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Gold und Silber

Gold und Silber sind die klassischen Krisen-Indikatoren. Zu ihnen gesellten sich 2017 auch noch die Krypto-Währungen. Sie besitzen auf diesem Portal jedoch eine eigene Seite, weil sie absehbar wichtiger als die Edelmetalle sind. Während die Gold- und Silberpreise seit dem EU-Referendum der Briten im Jahr 2016 keine eindeutige Richtung einschlugen, wurde zumindest der Silberpreis in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 massiv nach unten gedrückt. Es bildete sich bei 390 Euro pro Kilogramm ein Boden aus und seitdem geht es in mühsamen Schritten wieder langsam nach oben. Trotzdem haben wir im Februar 2019 mit 450 Euro pro Kilo erst wieder das niedrige Niveau vom ersten Halbjahr 2018 erreicht. Beim Goldpreis sah es ähnlich aus, wobei sich der preisliche Absturz in engeren Grenzen verhielt als beim Silber. Mitte Februar 2019 kostet eine Unze Gold 1.328 Dollar, was auch nicht gerade berauschend ist.

Die Silbergurus sind entweder Betrüger oder die dümmsten Ökonomen aller Zeiten. Ich tippe auf Ersteres, weil sie ganz gute Geschäfte damit machen. Die Preise dieser beiden Edelmetalle sind hundertprozentig manipuliert und deshalb für eine Investition nicht unbedingt interessant. Doch diese Erfahrungen sollte man selbst machen, weil man dann unfreiwilligerweise alle Knackpunkte hautnah erleben kann. Der größte Vorteil an diesem Selbstversuch ist der, dass man in der Regel keinen Totalverlust erleidet. Dieser tritt nur dann ein, wenn man zum Beispiel gefälschte Barren oder Münzen erwirbt. Diese kann man zwar unter anderem mit einem Röntgengerät auf ihre Echtheit überprüfen, aber darüber verfügt man im Normalfall nicht. Die Edelmetalle sind definitiv eine sehr gute Absicherung für eine Währungsreform oder Geldentwertung, aber man wird damit nur virtuelle Gewinne erzielen können. D.h. die Edelmetalle werden sich in Krisenzeiten aus ihren bisherigen Schwankungsbreiten garantiert entfernen, jedoch alle anderen Preise auch. Man ist dann eventuell Millionär, kann sich damit aber nicht einmal einen Kleinwagen kaufen, weil es womöglich gar keine mehr gibt oder mehr als eine Million kosten. Dieses Szenario verschweigen die Silberhändler im Überschwang ihrer Gefühle meistens.