Privacy Policy Wirtschaftsnachrichten vom 26. April 2019 – AG News

Wirtschaftsnachrichten vom 26. April 2019

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Wir befinden uns wirtschaftlich seit 18 Jahren in einer Dauerkrise, welche sich gerade zu einem neuen Höhepunkt aufbäumt. Unsere Leitmedien berichten von den meisten wirtschaftlichen Vorgängen überhaupt nicht und über den Rest in einer sehr beschönigenden Art und Weise. Deshalb gibt es künftig eine tägliche kompakte Zusammenfassung.

Der Quartalsbericht von Tesla für das erste Quartal war erwartungsgemäß sehr schlecht, weil das Unternehmen mit explodierenden und brennenden Autos besser bei „Alarm für Cobra 11“ mitmachen würde. Tesla benötigt dringend frisches Kapital in Höhe von etwa 3 Milliarden Dollar, um sich in diesem Jahr über Wasser halten zu können. Woher dieses Geld kommen soll, muss Elon Musk ziemlich schnell in Erfahrung bringen. In Argentinien stürzte der Peso schon am zweiten Tag in Folge ab und die Credit Default Swaps gehen inzwischen schon senkrecht in die Höhe. Es wird deshalb nur noch ein paar Wochen dauern, bis die seit einem Jahr schwelende Währungskrise vollends ausbricht. Dicht gedrängt hinter Argentinien steht die Währung der Türkei in Flammen und auf Platz vier stand gestern bereits der australische Dollar. Wer darüber nicht berichtet, handelt grob fahrlässig an seinen Lesern und Leserinnen. Nach dem Gipfeltreffen mit Kim Jong Un in Wladiwostok forderte Putin gestern berechtigterweise Sicherheitsgarantien für Nordkorea von den USA, bevor es auf seine Nuklearwaffen verzichtet. Doch darauf können wir wohl noch lange warten. Der WTI-Ölpreis scheiterte gestern bei 65 Dollar pro Fass und zwar mit einem großen Volumen. Er wird von Saudi-Arabien manipuliert und anscheinend haben einige ihre Vorräte auf den Markt geworfen. Das Öl wird künstlich verknappt, damit wir durch höhere Benzinpreise den Staatshaushalt von Saudi-Arabien sanieren. Ob der von den Saudis angepeilte Preis von 85 Dollar pro Fass erreicht wird, ist unter den derzeitigen wirtschaftlichen Umständen sehr unrealistisch. Nordkorea verlangte angeblich vor der Freilassung des Amerikaners Otto Warmbier aus Nordkorea die Bezahlung einer enorm hohen Krankenhausrechnung in Höhe von 2 Millionen Dollar als einer Art Lösegeldforderung. Die Staatsschulden der USA belaufen sich inzwischen auf 72 Billionen Dollar, d.h. jeder Amerikaner steht für sein Land mit 220.000 Dollar in der Pflicht. Über dieses Geld verfügt die amerikanische Bevölkerung einfach nicht. LG Electronics verlagerte seine Mobiltelefonproduktion von Südkorea nach Vietnam, um Kosten einzusparen. Im kürzlich vorgelegten Bericht des Sonderermittlers Mueller kam übrigens auch zum Vorschein, dass der seinerzeit von den Russen abgehörte Bill Clinton beim Telefonsex mit Monika Lewinsky erwischt wurde. In der Ukraine übernahm der neue Präsident Selensky das Ruder und wenn er keinem Attentat zum Opfer fällt, könnte sich politisch durchaus etwas verändern. Die Deutsche Bank gilt nach dem Ende der Fusionsgespräche mit der Commerzbank als nicht mehr überlebensfähig.

Unter der nur scheinbar ruhigen Oberfläche der Märkte brodelt es ganz gewaltig. In China brachen gestern die Aktienkurse deutlich ein und auch in Europa ging es tendenziell eher nach unten. Die Aktie von Tesla fiel wie ein Stein auf ein seit zwei Jahren nicht mehr gesehenes Tief hinab. Bei 3M kam es hingegen an der Börse zu einem wahren Blutbad. So etwas ereignete sich mit dieser Aktie letztmals am Schwarzen Montag von 1987. Nur mit Facebook ging es aus unerfindlichen (manipulierten) Gründen senkrecht nach oben durch die Decke. Das Schwergewicht 3M führte gestern beim Dow zu einem Verlust in Höhe von 195 Punkten. Doch die Maschinen an der Börse glichen das im späteren Verlauf des Tages wieder aus. Später krachte gestern auch noch der Intel-Aktienkurs in die Tiefe, weil sich auch dort die wirtschaftlichen Aussichten ebenfalls eintrübten. Selbst die Aktien von Amazon sind keine Selbstläufer mehr und endeten gestern im roten Bereich. Der Dollar beendete seinen Höhenflug, aber der argentinische Peso erreichte gestern trotzdem einen neuen Tiefpunkt, bevor er wieder leicht anstieg. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen ging auf 170 Milliarden Dollar zurück, befindet sich aber trotzdem in einer soliden Aufschwungphase. Für den Bitcoin bildete sich ein Preis von 5.275 Dollar heraus, welcher leicht zurückging. Bei den Edelmetallen erhöhte sich der Silberpreis wieder auf 434 Euro pro Kilo und der Goldpreis auf 1281 Dollar pro Unze. Beide werden jedoch weiterhin unter Beschuss bleiben. Der WTI-Ölpreis ging auf 64,87 Dollar pro Fass zurück.

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