Vizepräsident JD Vance warnte am Mittwoch, dass ein Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem Nahen Osten eine „weltweite Energiekrise“ auslösen würde, solange der Iran weiterhin das zivile Schifffahrtswesen angreift.
Auf dem „All-In Summit“ stellte Vance den Konflikt nicht als ein unabsehbares militärisches Engagement dar, sondern als Entscheidung zwischen einem weiteren Verbleib in der Region und dem Risiko, dass die globalen Energiemärkte zum Erliegen kommen.
„Jedem, der derzeit frustriert ist, würde ich sagen: Die Alternative, dass die USA dem Nahen Osten faktisch erklären:
‚Ihr seid auf euch allein gestellt‘, würde zwangsläufig zu einer weltweiten Energiekrise führen, solange die Iraner weiterhin auf Schiffe feuern, und wir wissen, dass sie genau das tun würden“, erklärte er.
Vance räumte ein, dass es in der Agenda von Präsident Donald Trump einen gewissen Spannungsfaktor gebe.
„Der Präsident trat sein Amt an, und ja, er wollte die Vereinigten Staaten aus ausländischen Konflikten heraushalten“, sagte er.
„Er betonte aber auch, dass er verhindern wolle, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen gelangt.
Ich bin der Meinung, dass der Wunsch, die USA aus ausländischen Konflikten fernzuhalten, nicht bedeutet, dass man niemals militärische Mittel einsetzen darf, um die Ziele des amerikanischen Volkes zu erreichen.“
Der Vizepräsident führte aus, dass US-Streitkräfte dem iranischen Atomprogramm und dem konventionellen Militär bereits „erhebliche Schäden“ zugefügt hätten.
Dennoch, so Vance, hätten iranische Einheiten weiterhin zivile Schiffe angegriffen – „selbst inmitten von Friedensverhandlungen“.
Genau deshalb, so argumentierte Vance, habe sich Washington nicht einfach zurückgezogen.
„Ich denke, der Präsident hat hier tatsächlich verantwortungsvoll gehandelt, indem er versucht sicherzustellen, dass die weltweiten Energiemärkte trotz des iranischen Terrors weiterhin mit Öl und Gas versorgt werden“, fügte er hinzu.