Weihnachtmänner und Elfen überfielen in Kanada einen Supermarkt und stahlen dabei Lebensmittel für die Armen

 

Mitte Dezember ereignete sich in Montreal, Kanada, ein aufsehenerregender und kontroverser Vorfall:

Eine Gruppe in festlichen Kostümen betrat einen Supermarkt und verließ ihn mit Lebensmitteln im Wert von Tausenden von Dollar, ohne zu bezahlen.

Der Vorfall ereignete sich in einem Metro-Supermarkt im Viertel Plateau-Mont-Royal und erregte aufgrund seiner theatralischen Inszenierung und seiner politischen Botschaft schnell öffentliches Aufsehen.

Rund 40 Personen, einige als Weihnachtsmann, andere als maskierte Elfen verkleidet, betraten gemeinsam den Laden und füllten ruhig Einkaufswagen und Einkaufstüten mit Lebensmitteln.

Auf den später aufgenommenen Überwachungsaufnahmen war zu sehen, wie die Gruppe das Geschäft geordnet verließ.

Der Gesamtwert der entwendeten Lebensmittel wurde auf etwa 3.000 US-Dollar geschätzt.

Die Gruppe hinter der Aktion nannte sich „Robins des Ruelles“ (Robins aus den Gassen).

Sie bezeichnete den Vorfall nicht als zufälligen Diebstahl, sondern als bewussten Protest gegen steigende Lebensmittelpreise und die zunehmenden Lebenshaltungskosten.

In einer anschließend veröffentlichten Erklärung argumentierte die Gruppe, dass Inflation und die Preispolitik der Konzerne die Grundversorgung für viele Menschen unerschwinglich gemacht hätten.

Laut der Gruppe sollten ihre Aktionen die ihrer Ansicht nach wachsende Macht der großen Supermarktketten und die damit verbundene Belastung für Haushalte mit niedrigem Einkommen verdeutlichen.

Sie behaupteten, die Ernährungsunsicherheit habe ein Ausmaß erreicht, dass herkömmliche Protestmethoden nicht mehr ausreichten, um auf die Krise aufmerksam zu machen.

Nach dem Verlassen des Supermarkts wurden einige der gestohlenen Lebensmittel Berichten zufolge auf einem öffentlichen Platz unter einem Weihnachtsbaum in einem anderen Stadtteil abgelegt, während der Rest über Tafeln und Gemeinschaftskühlschränke verteilt wurde.

Die Verwendung von Weihnachtsmotiven und -kostümen schien den Kontrast zwischen dem saisonalen Überfluss und der weit verbreiteten Notlage zu verdeutlichen.

Metro, die betroffene Supermarktkette, verurteilte die Tat aufs Schärfste.

Unternehmensvertreter erklärten, Ladendiebstahl sei unabhängig von der Absicht eine Straftat und betonten, dass Lebensmittelpreise von verschiedenen Faktoren beeinflusst würden, darunter Lieferkettenkosten, die Lage auf dem Weltmarkt und die Inflation.

Das Unternehmen hob zudem seine regelmäßigen Spenden an Tafeln und gemeinnützige Organisationen hervor.

Die Polizei von Montreal bestätigte, dass der Vorfall als Diebstahl unter 5.000 Dollar untersucht wird.

Die Behörden werteten Überwachungsvideos und Online-Videos im Zusammenhang mit dem Ereignis aus.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung waren jedoch noch keine Festnahmen bekannt gegeben worden.

Die öffentliche Reaktion auf den Vorfall war stark gespalten.

Einige sahen die Aktion als symbolischen Akt des Widerstands gegen die Gier von Konzernen und wirtschaftliche Ungleichheit, während andere sie als Gesetzesbruch kritisierten, der den Rechtsstaat untergrabe und Einzelhandelsangestellte in eine schwierige Lage bringe.

Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern jedenfalls frohe Weihnachten!

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Wir beschäftigen uns dehalb schon jetzt mit der Wissensvermittlung an jüngere Zielgruppen, von den Grundschülern bis hin zu den Studenten.

 


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