In den vergangenen 24 Stunden haben mehrere Erdbeben die Erde erschüttert.
Von einem starken Beben in Nordkalifornien über zwei heftige, unmittelbar aufeinanderfolgende Beben in Venezuela, die eine Tsunami-Warnung auslösten, bis hin zu einem starken Beben vor der Küste Japans.
Einem Bericht von CNN zufolge erschütterten am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, zwei schwere Erdbeben die Region nahe der Nordküste Venezuelas.
Sie ließen in der Hauptstadt Caracas Gebäude einstürzen und lösten eine kurzzeitige Tsunami-Warnung für Teile der Karibik aus, darunter Puerto Rico und die Jungferninseln.
Die Beben ereigneten sich in rascher Abfolge.
Auf ein Vorbeben der Stärke 7,2 folgte laut dem U.S. Geological Survey (USGS) nur 40 Sekunden später ein Hauptbeben der Stärke 7,5.
Das Epizentrum lag etwa 28 Kilometer nordwestlich von Montalbán, in der Nähe einiger der wichtigsten Raffinerien des Landes.
Die Erschütterungen trieben verängstigte Bewohner auf die Straße.
Viele trugen Angehörige und Haustiere bei sich, während um sie herum Gebäude in sich zusammenbrachen.
Videos und Bilder von verschiedenen Orten, darunter die Küstenstadt Catia La Mar nördlich von Caracas, zeigten massive Schäden.
An Hängen eingestürzte Gebäude, aus Trümmern aufsteigende Rauchwolken und teilweise zerstörte Hochhäuser.
In Stadtvierteln von Caracas wie Altamira und Chacao liefen Rettungsmaßnahmen an, bei denen mehr als 500 Einsatzkräfte die eingestürzten Gebäude nach Überlebenden durchsuchten.
Am Donnerstag erschütterte ein starkes Erdbeben das Gebiet vor der Nordküste Japans.
Die Behörden gaben umgehend Warnungen heraus, während sie gleichzeitig rasch die möglichen Auswirkungen des Bebens prüften.
Die Japanische Meteorologische Behörde bestätigte das Ereignis und betonte, dass das Beben zwar heftig gewesen sei, jedoch keine Tsunami-Gefahr ausgelöst habe.
Das Beben erreichte eine vorläufige Stärke von 6,9 und ereignete sich vor der Ostküste der Präfektur Iwate.
Es trat in einer Tiefe von etwa 50 Kilometern auf, wie die Behörde mitteilte.
Die Bewohner der Region spürten die Erschütterungen deutlich.
Dies reiht sich in eine Phase erhöhter seismischer Aktivität ein, in der in den vergangenen Monaten bereits mehrfach starke Erdbeben in diesem Gebiet verzeichnet wurden.
Für eine Region, die seit Langem mit seismischen Risiken vertraut ist, war dieser jüngste Erdstoß eine eindringliche Erinnerung an Japans Lage am unruhigen Pazifischen Feuerring.
Die Behörden informierten die Bevölkerung umgehend, doch ersten Erkenntnissen zufolge hielten sich die unmittelbaren Auswirkungen in Grenzen.
Es wurde keine Tsunami-Warnung herausgegeben.
Das war eine Erleichterung für die Gemeinden an den Küsten, die angesichts früherer verheerender Ereignisse weiterhin wachsam sind.