Privacy Policy Wirtschaftsmeldungen jenseits der Leitmedien vom 27. April – AG News

Wirtschaftsmeldungen jenseits der Leitmedien vom 27. April

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Der WTI-Ölpreis brach gestern nach einem monatelangen Anstieg erstmals wieder deutlich ein, nachdem Donald Trump sich diesbezüglich angeblich mit den Saudis abgesprochen hatte. Damit wollten die Saudis ordentlich Geld in ihre leeren Staatskassen spülen und deshalb handelt es sich nur um eine Pause, bis es weiter nach oben geht. Chinas Staatspräsident Xi will künftig seine Verschuldungspolitik im Rahmen der neuen Seidenstraße nicht mehr zur wirtschaftlichen Eroberung der beteiligten Länder nutzen. Diese Vorgehensweise haben die Chinesen bei den Amerikanern abgeschaut und deshalb wird sich daran nichts ändern. Schulden bleiben Schulden und sie dienten schon immer der Versklavung der Bevölkerung. In Peking findet gerade eine Konferenz zum wirtschaftlichen Prestigeprojekt der Chinesen, der neuen Seidenstraße statt. Heute spricht Putin zu den Teilnehmerstaaten und nach seinen Aussagen sind die russisch-chinesischen Beziehungen besser als jemals zuvor. Der angebliche Drahtzieher der Anschläge von Sri Lanka hat sich praktischerweise mit einem Sprengstoffgürtel das Leben genommen, damit man ihn hierzu künftig nicht mehr befragen oder zur Rechenschaft ziehen kann. Sein Name lautete Zahran Hashim und es handelte sich bei ihm um einen islamischen Prediger, welches unsere Leitmedien wieder einmal nicht wahrhaben wollten.

An den chinesischen Aktienmärkten hatten wir es in der vergangenen Woche mit den schlechtesten Kursverläufen in den letzten 6 Monaten zu tun. Das könnte ein erster Vorbote der lange erwarteten Aktienkrise sein. Auf den europäischen Aktienmärkten lief es nur für den DAX vorteilhaft. Die französischen Aktien blieben einigermaßen konstant, aber mit den britischen, spanischen und italienischen Aktien ging es in den Keller. In den USA wuchs nur die Nasdaq am fünften Tag in Folge an. Der S&P 500 konnte sich zwar auf seinem hohen Niveau halten, aber seinem Höchstwert blieb er weiterhin fern. Der Wert des Volatilitätsindex VIX ging gestern erstmals wieder nach oben, d.h. die Kurse könnten sich als bald wieder ändern, und zwar nach unten. Die Halbleiteraktien durchlebten ihre zweitschlechteste Woche, weil ihre Nachfrage seit geraumer Zeit nachlässt. Die Aktien von Tesla gingen nach den zahlreichen Negativmeldungen erwartungsgemäß noch weiter in Richtung Süden und befinden sich damit auf den niedrigsten Werten seit zwei Jahren. Sie glichen sich damit wieder ihren Unternehmensanleihen an, welches in einer normalen Welt immer der Fall wäre. Die Marktkapitalisierung von Ford liegt damit wieder über der von Tesla. Auch das entspricht weitaus mehr der Realität. Microsoft überholte die Aktien von Apple sowie Amazon und näherte sich der Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar. Die Kryptowährungen hatten eine verhältnismäßig schlechte Woche, aber mit einer Marktkapitalisierung von 171 Milliarden Dollar stehen sie noch immer ganz ordentlich da. Ihr Aufschwung verläuft dieses Mal im Gegensatz zum Jahr 2017 ganz solide. Der WTI-Ölpreis steht heute nach seinem gestrigen Rückgang bei 63,30 Dollar pro Fass und hatte damit seinen schlechtesten Tag seit Heiligabend. Silber kostet heute 434 Euro pro Kilo und Gold 1.286 Dollar pro Unze. Beide Edelmetalle sind damit weiterhin stark unterbewertet und es ist mit weiteren Preisrückgängen vor der Währungsreform zu rechnen. Die Geldmenge der Zentralbanken schrumpfte leicht und sorgte damit für eine gedämpfte Entwicklung an den weltweiten Börsen. Sie manipulierten damit die Aktienwerte ständig nach oben, was zu einer großen Selbstgefälligkeit bei den Börsenmaklern führte. Die Wetten auf den Volatilitätsindex VIX haben einen historischen Rekordwert erreicht. Wenn dieser Börsenmarkt einbricht, dann wird es deshalb rekordverdächtig krachen und die Deutsche Bank in die Luft jagen.

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