Archive : Nachhilfe

Meine praktischen Erfahrungen mit der Nachhilfe in Mathematik sind ganz einfach zu beschreiben

 

Seit 1981 gebe ich Nachhilfe in Mathematik, und zwar sowohl für Schüler als auch für Studenten.

In diesem Zeitraum hat sich einiges verändert.

Früher konnte man sich auf ein fundiertes Grundwissen in Mathematik verlassen, welches heute in der Regel fehlt.

Falls man heute noch ein mathematisches Grundwissen bei den Schülern und Schülerinnen vorfindet, dann ist es chaotisch strukturiert.

Wer ist wohl dafür verantwortlich?

Die Corona-Lücke wird noch mindestens 10 Jahre erhalten bleiben und deshalb muss man in der ersten Nachhilfestunde erst einmal eine Bestandsaufnahme durchführen.

Darauf basiert die notwendige Zahl der künftigen Nachhilfestunden und die Liste der zu erlernenden Fachgebiete.

Prüfen Sie das doch einmal nach und beweisen Sie das mathematische Gegenteil!

Und wer noch daran glaubt, dass diese Vorgehensweise ein Standard in dieser Branche wäre, der irrt sich gewaltig.

Einige Nachhilfeschüler und Nachhilfeschülerinnen merken erst viel zu spät, dass sie auf den falschen Lehrer oder die falsche Lehrerin gesetzt haben.

Aber sie lernen zusammen ihren Eltern nichts daraus und machen den gleichen Fehler immer wieder.

Die Nachhilfeinstitute und die freien Lehrer bzw. Lehrerinnen wollen Umsatz machen und versprechen deshalb alles, was sie später gar nicht halten können oder wollen.

Sie verkaufen Ihnen in erster Linie einen Vertrag und wenn der erst einmal unterschrieben ist, dann sind Sie als Schüler oder Schülerin nicht einmal mehr ein Bittsteller.

Deshalb sollen Sie gefälligst erst einmal etwas zahlen und dann möglichst die Klappe halten.

Und wenn sich die Erfolge nicht einstellen, dann sind die Schüler bzw. Schülerinnen dafür verantwortlich.

In der Mathematik sind die Erfolge aber meistens innerhalb von 4 bis 8 Wochen zu erkennen und wenn das nicht der Fall ist, dann haben Sie eben voll ins Klo gegriffen, weil sich dann auch später gar nichts mehr tun wird.

Wir haben ein Bildungssystem, welches immer weniger an Bildung verabreicht hat und deshalb sind die meisten Lehrer und Lehrerinnen in allen Schularten heute gar nicht mehr in der Lage, die Mathematik richtig zu erklären.

Fragen Sie einmal ein paar Schüler und Schülerinnen, denn die werden Ihnen das bestätigen.

Und wie sollen dann ausgerechnet Nachhilfelehrer und Nachhilfelehrerinnen ohne jegliche praktische Erfahrung, das leisten können?

Sie mögen gute Noten vorweisen können, welche aus den vorgenannten Gründen jedoch nicht mehr das wert sind, was sie früher einmal darstellten.

Falls Ihnen ein Nachhilfelehrer oder eine Nachhilfelehrerin nach der ersten Unterrichtsstunde nicht klipp und klar sagen, was los ist, dann haben Sie es mit Anfängern zu tun.

Wenn die mathematischen Erfolge Ihrer Kinder angeblich nicht zu berechnen sind, dann haben Sie es mit Komikern zu tun, was bei der Überprüfung von deren Unterricht stichprobenartig meistens herauskommt.

Sie bespaßen nur Ihren Nachwuchs und geben Ihnen nichts als ein gutes Gefühl, etwas getan zu haben.

Verlangen Sie aber gerade beim Rechnen mit Zahlen nur Wahres für Ihr Bares!

Sonst haben Sie wirklich mehr davon, wenn Sie das Geld im Casino verspielen oder sich Glückslose dafür kaufen.

Den zu Ihrem Geld gehörenden Wirtschaftsblog finden Sie übrigens hier http://www.ag-news.de

 

Warum verzweifeln Kinder so oft an der Mathematik?

 

Es liegt definitiv nicht in erster Linie an den Kindern, sondern an unserem Bildungssystem.

Und es hat ursächlich auch nichts damit zu tun, dass die Eltern eventuell auch schon Probleme in der Mathematik hatten.

Man muss zur Beantwortung dieser Frage lediglich einen VERA-Test in der entsprechenden Altersgruppe herunterladen und ihn mit den Hausaufgaben vergleichen.

Falls es überhaupt noch welche gibt.

Denn das ist ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht.

Ich würde sogar behaupten, dass einige Eltern nicht alle Fragen zu VERA3 für Drittklässler richtig beantworten können.

Und noch mehr Eltern würden sicherlich bei Vera8 für Achtklässler den Test gar nicht bestehen!

Es braucht einen deshalb nicht zu wundern, dass in Baden-Württemberg 2024 insgesamt 46 % der Grundschüler in Mathematik in den roten Zahlen stehen.

Woran liegt das?

Beginnend im letzten Jahrhundert wurden die Lernmittel in Mathematik im Niveau deutlich abgesenkt, weil man wohl der Meinung war, dass man durch eine verspielte Mathematik mit Bildchen und unnötigen Fragespielen sie zielgruppengerechter verkaufen kann.

Und dies zieht sich hinauf bis in die Oberstufe und führt dazu, dass ich bestimmte Dinge, wie sie in den heutigen Mathematikbüchern beschrieben werden, selbst nicht mehr verstehen würde, wenn ich es nicht schon wüsste.

Sehe ich mir hingegen einen VERA3-Test durch, dann fühle ich mich wie im Film „Back to the Future“ direkt wieder in die achtziger Jahre zurückversetzt.

Das ist auf dem von mir gewünschten Niveau.

Der VERA Test ist in Baden-Württemberg seit 2015/2016 verpflichtend und das hatte natürlich einen Grund, weil man den Niedergang des Bildungswesens nicht mehr verheimlichen konnte.

Er erstreckt sich mittlerweile von der Grundschule über die Universitäten bis in den Wissenschaftsbereich hinein.

Wir haben heute „Forscher“, welche ihre wissenschaftliche Korrespondenz nicht mehr selbst schreiben können und schon gar nicht in englischer Sprache.

Die globale Bildungslücke ist seit diesem Jahr so groß, dass China einen jährlichen Bedarf von einer Million ausländischen Studenten, vorwiegend in den Naturwissenschaften, hat.

Ja, mindestens eine Million!

Also weitaus mehr.

Das würde im deutschsprachigen Raum die Hochschulen vollkommen entleeren, weil die Chinesen natürlich nur gut ausgebildete Studenten bzw. Studentinnen gebrauchen können.

VERA kann nur die Probleme andeuten und wenn sich nicht grundlegend etwas ganz entscheidend ändert, dann haben die heutigen Schüler und Schülerinnen ganz schlechte berufliche Aussichten.

Und wie das konkret aussieht, können Sie täglich in meinem Wirtschaftsblog lesen: http://www.ag-news.de

Mit einem solchen grundlegenden Wandel ist unter den gegenwärtigen Umständen nicht zu rechnen.

Man müsste nicht nur das gesamte Bildungssystem optimieren, sondern auch die ganzen Schulbücher.

Mangels qualifizierter Unterlagen schreibe ich seit dieser Woche meine Mathematik-Aufgabenblätter wie in den guten alten siebziger Jahren wieder selber.

Auf dem heutigen Schrottmaterial der Schulbücher können Sie nicht besonders viel aufbauen.

Falls Sie also Ihre Kinder in den nächsten 10 Jahren in qualifizierten Berufen sehen möchten, dann ist das Folgende für Sie sehr wichtig:

Die gegenwärtige Bildungsmisere ist nur durch private Bildungsinitiativen zu beheben und die sieht hier an dieser Stelle so aus, dass die Nachhilfeleistungen von der Teilzeit in Richtung Vollzeit ausgebaut werden müssen.

Es wird ein Bedarf an privatem Unterricht entstehen, wie ihn dieses Land noch nie gesehen hat.

Das führt zu einem totalen Outsourcing aus den Schulen.

Wir werden künftig Ihre Kinder privat ausbilden und sie nur zu den Prüfungen wie beim TÜV an die Schulen bringen.

Ist der Mathematikunterricht erst einmal wieder vom Ballast der vermeintlichen Vereinfachung durch unnötige Bespaßung wieder befreit, dann geht auch die Angst der Kinder vor dem Rechnen wieder deutlich zurück.

Den Rest erledigen die Kräfte der freien Marktwirtschaft, weil die Kinder den Sinn und Zweck der Mathematik rasch neu entdecken werden.

Ohne Mathematik gibt es nämlich nie wieder ein neues iPhone.

Leistung muss sich wieder lohnen.

So einfach ist das!

Und wer nicht mehr darauf warten will, der bekommt hier schon heute wieder die klassische Mathematik, wie sie in allen führenden Ländern der Welt noch immer gelehrt und verstanden wird.

Der deutsche Sonderweg in der Mathematik ist nämlich gescheitert.

Wann sind Ferienkurse in der Nachhilfe sinnvoll und wann nicht?

 

Haben sich die Noten im letzten Schuljahr leicht verbessert, dann kann man die ersten 4 Wochen der Sommerferien ohne die Nachhilfe verbringen und eventuell in den letzten 2 Wochen einen Ferienkurs einlegen oder sich im Einzelunterricht auf das kommende Schuljahr vorbereiten.

In der kommenden Woche beginnt auch bei mir der erste Ferienkurs in Mathematik für jemand, der knapp die Versetzung in der Realschule nicht geschafft hat.

Wir haben das vorerst auf zweimal 90 Minuten pro Woche während der Ferien fixiert und das wird seine Ferien ganz und gar nicht ruinieren.

Ansonsten würde ich vorschlagen, dass man sich ruhig zwei Wochen totale Ferien ohne eine externe Nachhilfe gönnen kann, egal was auch immer der Grund für die Nachhilfe sein mag.

Im Moment werden die Zeugnisse geschrieben und in den zwei Wochen Ferien sollten die Gründe für die unbefriedigenden Ergebnisse im Familienrat gefunden werden.

Aber ganz oben auf der Hitliste der Gründe für ein mangelhaftes Schuljahr steht die fehlende Motivation.

Die Lösung dieses Problems ist eher eine erzieherische Maßnahme und damit eine Aufgabe der Eltern, welche diesen Job aber gerne an die Nachhilfe durchreichen, wo sie in den Score des Schülers einfließt und dann einen höheren Stundensatz (pro 60 Minuten) in der Nachhilfe zur Folge hat.

Bekommt man das Motivationsproblem schon in der Grundschule in der Griff, dann winkt als Belohnung eine Befreiung von der Nachhilfe, weil sich diese Schüler und Schülerinnen künftig selbst helfen können.

Spätestens bis zum 7. Schuljahr sollte man diesen Mechanismus installiert bekommen, sonst wird es immer teurer und irgendwann unbezahlbar.

Es sollte deshalb in den Ferienkursen auch das gelehrt werden, was man in der Schule niemals zu Gesicht bekommt.

Zum Beispiel ein Gedächtnistraining, weil jeder Schüler und jede Schülerin ganz offensichtliche Probleme mit der Datenspeicherung im Gehirn hat.

Und wenn in der Nachhilfe etwas unendlich oft wiederholt werden muss, weil es nicht erinnert wird (das ist übrigens das tägliche Erlebnis in der Nachhilfe), dann kostet dies die Eltern unnötiges Geld.

Ich habe in den achtziger Jahren studiert und damals wurde das Gedächtnistraining populär gemacht, damit man es nach der Jahrtausendwende wieder vergessen konnte.

Es gibt ein paar leicht zu erlernende Hilfsmittel, wie man sich bestimmte Inhalte besser einprägen kann und weil ein Studienkollege von mir damit später sehr berühmt wurde, kenne ich mich in diesem Bereich sehr gut aus und kann es auch bei Bedarf beibringen.

Ich habe schon als Student an der Universität Seminare für Gedächtnistraining veranstaltet und die waren sehr gut besucht.

Aber innerhalb des Schuljahres fehlt dafür einfach die Zeit.

Das kann man nur in den Ferien machen!

Lesen ist dabei die einfachste Form des Gedächtnistrainings, die sich jeder selbst beibringen kann, sofern er oder sie des Lesens mächtig ist.

Den Wirtschaftsblog von dieser Seite finden Sie auf http://www.ag-news.de

Der bevorstehende Kollaps des deutschen Bildungssystems

 

Diese Seite hat sich zuvor mit dem Überrest der deutschen Wirtschaft beschäftigt und diese Inhalte sind nach http://www.ag-news.de umgezogen.

In diesem Blog beschäftigen wir uns künftig mit dem untergehenden deutschen Bildungssystem, welches heute von der Grundschule bis zur Hochschule auf externe Nachhilfe angewiesen ist.

Als ich noch in die Grundschule gegangen bin, gab es noch keine Nachhilfeschulen in Deutschland.

Sie entstanden erst zu Beginn der siebziger Jahre, als die Generation der 68er die BRD von innen heraus zerstörte.

Der erste Coup im Bildungsbereich war die Mengenlehre, über die damals an jeder Straßenecke und bei jeder Familienfeier diskutiert wurde, obwohl keiner davon wusste, worum es dabei ging.

Das ging auch meiner Mathematiklehrerin in der Mittelstufe so, weil sie das nicht studiert hatte, obwohl die noch jung gewesen war.

In Wirklichkeit handelte es sich um eine absolute Luftnummer, welche inzwischen zur Fußnote in der Mathematik degradiert wurde, weil es sich nur um eine mathematische Philosophie handelt, mit welcher man nichts berechnen kann.

Aber damals sollte sie die gesamte Mathematik revolutionieren, was sie auch tat.

Meine Mathematiklehrerin in der Mittelstufe konnte die Mengenlehre nicht vermitteln und brachte damit die Mathematiknoten der gesamten Klasse ins Trudeln.

Es wird Sie deshalb nicht wundern, dass in jenem Jahr eine der großen Nachhilfeschulen in Deutschland gegründet wurde.

Vor der Mengenlehre hatte niemand in meiner Klasse Probleme mit Mathematik, aber danach schon und ich gehörte dazu.

Als Autodidakt löste ich dieses Problem von selbst und erst in der Oberstufe zeigte mir eine erfahrenere Mathematiklehrerin, dass die Mengenlehre nur ein ganz schlechter Witz ist.

Sie ist in 5 Minuten erklärt und damit entzaubert.

Inzwischen ist sie nur noch eine Schreibweise für die Definitionsmenge einer Gleichung, weil man nicht zugeben wollte, dass sie vollkommen überflüssig ist.

Während sie im Schulunterricht ein Dasein am Rand dieses realen Bildungsirrsinns fristet, ist sie im Mathematikstudium in Deutschland zum zentralen Mittelpunkt aufgestiegen und hat dafür gesorgt, dass die Lehrer und Lehrerinnen für Mathematik an Gymnasien in den letzten 50 Jahren reine Theoretiker geworden sind.

Richtige höhere Mathematik erlernen in Deutschland nur die Ingenieure, weil bei ihnen der Schwindel sofort auffliegen würde.

Aber die Mathematiklehrer und Mathematiklehrerinnen an Gymnasien hat man ungeniert wirken lassen und wer sich deshalb jetzt über die Zustände an der Oberstufe oder an den Hochschulen wundert, der benötigt ganz dringend eine Gehirnprothese.

Den Todesstoß in der Mathematik verpasste schließlich die Pandemie und jetzt sind massenweise die Schüler bzw. Hochschüler in großer Not.

Sie beherrschen selbst im Studium die einfachsten mathematischen Grundregeln nicht.

Und weil nicht auf jedem Studienfach steht, dass sich darin höhere Mathematik verbirgt, also zum Teil weitaus mehr als in einem Leistungskurs, führt das zu einem bösen Erwachen beispielsweise in der Wirtschaftsmathematik I und II im Grundstudium.

Die Ursachen für diese Misere sind einfach zu ermitteln, aber niemand interessiert sich dafür.

Man lässt sich von den gleichen Leuten, welche diese Probleme verursacht haben, Nachhilfe geben und wundert sich dann nur, dass sich kaum etwas nachhaltig verbessert.

Das ist die Mission dieses Blogs, weil man an der Bildungsthematik nur langfristig etwas verbessern kann.

Kurzfristig kann man nur die gröbsten Mängel beseitigen und die Weichen der Schüler in eine bessere Zukunft stellen.

Der Staat hat diese Probleme verursacht und die daraus resultierenden Kosten den Eltern aufgebürdet.

Das stimmt nicht ganz, weil es Fördermaßnahmen für Nachhilfe gibt, die kaum einer kennt.

Wer also kostenlose Nachhilfe sucht, der wird hier auch fündig.

Meine persönlichen Erfahrungen mit der Nachhilfe in Mathematik

 

Nachhilfe ist nicht gleich Nachhilfe.

Es gibt heute drei unterschiedliche Formen der Nachhilfe und das ist der Nachhilfeunterricht zu Hause, in einer Nachhilfeschule oder Online.

Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile.

Der Onlineunterricht ist beispielsweise für alle jüngeren Schüler- und Schülerinnen sinnlos, weil sie in der Regel nicht mit der Technik klarkommen.

Ich klammere in diesem Artikel deshalb den Onlineunterricht aus und beschäftige mich nur mit dem Präsenzunterricht zu Hause oder in einer Nachhilfeschule.

Beim Heimunterricht ist die Ablenkung des Schülers oder der Schülerin durch Geschwister, Eltern, Katzen, Hunde, den Kurierdienst etc. definitiv größer.

Das kommt in den Schulungsräumen eines Nachhilfeinstitutes nicht in diesem Ausmaß vor.

Das größte Problem bei allen Varianten der Nachhilfe ist jedoch das nachlassende Interesse der Schüler nach kürzester Zeit.

Die edlen Vorsätze gehen im Alltag ganz schnell verloren und deshalb sind die Zahlen der ausgefallenen Nachhilfestunden viel zu hoch.

Ganz selten sind Krankheiten der Grund für die Fehlzeiten, sondern mangelnde Motivation.

Dabei ist Nachhilfe kein Wundermittel, welches nach kürzester Zeit alle schulischen Probleme lösen könnte.

Vielmehr ist Nachhilfe harte Arbeit und die Erfolge sind in jedem Fach erst nach ein paar Monaten zu sehen.

Mathematik kann man nicht durch Zuschauen oder Zuhören erlernen, weil das nur dann ganz einfach aussieht, wenn andere das vorrechnen.

Muss man aber selbst eine Mathematikaufgabe lösen, dann wird man mit den Lösungsproblemen direkt konfrontiert und nur das bringt einen voran.

Ich bestehe deshalb darauf, dass meine Schüler und Schülerinnen selbst den Stift in die Hand nehmen und ich nur der Berater bin. Nur in dieser Form kann Mathematik gelehrt werden.

Es gibt einige Schüler und Schülerinnen, welche sich diesem Vorgehen verwehren und die lernen nichts mehr dazu.

Ich rechne es ihnen gezwungenermaßen selbst vor, weil ihre Eltern das bezahlen, aber diese Schülerinnen und Schüler haben nichts davon.

Sie bleiben auf ihrem bisherigen schulischen Niveau stehen und das Geld für die Nachhilfe wurde sinnlos zum Fenster hinausgeworfen.

Mehr als ein Drittel der Nachhilfeinvestitionen versickern in diesem dunklen Schacht.

Ein weiteres Drittel macht im Unterricht aktiv mit, aber spätestens nach 45 Minuten geht ihnen die Puste aus, was angesichts eines mitunter sehr prall gefüllten schulischen Terminkalenders schon bei Grundschülern nicht weiter überraschend ist.

Hinzu kommt insbesondere im Fach Mathematik noch erschwerend hinzu, dass die Lehrer und Lehrerinnen in der Schule mitunter das größte Problem ist.

Die Ausbildung der Lehrkräfte im Fach Mathematik in Deutschland ist gelinde gesagt ein großer Skandal und das bereits seit über 50 Jahren.

Das Drama begann mit der Mengenlehre in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts und kulminiert mit Schulbüchern, welche eine Zumutung sind.

Die Mathematikausbildung in den USA, Großbritannien und Indien sind übrigens um Lichtjahre besser als die in Deutschland.

Wer also richtige Mathematik erlernen möchte, der wird in Deutschland nicht fündig.

Und wer nicht richtig Mathematik erlernt hat, wie die meisten real existierenden Mathematiklehrer und Mathematiklehrerinnen in Deutschland, der kann das auch gar nicht richtig vermitteln.

Und das beginnt hier in Deutschland bereits mit den einfachsten Grundlagen, welche ich erst später am CALTECH in Kalifornien oder am MIT in Boston als Erwachsener erlernt habe.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner