Nach Monaten wachsender Kundenfrustration und wiederholter Verschiebungen hat Trump Mobile endlich damit begonnen, sein charakteristisches, vergoldetes Smartphone-Modell T1 an Vorbesteller auszuliefern.
Einem Bericht von 13NewsNow zufolge gab das von der Trump Organization unterstützte Unternehmen diese Woche bekannt, dass der Versand des 499 Dollar teuren Geräts angelaufen ist – fast elf Monate nach seiner vielbeachteten Vorstellung im Trump Tower und neun Monate nach dem ursprünglich anvisierten Termin im August 2025.
Das goldfarbene Android-Smartphone, das auffällig mit dem Branding von Trump Mobile versehen ist, war während seiner Entwicklungsphase mit zahlreichen Verzögerungen konfrontiert. Die ursprünglichen Versprechungen eines Marktstarts im August 2025 verschoben sich zunächst auf November, dann auf Dezember und schließlich auf Mitte März; danach entfernte das Unternehmen jegliche konkreten Zeitpläne von seiner Website, was bei den Käufern die bange Frage aufkommen ließ, ob das Produkt überhaupt jemals erscheinen würde.
„Das T1-Smartphone ist da!!
Alle, die das T1 vorbestellt haben, erhalten in Kürze eine E-Mail mit einem Update.
Der Versand der Geräte beginnt noch in dieser Woche!!!“, verkündete Trump Mobile in einem Social-Media-Beitrag, der von einem Videoclip des Geräts begleitet wurde.
CEO Pat O’Brien begründete den verlängerten Zeitrahmen mit rigorosen Qualitätsprüfungen und Herausforderungen im Entwicklungsprozess.
„Das Technologie Geschäft ist komplexer, als manch einer vermuten mag, da sämtliche Bauteile im Rahmen der Qualitätssicherung eingehend geprüft werden müssen.“
„Wir haben auf verschiedenen Stufen der Fertigstellung des T1 Verzögerungen hinnehmen müssen.
Aus unserer Sicht haben sich diese jedoch gelohnt, da wir nun ein großartiges Produkt ausliefern“, erklärte O’Brien in einer Stellungnahme.
Zudem blieben Fragen hinsichtlich der Herkunft und der technischen Spezifikationen des Smartphones bestehen.
Während das Unternehmen das Gerät ursprünglich mit einer starken „Made in America“-Rhetorik beworben hatte, wurde diese Formulierung mittlerweile abgeschwächt.
O’Brien bestätigte, dass die ersten Geräte in den USA endmontiert werden, wobei geplant sei, den Anteil der im Inland gefertigten Komponenten im Laufe der Zeit zu erhöhen.
Die nun ausgelieferte Version weist im Vergleich zu den ursprünglichen Ankündigungen abgespeckte technische Daten auf.
Darunter ein kleineres Display sowie ein reduzierter Speicherplatz.