Unschuldige Kunden wurden in Großbritannien aufgrund einer fehlerhaften Gesichtserkennung des Ladendiebstahls bezichtigt

Unschuldige Kunden wurden in Großbritannien aufgrund einer fehlerhaften Gesichtserkennung des Ladendiebstahls bezichtigt

Laut einem Bericht des Guardian werden unschuldige Kunden in ganz Großbritannien fälschlicherweise des Ladendiebstahls beschuldigt und zwar von Facewatch, einem System zur Gesichtserkennung, das sich rasant im Einzelhandel ausbreitet. 

Die Betroffenen werden öffentlich bloßgestellt und haben kaum Möglichkeiten, ihre Unschuld zu beweisen.

So betrat beispielsweise der pensionierte Arbeitsschutzexperte Ian Clayton im Februar letzten Jahres eine Home Bargains-Filiale in Chester, um wie gewohnt seinen Einkauf zu erledigen.

Ein Mitarbeiter forderte ihn abrupt auf, seine Waren abzulegen und den Laden zu verlassen, und teilte ihm mit, dass Facewatch ihn als bekannten Ladendieb identifiziert habe. 

Fassungslos wurde Clayton an den Kassen vorbeigeführt, erhielt einen QR-Code und blieb ohne weitere Erklärung draußen stehen.

Facewatch wirbt mit einer Genauigkeit von 99,98 % und verschickte allein im letzten Monat über 50.000 Warnmeldungen an Einzelhändler wie B&M, Home Bargains, Sainsbury’s und andere. 

Betroffene beschreiben das System jedoch als fehlerhaft, es bietet kaum Unterstützung bei Einsprüchen und lässt keinen klaren Weg zur Lösung des Problems offen.

„Es war, als wäre ich schuldig, bis meine Unschuld bewiesen war. 

Ein furchtbares Gefühl“, sagte der 67-jährige Clayton dem Guardian.

 „Es fühlt sich sehr orwellsch an.“ 

Er entdeckte den Fehler erst durch eine formelle Auskunftsanfrage, die eine irrtümliche Verknüpfung mit einem früheren Besuch aufdeckte. 

Home Bargains entschuldigte sich später mit einem Gutschein über 100 Pfund, den er aufgrund einer Vertraulichkeitsklausel ablehnte.

Ähnliche Vorfälle ereigneten sich auch andernorts.

 In Süd-London wurde der Datenstratege Warren Rajah aufgefordert, seinen Einkaufswagen bei Sainsbury’s nach einem Fehlalarm zurückzulassen, der später von Mitarbeitern als menschliches Versagen bestätigt wurde.

„Für mich ist das eine Frage der Bürgerrechte“, sagte er.

 „Wer reguliert diese Unternehmen? 

Niemand hat bisher festgelegt, welche Rechte man hat, wenn etwas schiefgeht.“

In Birmingham wurde Jennie Sanders von Sicherheitskräften öffentlich durch eine B&M-Filiale eskortiert, bevor sie des Ladens verwiesen wurde. 

Später erfuhr sie, dass sie fälschlicherweise wegen Diebstahls angezeigt worden war.

 „Ich dachte: ‚Ich werde in jedem Geschäft wie eine Ladendiebin behandelt werden‘“, erinnerte sich Sanders und beschrieb die anhaltende Belastung und die daraus resultierende Meidung überwachter Geschäfte.

Britische Aufsichtsbehörden für biometrische Daten warnten davor, dass die Kontrollen dem Ausbau der Technologie hinterherhinken, insbesondere angesichts bekannter Probleme mit höheren Fehlerraten bei bestimmten ethnischen Gruppen und Frauen.

Einzelhändler und Facewatch führen die Vorfälle auf menschliches Versagen und nicht auf Systemfehler zurück. 

Das Information Commissioner’s Office (ICO) weist zwar auf bestehende Beschwerdeverfahren hin, räumt aber gleichzeitig das potenzielle Risiko von Fehl- Identifizierungen ein.

Mit der zunehmenden Verbreitung des Systems kämpfen betroffene Kunden weiterhin mit Scham, schwindendem Vertrauen und unklaren Möglichkeiten der Rechenschaftspflicht.

Haben Sie keine Lust mehr auf böse Überraschungen? 

Egal, ob nun als Rentner, Arbeitnehmer , Arbeitsloser, Kurzarbeiter oder Unternehmer bzw. Selbständiger und in welchem Alter bzw. wo auch immer Sie sind?

Ich bringe Sie privat oder mit Ihrer Firma wieder zurück ins Spiel. 

Fast die gesamte Weltwirtschaft hat in den letzten Jahren schlicht und ergreifend vergessen, wie man wächst. 

Taiwans Wirtschaft wächst (hauptsächlich durch die Herstellung von Chips für die Technologiebranche) in diesem Jahr beispielsweise um satte 13 % und das trotz aller weltweiten Krisen. 

Und wie geht das? 

Wir schauen uns zusammen an, wo man noch wachsen kann und das war in den letzten 76 Jahren nicht annähernd so atemberaubend, wie gerade in diesem Augenblick. 

Und mit diesem Potential vor Augen, gehen Sie ab wie wie Schmidts Katze. 

Wer jetzt noch pennt, der verschwindet für immer vom Bildschirm. info@arrangement-group.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner