Laut einem Bericht von Newsweek patrouillieren vierbeinige, mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Sicherheitsroboter nun aktiv in Atlantas Straßen, Wohnhäusern, Parkplätzen und auf Baustellen.
Diese autonomen Maschinen stellen einen mutigen Schritt zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit angesichts zunehmender Diebstähle und Einbrüche dar.
Ihr Einsatz hat jedoch neue Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der wachsenden Rolle privater Technologie in der Strafverfolgung hervorgerufen.
Ein Video, das einen der Roboterhunde im Einsatz zeigt, ging in den sozialen Medien viral.
In dem Clip hält die Maschine an, als ein Fahrer hupt, dreht sich zur Kamera, gibt ein hundeähnliches Geräusch von sich und winkt sogar, was bei den Umstehenden für Überraschung sorgte und amüsierte Reaktionen hervorrief.
Die von Unternehmen wie Undaunted und Cobalt Robotics entwickelten Roboter navigieren mithilfe von Bordkameras auf vorgegebenen Routen und übertragen rund um die Uhr 360-Grad-Aufnahmen an entfernte Bediener.
Ausgestattet mit hochauflösenden Kameras, Lichtern, Sirenen, Lautsprechern, fortschrittlicher Objekterkennung und Wärmebildkameras bieten die von der Polizei Atlantas als „Hound Units“ bezeichneten Einheiten eine kostengünstige und permanente Alternative zu menschlichen Wachleuten.
Die Bediener können in Echtzeit eingreifen oder die Behörden alarmieren, sobald verdächtige Aktivitäten festgestellt werden.
„Vierbeinige Überwachungsroboter patrouillieren jetzt in Atlantas Wohnanlagen, auf Parkplätzen und Baustellen.
Sie sind mit Kameras, Lichtern, Sirenen und Lautsprechern ausgestattet“, heißt es in einer Einsatzbeschreibung.
„Unternehmen wie Undaunted setzen sie ein, um vordefinierte Routen abzufahren und rund um die Uhr 360°-Videos an die Bediener zu streamen.“
Bürgerrechtler haben sich aber vehement dagegen ausgesprochen.
Samantha Nguyen von der ACLU Georgia warnte in einer Stellungnahme:
„Autonome Maschinen mit der Macht, Bürger zu überwachen und zu befehligen, sind ein gefährlicher Weg in eine dystopische Zukunft.
Wir müssen der Versuchung widerstehen, technologiegetriebene ‚Sicherheit‘ auf Kosten der Bürgerrechte zu betreiben.“
Der Polizeichef von Atlanta, Mark Callahan, verteidigte die Initiative mit den Worten:
„Diese Roboterhunde werden uns helfen, unsere Straßen sicherer zu machen und kriminelle Aktivitäten effizienter und kostengünstiger zu verhindern.“
Stadtbeamte bestätigten, dass die Roboterhunde-Einheiten rund um die Uhr in Kriminalitätsschwerpunkten im Einsatz sind und eine Ausweitung des Programms geplant ist.
Da diese KI-gestützten Patrouillen in ganz Georgia immer häufiger eingesetzt werden, bleibt die Frage nach dem richtigen Verhältnis zwischen erhöhter Sicherheit und potenzieller Überwachung ein dringendes Anliegen für Bürger und Politiker.