In einem zum Nachdenken anregenden Artikel, der erst vor wenigen Tagen in Fortune erschien, warnen Pädagogen vor einem besorgniserregenden Trend:
Studierende der Generation Z beginnen ihr Studium mit gravierenden Defiziten im Leseverständnis.
Dies zwingt Professoren, ihre Lehrmethoden grundlegend zu überarbeiten und gibt Anlass zur Sorge über verstärkte Angstzustände und eine unzureichende Vorbereitung auf das Berufsleben.
Dieses Problem ist weit mehr als nur ein Einzelfall.
Es spiegelt einen breiteren gesellschaftlichen Wandel im Umgang junger Menschen mit Texten wider und könnte die Hochschulbildung und die Arbeitswelt nachhaltig prägen.
Während Universitäten mit diesen Herausforderungen ringen, reichen die Auswirkungen weit über den akademischen Bereich hinaus und berühren die psychische Gesundheit, den sozialen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Produktivität.
Das Kernproblem liegt in der Unfähigkeit der Studierenden, selbst einfache Leseaufgaben zu bewältigen.
Viele kommen an den Campus und verfügen weder über die Ausdauer noch die Fähigkeiten, Sätze zu verarbeiten, geschweige denn ganze Kapitel oder Bücher.
Professoren berichten beispielsweise, dass Studenten häufig die Lektüre nicht vollständig durchführen, sondern stattdessen auf schnelle, KI-generierte Zusammenfassungen zurückgreifen, die nur an der Oberfläche kratzen, ohne ein tieferes Verständnis zu fördern.
Das ist nicht bloß Faulheit; es ist ein Symptom für schwindendes Selbstvertrauen und vernachlässigte Lesegewohnheiten.
Die Statistiken zeichnen ein düsteres Bild:
Fast die Hälfte der Amerikaner hat bis 2025 kein einziges Buch zu Ende gelesen, und die Lesegewohnheiten sind im letzten Jahrzehnt um 40 % zurückgegangen.
Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt die durchschnittliche Anzahl der jährlich gelesenen Bücher bei nur 5,8.
Also deutlich hinter älteren Generationen, trotz viraler Trends wie BookTok, die angeblich Literatur fördern.
Diese Zahlen deuten auf eine Kluft zwischen den Generationen hin, in der digitale Ablenkungen und kurze Aufmerksamkeitsspannen die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Texten verdrängt haben.
Die Ursachenforschung offenbart ein vielschichtiges Geflecht von Einflüssen.
Ein Hauptfaktor ist die Entwicklung des Schulwesens, das standardisierten Tests zunehmend den Vorrang vor intensiven Leseerlebnissen einräumt.
Wird fortgesetzt
Wir bieten Kurse im Baukastensystem für unterschiedliche Jahrgänge an, damit Ihre Kinder wieder wie früher lesen und schreiben können.
Wir sind die Old School, damit jeder wieder eine Chance auf ein gutes Leben hat.

