Einem Bericht des *BBC Sky at Night Magazine* zufolge nähert sich ein neu entdeckter erdnaher Asteroid, der in etwa die Größe eines Basketballfeldes hat, unserem Planeten für einen außergewöhnlich nahen Vorbeiflug am kommenden Montag.
Er wird uns dabei deutlich innerhalb der Mondumlaufbahn passieren, stellt jedoch kein Kollisionsrisiko dar.
Astronomen entdeckten das Objekt mit der Bezeichnung 2026 JH2 erst vor wenigen Tagen, am 10. Mai 2026, im Rahmen des *Mt. Lemmon Survey* in Arizona.
Oha!
Der Asteroid hat einen geschätzten Durchmesser von 16 bis 35 Metern (50 bis 115 Fuß).
Das ist eine Größenordnung, die mit der des rund 20 Meter großen Meteoriten von Tscheljabinsk vergleichbar ist, der 2013 über Russland explodierte.
Am Montag, dem 18. Mai 2026, um 21:23 Uhr UTC wird 2026 JH2 seinen erdnächsten Punkt in einer Entfernung von etwa 90.000 km erreichen.
Diese Distanz entspricht weniger als einem Viertel der durchschnittlichen 385.000 km, die Erde und Mond voneinander trennen; sie liegt jedoch weiterhin sicher außerhalb der Umlaufbahnen geostationärer Satelliten.
„Obwohl Astronomen betonen, dass keine Gefahr eines Einschlags auf der Erde besteht, wird 2026 JH2 als ‚Erdnaher Asteroid‘ klassifiziert“, merkt der Bericht an.
Er hebt dabei die fortschrittlichen Überwachungs- möglichkeiten hervor, die präzise Bahnberechnungen selbst für erst kürzlich identifizierte Objekte ermöglichen.
Experten betonen, dass selbst im unwahrscheinlichen Fall eines Einschlags ein Asteroid dieser Größe höchstwahrscheinlich bereits in der Atmosphäre zerfallen und nur minimale Auswirkungen auf die Erdoberfläche haben würde.
Die unglaubwürdige NASA weist darauf hin, dass Objekte mit einem Durchmesser von unter etwa 25 Metern typischerweise harmlos verglühen.
Der Asteroid ist derzeit nach Sonnenuntergang am südlichen Himmel in der Nähe der Sternbilder Großer Wagen und Löwe zu sehen.
Während seines erdnächsten Vorbeiflugs wird seine Helligkeit auf etwa +11,5 mag ansteigen; damit ist er zwar durch kleinere Amateurfernrohre sichtbar, jedoch zu lichtschwach für eine Beobachtung mit bloßem Auge.
Das *Virtual Telescope Project* plant einen Livestream, um das Ereignis zu dokumentieren.