Einige der einflussreichsten Persönlichkeiten der Technologiebranche, also jene, die hinter den Geräten, Plattformen und Apps stehen, die unseren Alltag prägen, verfolgen zu Hause einen ganz anderen Ansatz, wenn es um die digitale Mediennutzung ihrer Kinder geht.
Laut einem Bericht von Fortune haben Führungskräfte wie Peter Thiel, Bill Gates, Steve Jobs (in der Vergangenheit) und Steve Chen öffentlich strenge Beschränkungen für Bildschirmzeit und soziale Medien für ihre Kinder festgelegt, obwohl ihre Karrieren auf der Entwicklung und Vermarktung digitaler Produkte beruhen, die das globale Verhalten beeinflussen.
Fortune beschreibt detailliert, wie sich dieser Trend in realen Familien auswirkt:
Thiel, ein milliardenschwerer Investor und Mitbegründer von Palantir, hat gesagt, dass er seinen Kindern nur etwa anderthalb Stunden Bildschirmzeit pro Woche erlaubt.
Das war eine Enthüllung, die nicht viele überraschte, als sie öffentlich bekannt wurde.
Ähnlich hat Microsoft-Mitbegründer Bill Gates zugegeben, dass er seinen eigenen Kindern erst im Alter von 14 Jahren Smartphones gegeben und Handys vom Esstisch verbannt hat.
Der verstorbene Apple-Mitbegründer Steve Jobs hielt iPads und andere Apple-Produkte Berichten zufolge von seinen Kindern fern, und YouTube-Mitbegründer Steve Chen äußerte sich besorgt über die Auswirkungen von kurzen Videos auf die Aufmerksamkeitsspanne seiner Kinder.
Diese persönlichen Gewohnheiten stehen im Gegensatz zur Welt, die diese Persönlichkeiten mitgestaltet haben:
Die durchschnittliche Bildschirmzeit von Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren in den USA beträgt mittlerweile über sieben Stunden täglich.
Wissenschaftliche Studien, darunter eine 2025 geplante Untersuchung mit fast 100.000 Teilnehmern, haben einen Zusammenhang zwischen häufigem Konsum von Kurzvideos und einem Rückgang der kognitiven Leistungsfähigkeit sowie verschiedenen Aspekten der psychischen Gesundheit festgestellt.
Dies erklärt, warum einige CEOs von Technologieunternehmen die übermäßige digitale Nutzung junger Nutzer mit Sorge betrachten.