Die Preise für Flugzeugtreibstoff in den USA haben sich innerhalb weniger Wochen mehr als verdoppelt.
Grund dafür sind die Spannungen im Nahen Osten, die das Angebot verknappen und die Sorge schüren, dass Fluggesellschaften bald mit Treibstoffmangel zu kämpfen haben könnten.
Laut dem Argus U.S. Jet Fuel Index stiegen die Preise bis zum 27. März von etwa 2,17 US-Dollar auf 4,57 US-Dollar pro Gallone.
Fluggesellschaften warnen, dass die Lagerbestände innerhalb weniger Wochen erschöpft sein könnten, was das Risiko höherer Flugpreise und Flugausfälle erhöht.
Die Fluggesellschaften passen sich bereits an.
Scott Kirby, CEO von United Airlines, erklärte, dass die Airline aufgrund der stark steigenden Treibstoffkosten kurzfristig etwa 5 % der geplanten Flüge streichen werde.
Er warnte, dass allein die Kosten für Kerosin die jährlichen Ausgaben um 11 Milliarden Dollar erhöhen könnten, sollten die Preise anhalten.
United reduziert außerdem den Flugbetrieb außerhalb der Hauptreisezeiten und setzt aufgrund des Konflikts ausgewählte internationale Strecken aus, darunter Flüge nach Israel und Dubai.
Unterdessen erklärte Ed Bastian, CEO von Delta Air Lines, dass der sprunghafte Anstieg der Kerosinpreise allein im März zu Mehrkosten von bis zu 400 Millionen US-Dollar geführt habe.
Die Fluggesellschaft arbeite mit Hochdruck daran, diese höheren Kosten durch Preiserhöhungen an ihre Kunden weiterzugeben.
Auch American Airlines rechnet im ersten Quartal mit Mehrkosten von rund 400 Millionen US-Dollar aufgrund der gestiegenen Treibstoffpreise.
Die Auswirkungen sind mittlerweile auch über die US-amerikanischen Fluggesellschaften hinaus spürbar.
Auch American Airlines rechnet im ersten Quartal mit Mehrkosten von rund 400 Millionen US-Dollar aufgrund der gestiegenen Treibstoffpreise.
Die Auswirkungen sind mittlerweile auch über die US-amerikanischen Fluggesellschaften hinaus spürbar.