Die öffentliche Stimmung gegenüber künstlicher Intelligenz hat sich in den Vereinigten Staaten drastisch verschlechtert, auch wenn die Nutzung von KI-Chatbots weiter zunimmt.
Eine umfassende neue Umfrage des Pew Research Center offenbart ein auffälliges Missverhältnis:
Während mittlerweile fast die Hälfte der amerikanischen Erwachsenen Tools wie ChatGPT nutzt, hat diese weite Verbreitung kaum dazu beigetragen, tiefsitzende Bedenken hinsichtlich der umfassenderen Auswirkungen der Technologie zu zerstreuen.
Nur 16 Prozent der Befragten glauben, dass KI positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben wird.
Demgegenüber erwarten 40 Prozent insgesamt negative Folgen, wobei 31 Prozent auch Beeinträchtigungen für ihr persönliches Leben befürchten.
Die Nutzung ist stark angestiegen.
Etwa 49 Prozent der Erwachsenen geben an, KI-Chatbots zu verwenden.
Das ist ein Anstieg gegenüber 33 Prozent im Jahr 2024, wobei ein Viertel von ihnen die Tools täglich nutzt.
ChatGPT bleibt dabei führend.
Doch diese zunehmende Vertrautheit scheint eher Skepsis als Akzeptanz zu schüren.
Besonders ausgeprägt ist die Zurückhaltung bei jüngeren Amerikanern.
Erwachsene der Generation Z im Alter von 18 bis 29 Jahren bewerten die Auswirkungen von KI auf die Gesellschaft am ehesten negativ.
48 Prozent äußern Bedenken, obwohl 66 Prozent von ihnen die Tools nutzen.
Ältere Bevölkerungsgruppen zeigen sich etwas weniger pessimistisch, weisen jedoch auch geringere Nutzungsraten auf.
Die Pew-Umfrage unterstreicht einen besorgniserregenden Trend für die KI-Branche.
Wie es in einer Analyse des „Futurism“-Berichts heißt:
„Wenn in einigen Jahren oder Jahrzehnten niemand mehr KI mag, wird es dann noch genügend Kunden geben, um die Branche am Laufen zu halten?“