Pro-iranische haben eine erhöhte Bereitschaft zu groß angelegten Cyberangriffen signalisiert

Pro-iranische haben eine erhöhte Bereitschaft zu groß angelegten Cyberangriffen signalisiert

Einem Bericht von Threat Beat zufolge haben pro-iranische Hacker, die dem Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) nahestehen, eine erhöhte Bereitschaft zu großangelegten Cyberangriffen signalisiert und dabei Geheimdienstinformationen über eine drohende militärische Eskalation angeführt.

Die Hackergruppe Handala gab heute bekannt, sie habe durch die verdeckte Überwachung US-amerikanischer und israelischer Systeme „verdächtige feindliche Aktivitäten“ aufgedeckt, die auf Vorbereitungen für einen erneuten Konflikt in den kommenden Tagen hindeuteten.

Die Gruppe kündigte koordinierte, grenzübergreifende Operationen an, die sich im Falle weiterer Aggressionen gegen die Energie- und digitale Infrastruktur mehrerer Länder richten würden.

In einer auf Telegram und X verbreiteten Erklärung erklärte Handala, ihre Kräfte stünden Seite an Seite mit dem IRGC bereit.

 „Es sind verdächtige feindliche Aktivitäten zutage getreten, die auf Vorbereitungen für den erneuten Ausbruch eines militärischen Konflikts in den kommenden Tagen hindeuten“, so die Gruppe.

„Sollte der Feind daher, wie bereits vom Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) erklärt, einen weiteren Akt der Aggression oder Rücksichtslosigkeit begehen, wird das Handala Cyber ​​Command in voller Abstimmung mit dem IRGC verheerende grenzübergreifende Schläge gegen die Energie- und digitale Infrastruktur feindlicher Staaten führen.“

Das gemeinsame Kommando habe, so hieß es weiter, bereits „Dutzende legitimer Ziele tief im feindlichen Territorium“ identifiziert. 

Zu Beginn eines jeden neuen Konflikts würden kombinierte Cyber-, Raketen- und Drohnenoperationen mit aller Härte zuschlagen, warnte die Gruppe.

Diese jüngste Drohung erfolgt vor dem Hintergrund fragiler Waffenstillstandsvereinbarungen, die Anfang April in Kraft getreten waren. 

Handala hatte sich bereits zuvor zu aufsehen- erregenden Aktionen bekannt, darunter ein zerstörerischer „Wiper“-Angriff auf ein US-amerikanisches Medizintechnikunternehmen sowie das Eindringen in sensible Benutzerkonten.

Die Gruppe hat ihre aggressiven Operationen gegen israelische Ziele fortgesetzt, selbst während sie auf Anweisung der Führungsebene vorübergehend von offenen Angriffen auf die USA absah, und zudem aktiv weitere „Cyber-Widerstandskämpfer“ rekrutiert.

Präsident Donald Trump äußerte sich am Mittwoch zu der Lage; er merkte an, dass die laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran einen Krieg abwenden könnten, warnte jedoch vor einer raschen Eskalation, sollten die gestellten Forderungen nicht erfüllt werden.

 „Wir sind alle startklar“, sagte Trump.

 „Es müssten zu 100 Prozent gute Antworten sein, und wenn wir diese erhalten, sparen wir viel Zeit, Energie und, was am wichtigsten ist, Menschenleben.“

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