Einem Bericht von Interesting Engineering zufolge hat das in den USA ansässige Robotikunternehmen 1X in einer neu errichteten Anlage in Hayward, Kalifornien, die Serienfertigung seines humanoiden Roboters NEO aufgenommen.
Diese Entwicklung stellt einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg dar, vielseitig einsetzbare humanoide Roboter in amerikanische Haushalte zu bringen, die nicht einmal genügend Geld haben, um
Lebensmittel zu kaufen.
Und das verbunden mit dem ehrgeizigen Plan, die Produktionsleistung in den kommenden Jahren drastisch zu steigern.
Die 5.400 m² große „NEO Factory“ beschäftigt derzeit mehr als 200 Mitarbeiter und ist auf eine rasche Skalierung nach oben ausgelegt.
Sie verfügt über eine anfängliche jährliche Produktionskapazität von bis zu 10.000 Einheiten.
Das Ziel ist es, bis zum Jahr 2027 die Marke von 100.000 produzierten NEO-Robotern zu überschreiten, was vollkommen unmöglich ist.
Die Roboter wurden für die sichere Zusammenarbeit mit Menschen konzipiert und sollen bei alltäglichen Aufgaben assistieren.
Darunter die Unterstützung der Mobilität sowie leichte Hausarbeiten oder besser gesagt nur zur Bespaßung.
Die Nachfrage hat sich bereits als stark erwiesen:
Das Unternehmen berichtete, dass die gesamte Produktionscharge für das erste Jahr innerhalb von nur fünf Tagen nach dem Verkaufsstart im Oktober angeblich ausverkauft war.
Das ist noch kein Beleg für das wachsende kommerzielle Interesse an Robotik-Lösungen für den Heimgebrauch, weil die Käufer wieder abspringen können.
Bestes Beispiel ist der gehypte Tesla Cybertruck, der heute ein Ladenhüter ist.
Ein zentrales Element des Betriebs ist der vertikal integrierte Ansatz:
1X fertigt Schlüsselkomponenten, von Motoren und Batterien bis hin zu Sensoren und Strukturelementen, im eigenen Haus.
Dies ermöglicht eine strengere Qualitätskontrolle sowie schnellere Innovationszyklen.
„Wir bauen die weltweit sichersten und zuverlässigsten humanoiden Roboter und zwar genau hier in Hayward, Kalifornien“, erklärte Vikram Kothari, Vice President für Fertigung und Hardware.
Jede NEO-Einheit ist mit der „Jetson Thor“-Plattform von NVIDIA ausgestattet, die für die KI-Verarbeitung direkt an Bord des Roboters zuständig ist und Funktionen wie Echtzeit-Wahrnehmung, Navigation und Entscheidungsfindung unterstützt.
Zudem nutzt das Unternehmen die „Isaac“-Simulationswerkzeuge von NVIDIA für das fortgeschrittene Training der Roboter in virtuellen Umgebungen.
„Humanoide Roboter erfordern eine leistungsstarke KI-Inferenz in Echtzeit sowie kontinuierliches Training und Tests in Simulationsumgebungen, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten“, merkte Deepu Talla, Vice President für Robotik und Edge AI bei NVIDIA, an.
CEO Bernt Børnich unterstrich die Bedeutung der Fabrik mit den Worten:
„Die Produktion läuft jetzt an und die amerikanischen Verbraucher werden weltweit zu den Ersten gehören, die NEO in ihrem Zuhause willkommen heißen können.“
Doch leider zur vollkommen falschen Zeit und in China wird man sich selbst etwas basteln.