Die Blutreserven der USA reichen nicht einmal mehr für einen Tag aus, deshalb ist die Patientenversorgung akut gefährdet

Die Blutreserven der USA reichen nicht einmal mehr für einen Tag aus, deshalb ist die Patientenversorgung akut gefährdet

Laut einem Bericht von Axios ist der nationale Blutvorrat der USA auf ein kritisches Niveau gesunken.

Das Amerikanische Rote Kreuz und das Büro des Surgeon General (oberster Gesundheitsbeamter der USA) warnen, dass die Patientenversorgung nun gefährdet sei.

Verantwortliche erklären, der Engpass habe einen kritischen Punkt erreicht, der zu Verzögerungen bei Operationen, der Trauma-Behandlung und anderen Eingriffen führen könnte, die auf zeitnahe Transfusionen angewiesen sind.

Das Rote Kreuz meldete, dass die landesweiten Vorräte an Blut der Gruppe 0-positiv, der am häufigsten transfundierten Blutgruppe, für weniger als einen Tag ausreichen. 

Infolgedessen schränkt die Organisation bereits die Menge dieses Blutes ein, die an Krankenhäuser abgegeben wird.

Im Jahr 2026 fielen die Blutspenden auf ein sommerliches Tiefstniveau der letzten vier Jahre.

Die aktuellen Vorräte können mit der steigenden Nachfrage, die in den wärmeren Monaten typischerweise ihren Höhepunkt erreicht, nicht Schritt halten.

Ursache für den Engpass ist laut Rotem Kreuz eine Kombination aus extremer Hitze, schlechter Luftqualität und weitverbreiteten, durch Lebensmittel übertragenen Krankheiten, die viele potenzielle Spender von einer Spende abgehalten haben.

Dies ist erst das zweite Mal, dass die Organisation eine nationale Krise der Blutversorgung ausgerufen hat.

 Die erste Krise dieser Art trat im Januar 2022 auf, als COVID, Winterstürme und Personalprobleme die Blutentnahme beeinträchtigten. 

Im Jahr 2024 hatte das Rote Kreuz zwar von einem „Blutnotstand“ gesprochen, diesen jedoch nicht als ausgewachsene Krise eingestuft.

„Jede Spende kann dazu beitragen, Leben zu retten.

 Wir bitten daher dringend alle, die dazu in der Lage sind, so bald wie möglich einen Termin zur Blutspende zu vereinbaren“, erklärte Chris Hrouda, Präsident der Abteilung für biomedizinische Dienste beim Roten Kreuz, in einer Pressemitteilung.

 Auch andere Organisationen, darunter „America’s Blood Centers“ und die „Association for the Advancement of Blood and Biotherapies“, sammeln Blut.

Um die Spendenbereitschaft zu erhöhen, bietet das Rote Kreuz Anreize: 

Wer bis zum 31. Juli spendet, erhält ein Fandango-Kinoticket im Wert von bis zu 15 US-Dollar.

Spender im August erhalten einen Amazon-Gutschein im Wert von 20 US-Dollar.

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