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Wirtschaftsgeschichte ist wichtiger als Volkswirtschaftslehre

In der zweiten Weltwirtschaftskrise oder der großen Krise von 2019 ist ein profundes Wissen der Wirtschaftsgeschichte viel wichtiger als die vermeintlichen Erkenntnisse der in Deutschland gelehrten Volkswirtschaftslehre. Als Quintessenz der heutigen Krise werden wir demnächst feststellen müssen, dass unser gesamtes “Wissen” stark ausgedünnt wurde und das betraf übrigens sämtliche Wissensgebiete. Insbesondere die Volkswirtschaftslehre wurde derart ausgehöhlt, dass selbst bislang angesehene Ökonomen wie Wilhelm Röpke die Ursachen der Inflation in ihren Werken nicht richtig erklären können. Das wurde von den Oligarchen mit Absicht getan, damit das Kartell der Banken in Ruhe seinen betrügerischen Geschäften nachgehen konnte, ohne dass es von den Volkswirten erkannt wurde. Einen echten Ökonomen kann man deshalb immer an der richtigen Antwort auf die Frage der Inflationsursache ausmachen und das ist natürlich unser Geldsystem. Das Fiatgeld der Zentralbanken kalkuliert die Inflation mit 2 % ein und offensichtlicher kann man es schon gar nicht mehr machen. Das Ziel ist es hierbei, eine ständige Entwertung des Vermögens der erwerbstätigen Bevölkerung zu erreichen. Es handelt sich dabei um die größte Umverteilung des Vermögens von unten nach oben. Weil es sich in der Zeit von Karl Marx schon längst etabliert hatte und die Auswirkungen in Großbritannien durch eine verstärkte Armut mehr als offensichtlich waren, hätte er es eigentlich erkennen müssen. Doch seine fehlerhaften Theorien waren eine der Grundlagen zur Verfälschung der Wirtschaftswissenschaften. Außerdem wurde er von den Eigentümern der ersten Zentralbanken finanziert, weil seine gegenstandslosen Theorien die ausgeraubte Bevölkerung gezielt verwirren sollte. Die Theorie des Kommunismus kann man mathematisch mit dem Wissen auf dem früheren Niveau der Mittelstufe ganz einfach widerlegen. Ein solches System kollabiert noch viel schneller, weil es eine primitive Unterform der Raubwirtschaft ist. Dieses Wissen hätte vielen Millionen Menschen das Leben retten können. Stattdessen wird dieser theoretische Irrsinn bis heute weiter gepredigt.

 

Wir haben es in den Wissenschaften der letzten 300 bis 400 Jahren mit diversen berühmten Persönlichkeiten zu tun, welche absichtlich falsche Theorien in Umlauf gebracht hatten, weil sie damit rein ideologische Ziele verfolgt hatten. Die bekannteste falsche Theorie ist inzwischen sicherlich die von Charles Darwin, welche heute in breiten akademischen Kreisen bereits verworfen wurde. Doch sie ist nicht einmal die Spitze eines Eisbergs dessen, was noch alles im Rahmen der großen Krise auf uns zukommen wird. Die zweite Weltwirtschaftskrise, welche mit fast zwanzigjähriger Verspätung gerade über uns hereinbricht ist auch eine Folge des fehlenden Wissens über die wirtschaftlichen Vorgänge in unserer Welt. Augenblicklich haben zwar einige Menschen die große Ahnung, was passieren könnte, aber nicht weshalb und schon gar nicht wann. Das Ausmaß dieser Krise kann man nur mit einem profunden Wissen der Wirtschaftsgeschichte der letzten 1.000 Jahre richtig erkennen, weil sich zumindest die großen wirtschaftlichen Krisen in den letzten 5.000 Jahren immer wiederholten. Das Muster war immer das gleiche und ist es auch heute wieder. Außerdem war die Wirtschaftsgeschichte die Grundlage der politischen Geschichte, welche ebenfalls gründlich verfälscht wurde, damit man die Zusammenhänge nicht verstand. Die meisten Kriege wurden aus rein wirtschaftlichen Gründen (Raubzüge) geführt und weniger aus anderen gar politischen Überzeugungen heraus. Wir hatten in den letzten 5.000 Jahren eine reine Raubwirtschaft und jetzt stehen wir vor der großen ideologischen Wende, weil nur eine Raubwirtschaft einen Planeten völlig zugrunde richten kann. Und wenn es in einer reinen Raubwirtschaft nichts mehr zu stehlen gibt, dann bricht sie in sich einfach zusammen. Man sollte diese große Krise deshalb in erster Linie als eine Chance sehen.

 

Selbst einen vollständig geplünderten Planeten kann man aber wieder auf die Beine bringen, weil die Menschen im 19. Jahrhundert noch sehr intelligent waren. Sie entdeckten Dinge, welche später unterdrückt wurden, weil sie die vermeintlichen Vordenker unserer Zeit überhaupt nicht verstanden hatten oder kapieren wollten. An den Hochschulen auf der gesamten Welt ging es bereits seit über 100 Jahren zu, wie es erst kürzlich in den USA zum Vorschein kam. Es gibt keine Eliteuniversitäten in den USA oder sonst irgendwo, weil es sich überall unzählige Voll- und Halbidioten an den Hochschulen bequem gemacht hatten. Sie verteidigten ihren Schwachsinn mit kriminellen Mitteln und was daraus wurde, das sehen wir täglich in unseren Leitmedien im Wissenschaftsteil. Es handelt sich auf diesen angeblich fachlichen Ebenen um den puren Schwachsinn, welcher nur noch von sehr dummen Laien als Wissenschaft akzeptiert wird. Mit solchen falschen wissenschaftlichen Erkenntnissen wäre man vor über 100 Jahren schnell aufgeflogen und in manchen Ländern sogar noch geteert sowie gefedert worden. Und zwar mit Recht. Wir haben uns weltweit intellektuell auf ein Niveau wie vor der Zeit des goldenen Mittelalters zurückentwickelt.  

 

Unsere Leitmedien berichten letzten Endes seit Monaten nur noch über Nebensächlichkeiten und die Deutschen regen sich in erster Linie über Greta und die Grünen auf. Dass die Welt im Grunde seit längerer Zeit völlig zum Stillstand gekommen ist, nehmen sie gar nicht mehr wahr. Dabei wollte Nordkorea die USA in Schutt und Asche legen, sowie die Amerikaner eigentlich in Venezuela eingreifen. Wer kennt eigentlich noch den von der EU anerkannten Präsidenten Juan Guaido? Er war zu keinem Zeitpunkt Präsident von Venezuela! Nichts ist passiert, weil alle schlicht und ergreifend pleite sind. Man kann sich nicht gegenseitig etwas aus der Tasche stehlen, wenn diese leer ist. Die Weltwirtschaft kommt von Tag zu Tag mehr zum Stillstand und in letzter Instanz ist schließlich bei einem solchen Vorgang im Spätsommer ein Systemkollaps unausweichlich. Ob man dem noch mit einer Währungsreform zuvorkommen kann, wage ich zu bezweifeln. Das würde dann nur noch den sofortigen Zusammenbruch nach sich ziehen. Insofern macht man einfach wie bislang so lange weiter, bis nichts mehr geht und das wird nicht mehr bis zum Jahresende fortdauern. Die Menschen sind dann sich selbst überlassen, weil wirklich jeder zusehen muss, dass er selbst über die Runden kommt. Wer dann keinen eigenen Plan hat und das werden wohl alle sein, der hat ein echtes und sehr großes Problem. Da wäre es dann wirklich sehr praktisch, wenn man wüsste, wie das in anderen Krisen zuvor gelöst wurde. D.h. die Nachfrage nach der Wirtschaftsgeschichte unserer Welt wird wohl steil ansteigen, sonst wird es eine Katastrophe.  

2 Gedanken zu „Wirtschaftsgeschichte ist wichtiger als Volkswirtschaftslehre

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    September 10, 2019 um 11:46 am
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    Wirtschaftsgeschichte wurde 1969 als Pflichtfach zur Erlangung des Dipl. rer. pol. an der Uni Hamburg abgeschafft. Betreiber dessen waren die hochweisen Professoren, die VWL den Naturwissenschaften zuordneten. Karl Schiller, der wirtschafts- und sozialgeschichtliche Forschung, hoch achtete, schüttelte über seine Hamburger Kollegen nur den Kopf. Der Hamburger Bürgermeister Schulz (SPD) nannte mir gegenüber diese Reform “Narretei”. Wirtschafts- und Finanzgeschichte wird ernsthaft nur noch in England erforscht. Deshalb fallen in der deutschen Öffentlichkeit Wirtschaftskrisen total unerwartet vom Himmel. Politisch gewollt.

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      September 10, 2019 um 2:33 pm
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      Vielen Dank für diese ausführliche Erläuterung.

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