Etwa ein Drittel der praktizierenden amerikanischen Christen hält spirituelle Ratschläge von künstlicher Intelligenz für genauso vertrauenswürdig wie die eines Pastors.
Dies geht aus einer neuen Studie hervor, über die die „Christian Post“ berichtet.
Die von der Barna Group in Zusammenarbeit mit der digitalen Glaubensplattform Gloo durchgeführte Studie ergab, dass rund 30 % der US-amerikanischen Erwachsenen dieser Aussage „eher“ oder „voll und ganz“ zustimmen.
Bei der Generation Z und den Millennials ist dieser Anteil selbstverständlich sogar noch höher.
Die Umfrage von Barna unter mehr als 1.500 US-amerikanischen Erwachsenen zeigt, dass 34 % der praktizierenden Christen der Meinung sind, KI könne genauso vertrauenswürdig sein wie seelsorgerische Beratung.
Zum Vergleich:
Bei nicht praktizierenden Christen sind es 29 % und bei Nichtchristen 27 %.
„KI beeinflusst alltägliche spirituelle Gewohnheiten“, heißt es in dem Bericht.
Dies unterstreicht einen Wandel im Umgang von Gläubigen mit Technologie in ihrem religiösen Leben.