der Banken in vollem Umfang erhalten. Besitzt man zum Beispiel 10 Euro und hat Schulden in Höhe von 100 Euro, dann beträgt das Gesparte nach der Währungsreform vielleicht nur noch einen Euro und die Höhe der Schulden verbleiben bei 100 Euro. Man sollte deshalb jetzt kein Auto mehr leasen und nichts mehr auf Kredit kaufen. Das könnte sonst nämlich der teuerste Kauf des ganzen Lebens werden und dieses ruinieren.

Sparbücher sollte man jetzt schleunigst kündigen und das darin enthaltene Geld zur Schuldentilgung oder zum Kauf von Produkten auf Vorrat nutzen. Darunter verstehe ich alles, was nach der Währungsreform längere Zeit unerschwinglich sein wird und im täglichen Leben benötigt wird. Also zum Beispiel Kleidung, Werkzeug, Elektronikprodukte usw. Außerdem sollte man noch einmal zum Arzt gehen und seinen Körper noch einmal auf Herz und Nieren überprüfen lassen. Denn neue Zähne etc. wird man sich  für längere Zeit nicht mehr leisten können. Bei allen anderen Werten, welche nur aus einem Stück Papier bestehen, sitzt man jetzt in der Zeitfalle. Man kann sie vermutlich nicht mehr rechtzeitig auflösen und sein Geld abziehen. Darunter fallen insbesondere die Lebensversicherungen und andere langfristige Verträge. Aktien, Fonds, Wertpapiere, Staatsanleihen etc. sollte man schleunigst verkaufen, bevor die große Panik einsetzt und die Preise fallen werden. Sonst findet man zum Schluss gar keine Käufer mehr. Das Gold wird nach der kommenden Währungsreform als Geschenk für die Banken im Wert verdoppelt, d.h. es ist deshalb durchaus sinnvoll, einen gewissen Betrag seines überschüssigen Geldes in Gold anzulegen. Auch Silber ist grundsätzlich nicht schlecht in der Krise und auch andere Edelmetalle. Weil jedoch damit zu rechnen ist, dass der Besitz von Gold nach der Währungsreform verboten wird, sollte man sich nicht nur auf Gold beschränken. Wenn man es vielleicht erst einmal vor dem Staat verstecken muss, wird es nur als verborgener Goldschatz den Nachfahren einen Nutzen einbringen.

Neu sind in der anstehenden Währungsreform die Kryptowährungen. Sie gab es 2001 noch nicht. Doch auch auf sie sollte man keinesfalls alles setzen. Kommt es nämlich zu einem längeren Stromausfall, dann sind sie in der Not völlig nutzlos und später vielleicht sogar wertlos. Der Entzug der Energie ist die einzige Möglichkeit zu ihrer Entwertung und deshalb kommt es in Venezuela ständig zu großen Stromausfällen. Venezuela führte als erstes Land der Welt die Kryptowährung “Petro” ein. Abschließend stellt sich deshalb die wichtige Frage, ob der letzte Coup der Zentralbanken wohl klappen wird? Sehr wahrscheinlich nicht, weil sie den Überblick über ihr eigenes Finanzsystem längst verloren und es auch selbst scheinbar niemals richtig verstanden haben. Sie begehen eine Verzweiflungstat und es war schon im letzten Jahr zu vernehmen, dass nicht alle an ihren eigenen Erfolg bei diesem Vorhaben glauben. Eine neue Weltordnung ist deshalb nicht zu befürchten, wohl aber eine chaotische Übergangszeit und eine Unmenge an Problemen, welche es künftig zu lösen gilt.

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