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Wie man mit Wirtschaftskrisen Geld verdient

Die meisten Zeitgenossen übersehen geflissentlich, dass wir uns im Gefolge der Maßnahmen der Zentralbanken seit der letzten Finanzkrise von 2008 in wirtschaftstheoretisch völlig unbekannten Gewässern befinden. Die langfristigen Auswirkungen dieser lockeren Geldpolitik der letzten Jahrzehnte sind unbekannt und was noch wichtiger ist, ihre Folgen können in dieser Phase ganz schnell giftige Früchte tragen. Geschichten aus Unternehmen wie Wework, welche plötzlich kaum noch Bargeld haben, obwohl oder gerade weil sie deshalb an die Börse gehen wollten, sollten uns zu denken geben, weil sie sie uns sehr bekannt vorkommen. In der Zeit der New Economy Phase kam es zu den völlig identischen Erscheinungen und auf etwas Vergleichbares rasen wir geradewegs zu. Man sollte auch zu keinem Zeitpunkt die wirklich Machthabenden hinter den Kulissen auf dieser Welt unterschätzen, welche dieses Spiel zu jedem Zeitpunkt beenden können, weil es gerade vor unseren Augen aus dem Ruder läuft. Immer wenn die Weltwirtschaft in der Vergangenheit erheblich aus dem Gleichgewicht geraten ist, kam es zu dramatischen Korrekturen und vor diesem dramatischen Schauspiel befinden wir uns gerade.

In Wirtschaftskrisen kann man sehr viel Geld machen, wenn man sich rechtzeitig darauf vorbereitet hat und mit Insiderwissen ist das ziemlich einfach. Etwas schwieriger ist, wenn man sich nur mit öffentlich zugänglichen Informationen ein Gesamtbild erstellen muss. Die Jungs und Mädels an den Schaltstellen der Macht kümmert es wenig, was mit den 99,5 % (oder auch der normalen Bevölkerung) passiert, falls sie die Reißleine ziehen. Man hat sich in Europa langfristig aber still und nicht ganz heimlich in den Regierungsetagen auf diesen Ernstfall vorbereitet und deshalb hat jeder Kontoinhaber die Informationen im Anhang zum Kontoauszug mehrfach zu Gesicht bekommen, dass seine Einlagen bei einem Bankcrash nicht sicher sind. Ob er dies auch so verstanden hat, sei aber dahingestellt. Gestern gab die Bundesregierung auch ihren Widerstand bezüglich der europäischen Einlagensicherung auf und deshalb hat die große Krise nun auch offiziell grünes Licht bekommen. Es ist jetzt alles dafür vorbereitet und eine Juristin an der Spitze der EZB hat auch etwas in diesem Kontext zu bedeuten. Ein finaler Finanzkrach würde die gesamten Pensionsfonds, Hedgefonds, Investitionsfonds, Spareinlagen etc. auslöschen. Er wird demnächst in diesem Theater in 3D wie ein Blitz aus heiterem Himmel einschlagen und wie beim letzten Mal war angeblich wieder einmal niemand dafür verantwortlich, weil es keiner kommen sah. Insbesondere fast keiner bei den Leitmedien. Das zentrale Ereignis wird sich absehbar zunächst an der Wall Street in den USA abspielen und sich dann in Schockwellen über den ganzen Globus bis auf die letzte Insel ausbreiten.

Wir erleben seit drei Jahren einen sich jetzt zuspitzenden Krieg hinter den Kulissen der Machten zwischen den rivalisierenden Oligarchen um den sogenannten globalen Freihandel, welcher bei genauerer Betrachtung jedoch nur den freien Handel unter den Oligopolen bedeutet. Der kleine Fischer aus Indonesien kann seine Perlen nicht auf Ebay bis nach Deutschland verkaufen. Die wichtigsten Kriegsschauplätze dieser Auseinandersetzungen sind der Brexit in London und Donald Trump im Weißen Haus in Washington. Der preisgekrönte Journalist Dr. Paul Craig Roberts ist nach wie vor davon überzeugt, dass diese Oligarchen der NWO (der alten Weltordnung des Globalismus) unbedingt ihr sinkendes Schiff vor dem endgültigen Untergang bewahren möchten. Deshalb möchten sie Donald Trump durch ein äußerst fragwürdiges und dadurch wackliges Impeachmentverfahren aus dem Amt drängen. Um dieses Ziel in letzter Konsequenz mit brachialer Gewalt zu erreichen, könnten sie die zweite Finanzkrise zum für sie günstigsten Zeitpunkt selbst auslösen. Das ist möglich, weil die meisten Menschen nicht den geringsten Schimmer von den wirklichen wirtschaftlichen Zusammenhängen haben. Die amerikanische Zentralbank gehorcht nämlich zum Beispiel nicht den Anweisungen des US-Präsidenten, weil sich die Federal Reserve in Privatbesitz befindet. Das verstößt eigentlich gegen die US-Verfassung, aber das ist ein anderes Thema. Die Bank of England wurde nach dem Zweiten Weltkrieg verstaatlicht, aber die Banca d’Italia befindet sich beispielsweise ebenfalls komplett in Privatbesitz und die Schweizer Nationalbank (SNB) befindet sich ebenfalls teilweise in Privatbesitz. Und wer glaubt, dass sich Privatunternehmen für das Wohl der Bevölkerung einsetzen, der sollte mal wieder dringend seinen Hausarzt aufsuchen.

Die Zentralbanken haben in den letzten Jahren seit der Finanzkrise von 2008 für eine Art Scheinblüte gesorgt und die fehlende Nachfrage in der Weltwirtschaft durch Schulden ersetzt. In den USA hält die FED augenblicklich noch den Aktienmarkt in schwindelerregender Höhe, weil die großen Jungs seit ihren Nahtoderfahrungen an Weihnachten 2018 rechtzeitig aus den Aktien ausgestiegen sind. Nunmehr steckt nur noch das Geld der einfachen Bevölkerung in Form von Lebensversicherungen, Vermögensfonds usw. in den Aktien drin. Sie bilden das Kanonenfutter des nächsten Aktiencrashs und der lässt nicht mehr sehr lange auf sich warten. In den letzten 9 Wochen gab die amerikanische Notenbank zum Erhalt der Aktienblase 260 Milliarden Dollar aus und das ist mehr als zu den schlimmsten Zeiten der ersten Finanzkrise. Das geht also nicht mehr lange so weiter.  Dazu gesellt sich eine bereits schwelende globale Bankenkrise, welche laut der Unternehmensberatung McKinsey 35 % aller derzeitig noch agierenden Banken nicht überleben werden.

Der Profi unter den Krisenprofitiers (Warren Buffett) mit seiner Firma Berkshire Hathaway hat sich deshalb im dritten Quartal 2019 einen Bargeldbestand von 128 Milliarden Dollar angehäuft. Er hat damit also mehr in der Portokasse als Apple oder Google. Mit diesem Geld wartet er geduldig an der Seitenlinie bis die Aktien zukunftsträchtiger Unternehmen aufgrund ihrer Verschuldung ins Bodenlose sinken. Dann schlägt er zu und gibt seinen ganzen Bargeldbestand aus, bevor die Währungsreform kommt. Man wird nur reich, wenn man günstig ein- und teuer verkauft. Daran wird sich nie etwas ändern.

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