Präsident Donald Trump sprach am Donnerstag eine deutliche Warnung aus:
Die Vereinigten Staaten würden den Iran für jegliche weiteren Angriffe der jemenitischen Huthi-Rebellen auf die Handelsschifffahrt im Roten Meer verantwortlich machen.
Die Erklärung des Präsidenten folgte auf einen Angriff der vom Iran unterstützten Gruppierung auf zwei saudi-arabische Schiffe am Mittwochabend.
Dieser Vorfall verstärkte die Befürchtung, die Rebellen könnten versuchen, die Bab-el-Mandeb-Straße zu blockieren, einen für den Öltransport entscheidenden Nadelöhr-Knotenpunkt.
„Diese ‚TRUTH‘-Botschaft soll verdeutlichen:
Sollten sie dies erneut tun, werden die USA den Iran zur Rechenschaft ziehen, da die Huthis als Handlanger bzw. Stellvertreter des Iran agieren.
Dem Iran, und natürlich auch den Huthis selbst, von denen ich sehr enttäuscht bin, würden massive militärische Vergeltungsmaßnahmen drohen“, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social.
Er merkte an, dass die Huthis während der am 28. Februar begonnenen US-Militäroperation „Epic Fury“ „bislang sehr professionell und klug“ agiert hätten.
Die plötzliche Rückkehr zu Angriffen auf Handelsschiffe stellte einen drastischen Bruch mit dieser früheren Zurückhaltung dar.
Die Angriffe auf die unter saudi-arabischer Flagge fahrenden Tanker lösten umgehend Sorgen vor weitreichenden Störungen der globalen Energietransportwege aus.
Vertreter und Beobachter warnten, dass anhaltende Versuche der Huthis, die Meerenge zu blockieren, Schockwellen durch die internationalen Ölmärkte jagen und den ohnehin volatilen regionalen Konflikt weiter anheizen könnten.
Trumps Botschaft machte deutlich, dass künftige Aktionen der Huthis nicht als isolierte Vorfälle einer lokalen Miliz betrachtet würden.
Stattdessen würde Washington sie als von Teheran gesteuert ansehen und entsprechend mit erheblicher militärischer Gewalt reagieren.
Sowohl gegen die Stellvertreter als auch gegen deren iranische Hintermänner.
Die Warnung ergeht vor dem Hintergrund laufender US-Operationen gegen iranische Ziele und anhaltender Spannungen im gesamten Nahen Osten.
Indem Trump jede erneute Aggression der Huthis direkt mit dem Iran verknüpfte, wollte er weitere Angriffe abschrecken und signalisieren, dass die Kosten einer Eskalation für alle Beteiligten hoch wären.
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